Weißstorchjahresbericht 2026 für den Landkreis Gifhorn
Gesamt-Weißstorchstatistik für den Kreis Gifhorn
Jahr | 1907 | 1934 | 1960 | 1971 | 1985 | 2000 | 2005 | 2010 | 2015 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
Paare | 90 | 47 | 40 | 21 | 12 | 22 | 18 | 26 | 42 | 43 | 52 | 55 | 58 | 64 | 72 | 82 | 88 | 95 | 98 |
flügge Junge | *) | 116 | 31 | 63 | 25 | 49 | 21 | 53 | 63 | 71 | 90 | 80 | 86 | 98 | 117 | 131 | 178 | 143 | 161 |
*) Es wurden lediglich die Storchenpaare gezählt, die Jungen leider nicht.
Das Storchenjahr 2026 - Weißstörche weiter im Aufwand
- Neuer Höststand: 98 Storchenpaare siedeln sich an - 161 Junge werden flügge
- Junge Erstbrüter machen Verluste durch Vogelgrippe wett - sechs Neuansiedlungen
2026 war erneut ein erfolgreiches Jahr für die Weißstörche im Kreis Gifhorn. Nach 95 Paaren im Vorjahr erhöhte sich ihre Zahl auf nun 98 Paare. Sie zogen 161 Junge groß. Damit haben wir wieder einen Weißstorchbestand wie zuletzt vor hundert Jahren. Die Hauptursache dafür liegt im geänderten Zugverhalten. Durch ihre Überwinterung bereits in Spanien und auch schon in Deutschland verringern sich die Verluste unterwegs erheblich und die Rückkehrerquote steigt.
Für diese Saison bestand dann aber die Sorge, dass der Ausbruch der Vogelgrippe in den spanischen Überwinterungsgebieten auch Gifhorner Störche betroffen haben könnte. Ende März stellten wir fest: Von den 75 ersten Heimkehrern der Vorjahre fehlen acht. Sie sind auch danach nicht wieder aufgetaucht. Es sind dies die Männchen von Gerstenbüttel, Leiferde-Plack, Ummern-Ost, Vollbüttel und Westerholz, die Weibchen von Osloß Mitte und Wahrenholz-Kirche, sowie einer vom Paar Rothemühle Im Winkel. Wir gehen davon aus, dass diese Verluste - und auch weitere bei den danach eingetroffenen Westziehern - wesentlich im Zusammenhang mit dem Vogelgrippenausbruch in Spanien stehen.
Umso bemerkenswerter ist, dass trotz dieser offenkundigen Verluste die Gesamtzahl der Storchenpaare im Kreis Gifhorn weiter angestiegen ist. Dies liegt wesentlich mit daran, dass der Storchennachwuchs der geburtenstarken Jahrgänge (seit 2023 in Niedersachsen über 4000 flügge Junge jährlich) nun brutreif wird. So konnten die freigewordenen Plätze wieder besetzt werden und darüber hinaus neue Nester entstehen.
1. Verlauf des Storchenjahres 2026
1.1 Rekord bei heimischen Überwinterungen
1.2 Ankunft mal nicht ganz so früh
1.3 Neuansiedlungen nehmen zu
1.4 Sieben Paare ohne Brut, 17 mit Brutabbruch
1.5 Bruterfolg bei 74 Paaren
1.6 Eingeschränkte Beringung der Jungstörche
1.1 Rekord bei heimischen Überwinterungen
In den Jahren zuvor überwinterten 1-3 Gifhorner Störche in der Heimat. In einer kleinen Gruppe blieben sie im Bereich BS-Alba Deponie, Rieselfelder und Okeraue. Im vergangenen Winter nun erhöhte sich deren Zahl auf dreißig - und mindestens zehn von ihnen waren Gifhorner Brutstörche. Dazu gehörten die Männchen von Ausbüttel-Siedlung, Hoitlingen, Rothemühle-Mühle und Wasbüttel, die Weibchen von Klein Schwülper-Okeraue, Walle und Wittingen, sowie das Paar von Rothemühle Okerstr. 67. Sie überstanden auch fast zwei Monate Dauerfrost mit zeitweilig sogar hohem Schnee problemlos.
1.2 Ankunft mal nicht ganz so früh
In den vergangenen Jahren waren immer mehr Störche immer früher zurückgekehrt. Diesmal ließen sie sich anfangs etwas länger Zeit. Das winterliche Wetter bei uns und ungünstige Flugbedingungen unterwegs bewirkten, dass erst ab der KW 7 (09.02. bis 15.02.) Störche vermehrt bei uns eintrafen. Der größte Einflug geschah in der KW 9 (23.02. bis 01.03.) mit 32 Neuankömmlingen. Ostzieher kamen ab Mitte März hinzu. Ende März waren es dann wieder so viele Störche wie im Vorjahr zur gleichen Zeit. Das letzte Paar war am 2. Mai in Brome komplett. Insgesamt ließen sich damit 98 Storchenpaare im Kreis Gifhorn nieder.

1.3 Neuansiedlungen nehmen zu
Die steigende Zahl an Storchenpaaren bringt aber auch mehr Wohnungssuchende mit sich. In diesem Jahr gab es sechs Neuansiedlungen: In Bechtsbüttel und Seershausen wurde das neu errichtete Nest auf Mast angenommen, in Meinersen wurde die vor zehn Jahren errichtete Nisthilfe erstmals besetzt. Noch fünf Jahre länger dauerte es bei der Nisthilfe in den Brechtorfer Wiesen, bis nun der Erstbezug erfolgte. Gar vierzig Jahre stand die Nisthilfe in den Wiesen Isenbüttel leer, bis sich nun ein junges Paar darauf niederließ und ein Nest baute. In Meine errichtete ein junges Paar sein Nest auf dem Ausleger eines Strommastes. Einen Nestwechsel gab es in Groß Schwülper. Das Paar baute in Sichtweite zum bisherigen Nest nun ein neues hoch oben auf einer Buche und brütete dort.
1.4 Sieben Paare ohne Brut, 17 Paare mit Brutabbruch
Von den insgesamt 98 Paaren blieben 24 (= 25%) ohne Bruterfolg. Das ist verglichen mit den anderen Landkreisen in Niedersachsen ein relativ hoher Anteil. Von ihnen schritten sieben Paare - und damit so viele wie noch nie - gar nicht erst zur Brut. Dies betrifft die Nester in Barwedel, Brechtorf Kanal, Gifhorn Lehmweg, Hoitlingen, Isenbüttel Wiesen und Meine. Der Hauptgrund dafür ist bei diesen Paaren, dass mindestens ein Partner noch nicht ganz brutreif war. Beim Paar in Walle liegt die seit mehreren Jahren festzustellende Ursache in der Unfruchtbarkeit des Weibchens.
In 17 Nestern erfolgte ein Brutabbruch. Ursachen dafür waren Nestkämpfe (Schweimke, Ummern, Dorfstr. 18), mangelnde Brutreife (Brome, Weyhausen-Süd). Jungenverluste infolge von Starkregen (Ohof, Wagenhoff), sowie Nässe und Kälte - vielfach auch während der Eisheiligen vom 11. bis15. Mai - (Adenbüttel, Allerbüttel, Ausbüttel Nord, Gifhorn-Kästorf, Neudorf-Platendorf Mooreiche, Ohrdorf, Rühen 2, Westerbeck, Westerholz, Weyhausen West und Zasenbeck). In einigen Fällen wird auch Aspergillose, eine Schimmelpilzerkranung der Atemwege, hinzugekommen sein. Die großen Hitzephasen mit Temperaturen bis zu 35° hingegen haben die Störche relativ gut überstanden.
1.5. Bruterfolg bei 74 Paaren
In 74 der 98 besetzten Nester brütete das Storchenpaar erfolgreich. 161 Jungstörche wurden flügge. Das ist nach dem absoluten Rekord 2024 mit 176 flüggen Jungen immer noch das zweitbeste Ergebnis im Kreis Gifhorn seit über 90 Jahren. Die diesjährige Jungenzahl mit 1,64 pro Paar insgesamt und 2,18 pro Paar mit Jungen liegt etwas unter dem Durchschnitt der letzten Jahre.
Verluste insbesondere in den Kälte-Nässe-Phasen und auch ein zeitweiliger Nahrungsengpass - aufgrund langer Trockenheit - trugen erheblich zur Jungensterblichkeit bei. Erstmals gab es keine einzige erfolgreiche Viererbrut, dafür aber mehr Dreierbruten als sonst. Dass insgesamt dennoch so viele Junge in diesem Jahr flügge wurden, beruht außer auf einem insgesamt zufriedenstellenden Nahrungsangebot natürlich auch auf der Zunahme der Storchenpaare.
Je ein Junges (16x) wurde flügge in Dannenbüttel, Didderse, Ettenbüttel, Hülperode Zollhaus, Klein Schwülper Okeraue Süd, Leiferde NAZ Mast 2, Leiferde Kirche, Müden Langenklint, Rötgesbüttel, Rolfsbüttel, Rothemühle Okerstr. 67, Seershausen, Tiddische, Vorhop, Wasbüttel und Westerholz 2. Je 2 Junge (29x) gab es in Ausbüttel Dorf, Ausbüttel Siedlung, Calberlah Wiesen, Eutzen, GF-Winkel, Groß Schwülper, Hankensbüttel, Hülperode Grenzweg, Isenbüttel, Lagesbüttel Schunterbrücke, Leiferde NAZ Schornstein, Leiferde Plack, Lingwedel-Dorf, Lüben, Meinersen, Müden Molkereischornstein, Neudorf-Platendorf Dorfstr. 99C. Osloß Ost, Parsau Ort, Ribbesbüttel, Rothemühle Okerstr. 51, Rothemühle Im Winkel, Rühen, Tülau-Fahrenhorst , Ummern West, Volkse, Vollbüttel, Wahrenholz Kirche, Wahrenholz Angelverein. Je drei Junge (29x) waren es in Ahnsen, Bechtsbüttel, Bergfeld, Böckelse, Brechtorf, Gerstenbüttel, Gravenhorst-Mast, Hahnenhorn-Mast, Jembke, Klein Schwülper, Okerstraße 19, Knesebeck, Lagesbüttel Rotdornallee, Leiferde NAZ Mast 1, Lingwedel Gamsener Weg, Müden Alleraue, Neudorf-Platendorf Dorfstr. 27, Neuhaus, Osloß Mitte, Radenbeck, Rötgesbüttel Masch, Schönewörde, Tappenbeck, Teichgut, Triangel, Ummern Ost, Wesendorf Mitte, Wesendorf Nord, Weyhausen Schule und Wittingen.
1.6 Eingeschränkte Beringung der Jungstörche
Beringt wurden durch Gerhard Papenburg aus Nienhagen (Kreis Celle) 78 Jungstörche in 34 Nestern. Mehr war bei begrenzter Ringezahl aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Dies geschah vor allem mit Hilfe von Hubsteigern der LSW Gifhorn, LSW Wittingen und Frank Baumann, sowie der Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Gifhorn. 2. Storchengeschehen vor Ort
Adenbüttel: Bisher früheste Weibchen-Rückkehr und Brutabbruch
Das westziehende Männchen kam am 25. Februar zurück. Seine Partnerin traf dann am 12. März ein – als ostziehende Störchin so früh wie nie zuvor. Es wurde gebrütet und am 16. Mai erstmals gefüttert. Da die Jungen wegen der kalten Witterung fast durchgehend zugedeckt wurden, war ihre genaue Zahl zunächst nicht zu ermitteln. Eins war es aber mindestens. Am 1. Juni war dann aber kein Leben mehr im Nest. Woran die Jungen starben, ist unklar.
Ahnsen: Weibchen wurde erneut Witwe
Im Vorjahr wurde das langjährige Männchen tot aufgefunden. Nun starb sein Nachfolger - vermutlich aufgrund einer Kollision. Somit musste das Weibchen zum Schluss die gerade flügge gewordenen drei Jungen allein versorgen. Danach kam schon mal ein neuer Interessent.
Allerbüttel: Tod während der Eisheiligen
Erneut wuchsen vier Junge heran. In der vierten Lebenswoche waren sie dann aber vom Federkleid her noch nicht genügend geschützt, als die Eisheiligen (11. bis15. Mai) Nässe und Kälte mit sich brachten. Alle vier starben. Somit gibt es nach dreimal vier flüggen Jungen in den Vorjahren diesmal keinen Storchennachwuchs.
Ausbüttel : Drei von vier Nestern besetzt
1. Ausbüttel-Deponie: Nest-Alternative blieb leerFür den ungeeigneten Standort auf der Kuppel des Tanks wurde am Eingang der Deponie eine Nisthilfe auf Mast errichtet. Sie blieb unbesetzt. Das Paar vom Vorjahr siedelte auf das dann freie Nest Ausbüttel-Nord über.
2. Ausbüttel-Dorf: Erneuter Wechsel bei den WeibchenDie Störchin des Vorjahres wechselte nach Leiferde. Ihre Stelle nahm nun ein unberingtes Weibchen ein. Drei Junge wuchsen heran, eins starb dann aber noch im Alter von gut vier Wochen. Die beiden anderen wurden flügge.
3. Ausbüttel-Nord: Nachbarn zogen um - Nachwuchs starb früh
Das vorjährige Männchen mit dem angebrochenen nun „Kreuzschnabel“ kehrte zunächst zurück, zog dann aber nach Gifhorn-Lehmweg. Das nun freie Nest wurde von dem Paar besetzt, das im Vorjahr auf dem Wasserstofftank nebenan gebrütet hatte. Anfangs wurden vier Junge gesichtet. Nach einer Woche lebte aber keins mehr. Die Todesursache bleibt unklar
4. Ausbüttel-Siedlung: Bleibe im LandeNeunzehn Jahre ist nun das Männchen alt. Die ersten sieben Jahren lebte es in einem Gehege in NRW. Dann kam es nach Leiferde und wurde dort freigelassen. Seitdem bleibt es im Winter in der Region, so auch diesmal im Gebiet der Braunschweiger ALBA-Deponie. Zwei Junge wurden flügge.
Barwedel: Im fünften Jahr zu spät für eine Brut
Anfangs war diesmal auch das Weibchen unberingt. Erst Ende April kam die Störchin der letzten vier Jahre zurück. Gebrütet wurde nicht mehr. Ein möglicher Grund für das Zuspätkommen könnte sein, dass das Weibchen zuvor schon anderorts verpaart war, dort aber weichen musste.
Bechtsbüttel: Neuansiedlung schon im ersten Jahr erfolgreich
Die Einschätzung, in Bechtsbüttel könnte es für ein Storchenpaar reichen, erfüllte sich. Gleich im ersten Jahr wurde das neu erbaute Nest auf Mast angenommen. Das Männchen war vier Jahre alt und stammt aus Wasbüttel. Zusammen mit dem unberingten Weibchen wurden drei Junge aufgezogen und auch alle drei flügge.
Bergfeld: Dritter Dreier in Folge
Es ist schon erstaunlich. Viele Jahre lang war das Nest gar nicht mehr besetzt, ab 2020 dann wieder regelmäßig. 2024 wurden erstmals drei Junge flügge, 2025 ebenfalls – und in diesem Jahr nun zum dritten Mal in Folge. Wesentlichen Anteil daran hat das beringte, aus Wendeburg stammende Weibchen, das nun im vierten Jahr hier brütete.Betzhorn: Es gab nur gelegentliche Nestbesuche
Böckelse: Nach vier Brutabbrüchen gleich ein Dreier
Viermal in Folge hatten das Storchenpaar in Böckelse keinen Bruterfolg. Umso erfreulicher verlief das diesjährige Brutgeschehen. Vier Junge schlüpften und wuchsen heran. Eins starb, die anderen drei wurden flügge - und das an diesem Brutstandort, dessen Nahrungsmöglichkeiten für eine Storchenfamilie doch als relativ begrenzt angesehen werden. Brechtorf: Nun gibt es zwei Storchenpaare
1. Brechtorf Am Rosenplatz - Die Alten setzten sich durchZunächst traf am 26. März ein neues noch junges Paar im Nest auf dem Pferdehof ein. Nach einer Woche musste es dann dem vorjährigen Paar weichen. Dieses brütete erneut erfolgreich. Nach den beiden im Vorjahr wurden diesmal sogar drei Junge flügge.2. Brechtorf Kanal - Junges Paar auf alter NisthilfeEin dreijähriges, aus WOB-Warmenau stammendes Männchen und seine unberingte Partnerin versuchten zunächst, sich auf dem Nest im Pferdehof niederzulassen, wurden aber von dort vom Stammpaar vertrieben. Zuflucht fanden sie auf einer seit fünfzehn Jahren bestehenden, jedoch noch nie besetzten Nisthilfe in den Brechtorfer Wiesen östlich des Kanals. Dort blieben sie. Zu einer Brut kam es aber noch nicht.
Brome-Burg: Späteste bekannte Brut wurde abgebrochen
Lange sah es danach aus, als würde das Nest leer bleiben. Dann erschien Anfang Mai doch noch ein Storchenpaar. Das Männchen wurde im Vorjahr als bereits erwachsener Storch in Hessen beringt, war also altersmäßig nicht zu bestimmen. Die beiden begannen am 22. Mai, und damit so spät wie noch nie zuvor ein Paar im Kreis Gifhorn, doch noch mit der Brut, brachen diese aber nach vier Wochen wieder ab. Danach kam nur noch ab und zu einer zu Besuch. Somit bleiben die Bromer Störche seit der Erstbesiedelung 2023 weiterhin ohne Bruterfolg.Calberlah-Wiesen: Erst Gänse-, dann Storchennachwuchs
Als das Storchenpaar in diesem Jahr eintraf, fand es sein Nest bereits von brütenden Nilgänsen besetzt. Somit war zunächst einmal Warten angesagt. Nach wenigen Tagen schlüpften dann die kleinen Gössel und sprangen vom Nest. Das war nun wieder frei. Nun konnte das Storchenpaar loslegen. Und auch sie waren erfolgreich. Zwei Junge wurden flügge.Dannenbüttel: Willkommen im Club der Zwanzigjährigen
Das Männchen kam zum 15. Mal in Folge. Geschlüpft 2006 in Hille NRW ist es also nun 20 Jahre alt. Das ist für Störche schon ein stolzes Alter. Von den Ringstörchen im Kreis Gifhorn hat dies aktuell auch das Paar in Triangel geschafft. Der unberingte „Fridolin“ in Leiferde dürfte sogar noch älter sein. In Dannenbüttel wurde diesmal ein Junges beringt und flügge.
Didderse: Zeitfenster für Arbeiten in Nestnähe
Aktuell dringend erforderliche Reparaturen am Schornsteinansatz wurden in die Phase gelegt, als die Altstörche schon beide das Nest verließen, das Storchenjunge sich aber noch nicht in der Fluchtphase befand. Die Arbeiten verliefen problemlos. Vier Wochen danach wurde das Junge flügge. Und auch die Reiher in der Eiche nebenan hatten Nachwuchs.Ettenbüttel: Ringstorch nicht abzulesen
Einige Störche werden mit einem Aluring direkt über dem Fuß beringt. Der ist aber nur schwer abzulesen. Der eine diesjährige Brutstorch in Ettenbüttel trug so einen Ring. Es gelang nicht, ihn zu identifizieren. Von zunächst drei heranwachsenden Jungen wurde letztlich eins flügge.Eutzen: Erster Storchennachwuchs nach über siebzig Jahren
Das Storchenpaar vom Vorjahr kehrte zurück und baute das Nest auf der gekappten Eiche weiter aus. Erneut wuchsen zwei Junge heran - und diesmal wurden sie flügge. Selbst die älteren Dorfbewohner haben das zuletzt in ihrer Kindheit erlebt. Von den zwei Jungen ist dann das eine kurz nach dem Ausfliegen verunglückt und musste aufgrund schwerster Verletzungen eingeschläfert werden. Gerstenbüttel: Neues junges Paar gleich mit Dreier
Das Brutpaar der letzten Jahre kam nicht zurück. Möglicherweise starb das Männchen an Vogelgrippe in Spanien. Es fand sich ein neues Paar, er drei Jahre alt, sie zwei. Dass die beiden noch so jung es gleich schafften, drei Junge großzuziehen, ist schon bemerkenswert.
Forsthaus Giebel: Das Nest blieb leer
Gifhorn: Nur eins der drei Paare mit Bruterfolg
1. Gifhorn-Kästorf: Tod während der EisheiligenBei Nässe, Kälte und Starkregen sind besonders die Jungen ab 3 ½ Wochen gefährdet .Von den Eltern nicht mehr zugedeckt ist ihr Gefieder noch nicht genügend ausgebildet. So erging es auch dem einzigen diesjährigen Jungstorch. Die Woche der Eisheiligen (11. bis 15. Mai) überlebte er nicht.2. Gifhorn-Lehmweg: Wechselnde BesetzungDas Paar des letzten Jahres zog um: Er nach Neuhaus, sie nach Osloß-Ost. Die freien Plätze belegte zunächst das vormalige Ausbütteler Männchen mit dem angebrochenen Schnabel („Kreuzschnabel“) und eine unberingten Störchin. Nach Kämpfen musste es dann weichen. Ein unberingtes Paar blieb, brütete aber nicht.3. Gifhorn-Neubokel:Es gab Kurzbesuche und einen Todesfall durch Erdschluss an einem Strommast.4.Gifhorn-Winkel: Endlich Kontinuität bei dem MännchenIn den elf Jahren seit Bestehen des Nestes waren bisher sieben Männchen an der Brut beteiligt, aber keins von ihnen länger als zwei Jahre. Das änderte sich nun. Das seit 2024 hier brütende Männchen kam auch in diesem Jahr wieder und war somit zum dritten Mal in Folge Brutstorch. Über die Weibchen lässt sich diesbezüglich keine Aussage treffen, da sie bisher immer unberingt waren. Das Paar zog diesmal zwei Junge groß.Grassel: Es wurde kein Storch gemeldetGravenhorst: Elterliche Erfahrung zahlt sich ausDas Männchen ist schon seit 2022 da, das Weibchen kam im Jahr darauf. Somit sind die beiden nun zum vierten Mal in Folge ein Paar. Sie kennen sich gut aus in der näheren und weiteren Umgebung, wissen, wo sie Nahrung finden können. In diesem Jahr wurden fünf Eier gelegt. Vier Junge schlüpften. Drei wurden flügge - wesentlich auch dank der elterlichen Erfahrung.Groß Oesingen: Partnerfindung klappte nichtNach dem Tod des Weibchens im Vorjahr wechselte das Männchen nun nach Westerholz, wo das dortige Männchen nicht wiedergekommen war. Eine Zeitlang blieb das Nest leer. Am 24. März traf dann ein neuer, unberingter Storch ein. Als sich dann noch ein zweiter hinzugesellte, war die Hoffnung groß, dass es mit der Brut klappen könnte. Doch dann verschwand der zweite Storch, und der erste war wieder allein. Eine Partnerin fand sich danach nicht mehrGroß Schwülper: Umzug mit neuem WeibchenDas Männchen vom Vorjahr kam wieder. Beim Weibchen fand ein Wechsel statt. Nach einigen Tagen fiel auf, dass die beiden von ihrem Nest auf dem Dach immer mal wieder zu einer Buche in der Nachbarschaft flogen. Dann stellte sich heraus: Dort oben auf dem Gezweig bauen sie ein neues Nest. Als dann die alte Störchin eintraf, gab es heftige Kämpfe und ein Hin- und Her zwischen den Nestern. Die „Neue“ behauptete sich. Im neuen Nest auf der Buche zogen sie und das Männchen zwei Junge groß.Hahnenhorn: Problemloser TotalwechselDas Männchen war nach Ahnsen abgewandert, das Weibchen zog nach CE-Hohne. Somit war das Nest zu Saisonbeginn leer - aber nicht lange. Schon Ende März hatte sich ein neues, unberingtes Paar gefunden, und das blieb. Ein Beleg für den florierenden Wohnungsmarkt bei den Störchen. Die beiden brüteten drei Junge aus, und alle drei wurden flügge.Hankensbüttel: Stabiler Brutstandort am Isenhagener SeeEnde Februar war das Paar komplett. Drei Junge wuchsen heran, zwei von ihnen wurden flügge. Dies ist die fünfzehnte erfolgreiche Brut im Nest beim Otterzentrum in den letzten sechzehn Jahren. Nur 2024 hatte es einen Brutausfall gegeben. Hankensbüttel ist damit weiter einer der der stabilsten Brutstandorte im Kreis Gifhorn.Hillerse: Nur BesuchsverkehrNur kurz blieb ein Paar im März, zog dann aber weiter. Fortan gab es immer mal wieder einzelne Besuchsstörche.Hoitlingen: Nachwuchs nur bei den Turmfalken.Das langjährige Männchen zählte bis Ende Dezember zu den dreißig Überwinterern an der BS-ALBA Deponie, verschwand dann aber plötzlich. Das Weibchen zog um nach Osloß-Mitte. Für das somit freie Nest gab es mehrere Interessenten. Es blieb dann ein junges unberingtes Paar. Zu einer Brut kam es noch nicht. Hingegen zog in einem Hohlraum im unteren Nestbereich ein Turmfalkenpaar seine Jungen groß.Hülperode: Beide Nester mit Bruterfolg
1. Hülperode Grenzweg: Die Nahrung muss für viele reichenVon 2012 bis 2017 gab es in diesem Nest Dreier- und Viererbruten. Seither wurden, wenn, dann ein oder zwei Junge flügge. Diese Entwicklung setzte sich auch 2026 fort. Diesmal wurden von den erfahrenen Eltern zwei Junge aufgezogen. Zu berücksichtigen ist dabei, dass es mittlerweile im Raumdreieck Schwülper-Braunschweig-Wendeburg rund achtzig (!) Storchenpaare gibt, die das dazwischenliegende Nahrungsgebiet nutzen.2. Hülperode Altes Zollhaus: Nach zwei Brutabbrüchen wieder ErfolgIn den letzten beiden Jahren waren keine Junge von diesem Nest ausgeflogen. Das Nest ist eines, der bei uns wenigen, ohne menschliches Zutun, von den Störchen allein auf dem Seitenast einer Kastanie gebaut wurde. Diesmal klappte es. Ein Junges wurde flügge.
Isenbüttel hat nun zwei Paare
1. Isenbüttel Triftweg: Die positive Entwicklung setzt sich fortNach sechs Jahren ohne Bruterfolg war im Vorjahr wieder ein Storchenjunges ausgeflogen. Diesmal wurden nun sogar zwei Junge flügge. Außerdem erhielten wir die Information, dass an einem in einiger Entfernung stehenden Haus ein Storch gegen die Scheiben klopfen würde. Solche Attacken gegen das eigene Spiegelbild als vermeintlichen Konkurrenten gibt es immer mal wieder. Hier legte sich das dann aber nach einiger Zeit wieder. Zwei Junge wurden flügge.2. Isenbüttel Wiesen: Nach vierzig Jahren erstmals besetztUm 1985 war die Storchennisthilfe auf Mast in den Wiesen südlich vom Bahnhof Gifhorn aufgestellt worden. Sie wurde zwar ab und zu mal von Störchen besucht, aber besetzt war sie nie. In diesem Jahr nun landete dort am 20. April ein junges Paar mit einem dreijährigen aus Spechtshorn (Kreis Celle) stammende Männchen und einem unberingten Weibchen. Die beiden beschlossen, sich hier niederzulassen, und bauten in die noch vorhandenen Reste des Holzkranzes ein Nest. Zu einer Brut reichte es noch nicht, aber das Paar blieb bis zum Ende der Saison. Im nächsten Jahr könnte es dann klappen.
Jembke: Erfolgreiche Bruten fortgesetztDiesmal trafen die die Störche am 25. Februar und 8. März ein. Wie in den drei Jahren zuvor waren beide unberingt, so dass es wohl wieder dasselbe Paar war, das zur Brut schritt. Am 27. April wurde erstmals gefüttert. Drei Junge wuchsen heran und wurden flügge. Dies ist nun die zehnte erfolgreiche Brut in den letzten elf Jahren. Zum dritten Mal in dieser Zeit wurde es ein Dreier.Kaiserwinkel: Das Nest blieb leerKlein Schwülper: Beide Nester mit Bruterfolg
1. Klein Schwülper Okerstraße 19: Zehn Jahre Storchennest – eine ErfolgsgeschichteSeit 2017 brüten die Störche auf dem Hof Hollmann, zunächst in ihrem selbst gebauten Nest auf einer gekappten Kastanie, nach deren Abgang ab 2024 auf dem alten Strommast. Nur 2023 gab es keinen Bruterfolg. In diesen zehn Jahren wurden 24 Junge flügge - ein überdurchschnittliches Ergebnis.2.Klein Schwülper Okeraue-Süd: Auch bei Überwinterung kein früherer BrutbeginnDas Weibchen gehörte zu den dreißig Störchen, die nebenan auf der BS-ALBA Deponie überwinterten. Am 5. Februar kam dann das Männchen zurück. Auch wenn sie schon bald paarten - mit der Brut begonnen wurde erst am 23. März und damit zur gewohnten Zeit. Ein Junges wuchs heran und wurde flügge.
Knesebeck: Elternstorch reduzierte BrutZum dritten Mal in Folge war es die nun neunjährige, aus der Wesermarsch stammende Störchin, die zusammen mit dem unberingten Männchen ihren Nachwuchs großzog. Anfangs waren es vier Junge. Dann wurde beobachtet, wie der eine Altstorch eins der Jungen packte und aus dem Nest warf. Damit hatten die anderen drei nun genug zu fressen und wurden flügge.Lagesbüttel: Stabile zwei Brutstandorte
1. Lagesbüttel-Rotdornallee: Jetzt in jedem Jahr BruterfolgDas Nest auf Mast in der Pferdekoppel ist nach der ersten Brut 2018 nun seit 2021 ständig besetzt. Seither haben die Störche in jedem Jahr Junge großgezogen. Diesmal war das Paar am 8. März komplett. Die Jungen schlüpften ab dem 1. Mai. Drei wuchsen heran und wurden flügge.2. Lagesbüttel-Schunterbrücke: Sie sind immer noch ein PaarEs war ihre erste Liebe, als sie - beide damals im Alter von zwei Jahren - 2019 auf dem Mastnest an der Schunterbrücke ein Paar wurden. Und nun sind sie, auch wenn das Weibchen manchmal zu Saisonbeginn auch auf anderen Nestern vorbeischaut, im achten Ehejahr immer noch zusammen und bisher jedes Mal erfolgreich. Diesmal wurden zwei Junge flügge und damit 14 insgesamt.
„Storchenkolonie“ Leiferde : Alle Nester mit Bruterfolg
1. NABU AZ Schornstein: Beringung abgebrochenDie diesjährige Beringungsaktion verlief anders als geplant. Wenn sich der Arbeitskorb mit Beringer dem Nest nähert, stellen sich die Jungstörche normalerweise tot. Doch das tat diesmal der eine der beiden Jungen nicht. Er legte sich nicht hin, sondern blieb stehen. Dann rückte er sogar gefährlich nahe an den Nestrand. Auch beim nochmaligen Anfahren blieb das so. Um ihn nicht zu gefährden, wurde die Aktion abgebrochen. Flügge wurden beide (von anfangs vier) Jungen dann problemlos.2. NABU AZ Mast 1: Und wieder war es einer mehrWie im letzten Jahr wurde erst bei Beringung entdeckt, dass sich nicht zwei, sondern drei Junge im nur schwer einsehbaren Nest befanden. Da dann auch alle drei flügge wurden, ist dies der vierte Dreier in den letzten fünf Jahren. Mit insgesamt 14 flüggen Jungen in diesem Zeitraum zählen diese Storcheneltern weiter zu den produktivsten im Kreis Gifhorn.3. NABU AZ Mast 2: Diesmal kam auch die Störchin wiederNach dem viermaligen Weibchenwechsel in den letzten Jahren kehrte nun Ruhe in die Paarbeziehung ein. Das Weibchen vom Vorjahr kam wieder, dazu auch das seit 2020 hier brütende Männchen. Somit blieb es dasselbe Paar wie zuletzt. Eins der beiden geschlüpften Jungen wuchs heran. Bei seiner Beringung wurden außerdem zwei unbefruchtete Eier im Nest gefunden. So fand die niedrige Jungenzahl ihre Erklärung.4. Nest auf dem Kreuz : Nesthopping des WeibchensFür die sechs Jahre alte Störchin ist dies nun schon die vierte Brutstelle. Zweijährig hatte sie in Ribbesbüttel begonnen. Dann folgten Ausbüttel-Siedlung und zuletzt Ausbüttel-Dorf. Nun landete sie also hier auf dem Kreuz der Kirche. Sie musste sich dabei noch mit ihrer später zurückkehrenden Vorgängerin auseinandersetzen, behielt aber die Oberhand. Möglicherweise sind dabei Eier zu Bruch gegangen. Jedenfalls wuchs nur ein Junges heran und wurde flügge.5. Leiferde-Plack: Ganz junges Männchen, erfahrenes WeibchenDas langjährige Storchenmännchen kam nicht wieder. Es ist zu befürchten, dass es im Winter in Spanien der Vogelgrippe dort zum Opfer fiel. Es fand sich ein neues Paar mit einem erst zweijährigen Männchen und einer elfjährigen Störchin. Sie hatte zuvor schon in Ribbesbüttel, Vollbüttel, und Ausbüttel gebrütet. Im letzten Jahr gehörte sie zum neuen zweiten Paar in Rötgesbüttel. Nun im Nest auf Placks Eiche passte es mit den beiden in dieser Kombination. Zwei Junge wurden flügge.
Lingwedel mit insgesamt fünf flüggen Jungen
1.Lingwedel-Dorf: Ostziehende Störchin kommt wieder späterWie mehrfach in den letzten Jahren waren die zunächst eingetroffenen Störche beide unberingt. Doch dann kam die ostziehende, aus Brandenburg stammende, beringte Störchin und eroberte sich ihren Platz zurück. So war es auch in diesem Jahr. Das somit wieder vereinte Paar zog zwei Junge groß.2.Lingwedel-Gamsener Weg: Der Dreijährige musste weichenZunächst kam die Störchin zurück. Dann nahm ein dreijähriges Männchen den Platz an ihrer Seite ein. Es hatte sich bereits im Vorjahr eine Zeitlang in Nestnähe aufgehalten. Als dann das „richtige“ Männchen eintraf, musste der junge Konkurrent weichen. Er wurde dann aber noch Brutstorch in Spechtshorn (CE) . Somit war das Paar der beiden Jahre zuvor wieder vereint und zog dann wie im Vorjahr drei Junge groß.
Lüben: 55 Tage Warten auf (s)eine PartnerinDas westziehende Männchen traf am 27. Februar ein. Dann tat sich sehr lange nichts mehr. Erst am 23. April kam eine Störchin und blieb. Anders als ihre Vorgängerin war sie nicht beringt. Ein so langes Warten bis zur Zweisamkeit ist schon bemerkenswert. Hatte „er“ noch so lange auf „sie“ vom Vorjahr gehofft? Oder ist der Brutstandort doch nicht so attraktiv, dass es laufend Bewerberinnen gibt? In jedem Fall: Die beiden nun passten zusammen und zogen zwei Junge groß.Meine: Siedeln an gefährlicher StelleEnde April ließ sich ein offensichtlich junges Storchenpaar auf einem Ausleger des Strommastes am Ortholzer Weg nieder und begann zwischen den Stahlstreben ein Nest zu bauen. Das wurde dann aus Sicherheitsgründen entfernt und der gesamte Mast mit Landeabweisern versehen. Aber selbst darin bauten die Störche erneut. Daraufhin wurde mit örtlicher Unterstützung und Hilfe der LSW in Sichtweite ein Ausweichnest auf einem Holzmast bereitgestellt, so dass nun im nächsten Jahr eine Umsiedlung erfolgen kann.Meinersen : Das Warten hat sich gelohntVor zehn Jahren war auf dem Hof Beutner eine Storchennisthilfe auf Mast aufgestellt worden. Besiedelt wurde sie aber lange nicht, wozu auch die Nachbarstörche aus Ahnsen beitrugen. Dort hat inzwischen ein Wechsel stattgefunden. Am 8.April dieses Jahres ließ sich nun ein junges Paar mit einem dreijährigen, aus Hessen stammenden Weibchen nieder. Sie begannen, das Nest auszubauen. Ende April lag ein zerstörtes Ei unter dem Nest. Ab Mai wurde dann gebrütet. Zwei Junge wuchsen heran und wurden flügge. Es ist dies, soweit bekannt, die erste Storchenbrut im Ort seit über achtzig Jahren.Müden: Drei erfolgreiche Bruten im Ort
1. Müden- Alleraue: Auch die Neue kommt aus dem OstenDas Weibchen der vergangenen vier Jahre stammte aus Brandenburg. Es kam nicht wieder. Den freigewordenen Platz nahm nun eine dreijährige in Sachsen-Anhalt gebürtige Störchin ein. Gemeinsam mit ihrem ebenfalls ostziehenden Partner zog sie drei von anfangs vier geschlüpften Jungen groß. Damit fanden die guten Brutergebnisse der vergangenen Jahre in der Alleraue auch in dieser neuen Paarkonstellation ihre Fortsetzung.2. Müden-Langenklint: Erneut gab es NachwuchsDas im Vorjahr neue Paar kam wieder. Diesmal wurde ein Junges flügge. Somit ist es dabei geblieben, dass in den erfolgreichen Bruten seit 2022 jeweils ein oder zwei Junge groß wurden. Das lässt darauf schließen, dass die Nahrungsbedingungen in diesem Storchenrevier ausreichen, aber doch auch begrenzt sind.3. Müden-Molkereiweg: Aller guten Dinge sind nun dreiWenn eine Neuansiedlung dreimal in Folge von einem Storchenpaar bezogen wird, kann man von einem festen Neststandort sprechen. Das trifft nun auch zu auf dieses 2024 von den Störchen selbst erbaute Nest auf dem Molkereischornstein zu. Vermutlich war es auch immer dasselbe Paar. Von den in diesem Jahr zunächst gesichteten drei Jungen wurden dann zwei flügge.
Neudorf-Platendorf: Wieder drei besetzte Storchennester1.Neudorf-Platendorf, Dorfstr.27: Stabiler Neststandort bestätigtWenn sich ein Storchenpaar wie hier oben auf einer ausgelichteten Kiefer neu ansiedelt und dann dort viermal in Folge brütet, kann man schon von einem nun stabilen Neststandort sprechen. Daran ändert auch nichts, dass es hier einmal -im Vorjahr - einen Brutabbruch gegeben hat. In diesem Jahr aber waren die Eltern - es sind bisher immer dieselben - wieder erfolgreich. Drei Junge wuchsen heran und wurden flügge.2.Neudorf-Platendorf, Dorfstr. 99C: Eisheilige beendeten ViererserieSeit 2023 ist dieses Storchenpaar zusammen - und sehr erfolgreich. Zuletzt wurden dreimal in Folge vier Junge flügge. In diesem Jahr deutete zunächst alles auf eine weitere Viererbrut hin. Wieder wuchsen vier Junge heran. Doch dann kamen die Eisheiligen (11. bis 15. Mai). Kälte und Nässe gefährden insbesondere die Jungen ab 3 ½ Wochen, deren Gefieder dagegen noch nicht genügend ausgebildet ist. Zwei der diesjährigen Jungen überlebten das nicht. Die anderen beiden schafften es und wurden flügge.3.Neudorf-Platendorf, Mooreiche: Erneuter BrutabbruchNach den erstmals erfolgreichen Bruten mit einem, beziehungsweise zwei flüggen Jungen in den letzten beiden Jahren, war die Hoffnung auf eine Fortsetzung in diesem Jahr groß. Doch diesmal gab es wie schon etliche Male ab 2018 einen Brutabbruch. Das eine Junge war zweieinhalb Wochen alt, als es dann tot im und dann unter dem Nest lag. Ursache könnte die Schlechtwetterperiode zuvor gewesen sein.Neuhaus: „Der Alte“ nistet sich ein –mit ihm neuer JungenrekordDas nun fünfzehnjährige Männchen hatte zuvor schon in Weyhausen Süd und West, in der Deponie Wolfsburg und seit 2021 in Gifhorn-Lehmweg gebrütet. Offenbar war nach dem Verlust der langjährigen Störchin dort nun wieder ein Wechsel angezeigt. Er erwählte dafür das nicht weit entfernte Nest in Neuhaus, vertrieb das dortige Männchen und setzte sich an seine Stelle. Zusammen mit dem Weibchen zog er dann drei Junge groß - das beste Brutergebnis hier seit der Neuansiedlung 2019.Ohof: Junge tot wohl nach StarkregenDie ersten beiden Bruten in der neu besiedelten Nisthilfe waren mit je zwei flüggen Jungen erfolgreich. Auch bei der nun dritten - jeweils mit demselben Elternpaar - sah es zunächst gut aus. Ab dem 20. Mai konnten Fütterungen des Nachwuchses beobachtet werden. Um den 10. Juni herum war dann keine Bewegung mehr im Nest zu entdecken. Da es zuvor starke Regenfälle gegeben hatte, sind die Jungen vermutlich dadurch zu Tode gekommen.Ohrdorf : Unklare Ursachen für den BrutverlustNach den beiden erfolgreichen Bruten mit zwei bzw. einem flüggen Jungen in den Vorjahren war die Hoffnung groß, dass es auch diesmal klappen könnte. Bei meinen Nestkontrollen am 30. Mai und 13. Juni sah ich jeweils zwei Junge. Bald danach müssen sie gestorben sein. Zuvor war mir aufgefallen, dass der Altstorch auch bei warmem Wetter die ganze Zeit im Nest saß, bis die Jungen dann irgendwann neben ihm zu sehen waren. Unklar bleibt, woran sie letztlich gestorben sind.Osloß Beide Nester mit Bruterfolg
1. Osloß Mitte: Ein neues Weibchen und ein Nesthäkchen, das es doch schaffteDie langjährige Störchin kam nicht zurück. Möglicherweise wurde auch sie ein Opfer der Vogelgrippe in Spanien. Ihre Stelle nahm das Weibchen aus Hoitlingen ein - nun dessen vierte Brutstation nach zuvor auch schon Nettgau (S.A.) und Jembke. Drei Junge wuchsen heran. Eins von ihnen war um so vieles kleiner, dass es bei der Beringung ausgespart wurde. Aber auch dieses schaffte es und wurde flügge.2. Osloß Ost: Mit neuem Weibchen erfolgreichNachdem sich jetzt ihr vorjähriger Partner von Gifhorn-Lehmweg aus neu orientierte und in Neuhaus landete, wechselte auch die Störchin. Sie fand nun hier in Osloß eine Bleibe. Zusammen mit ihrem unberingten Partner brütete sie drei Küken aus, von denen dann zwei flügge wurden. Es ist dies die dritte erfolgreiche Brut seit der Nestbesiedlung im Jahr 2022. Außerdem gab es zwei Brutabbrüche.
Parsau-Ort: Jede zweite Brut erfolgreichIn den letzten zehn Jahren hat sich das Brutergebnis in diesem seit 2008 bestehenden Nest dahingehend stabilisiert, dass im Schnitt nun jedes zweite Mal ein Bruterfolg zu verzeichnen ist. Dazu passt auch das Ergebnis dieses Jahres: Nachdem es 2025 keinen Nachwuchs gegeben hatte, wurden diesmal wieder zwei Junge flügge.Pollhöfen: Erstmals NestbautätigkeitStörche haben hier noch nie gebrütet. Immerhin stand eine Nisthilfe auf Mast bereit. Tatsächlich erschien nun am 1. Mai ein Storch, zwei Wochen darauf ein zweiter. Leichte Nestbautätigkeit war zu verzeichnen, gebrütet wurde noch nicht. Meist waren die beiden unterwegs. Am 8. Juni wurde dann das Männchen der abgebrochenen Brut Dorfstraße 18 in Ummern auf diesem Nest abgelesen. Was es etwa an dem hiesigen Geschehen beteiligt? Ab Mitte Juni wurde dann kein Storch mehr gesichtet. Nun hoffen alle auf das nächste Jahr.Radenbeck: Die erste Dreierbrut nach 2013Es wurde ein erfreuliches Storchenjahr. Am 22. März und am 4. April trafen die, wie auch schon im Vorjahr, unberingten Störche ein. Sie gehören zu den Ostziehern. Gebrütet wurde ab dem 20. April. Drei Junge wuchsen heran, konnten beringt werden und wurden flügge. Eine Dreierbrut gab es zuletzt vor 13 Jahren. .Ribbesbüttel: Auch mit neuem Männchen erfolgreichDas unberingte Männchen der Vorjahre kam nicht wieder. Seinen Platz nahm ein nun vierjähriger aus Leiferde stammender Ringstorch ein. Der war hier schon vor zwei Jahren aufgetaucht, im Vorjahr dann an dem neuen zweiten Nest in Rötgesbüttel. Jetzt aber klappte es. Mit dem unberingten Weibchen zog er drei Junge auf, von denen dann letztlich zwei flügge wurden. Es ist dies der vierte Zweiererfolg nacheinander.Rötgesbüttel Erstmals zwei Nester mit Bruterfolg
1. Rötgesbüttel Schulstr.: Ohne Kämpfe geht es nichtDie Störchin kommt seit 2021. Und jedes Jahr gibt es Kämpfe unter den Männchen - so auch diesmal. Schon kurz nach ihr gesellte sich ein unberingtes Männchen dazu. Bis zum 20. März waren nun diese beiden ein neues Paar. Dann kam das ostziehende bisherige Männchen zurück, und wieder wurde heftigst gekämpft. Da beide keinen Ring trugen, bleibt offen, wer diesmal gewann. Möglicherweise wurde dabei auch eine schon begonnene Eilablage unterbrochen. Ab dem 28. März wurde gebrütet. Nur ein Junges wuchs heran und wurde flügge.2. Rötgesbüttel Masch: Neuansiedlung nun auch mit NachwuchsIm Vorjahr hatte ein Storchenpaar mit einem zweijährigen Männchen und einem zehnjährigen Weibchen eine gekappte Weide an der B4 besiedelt, ein Nest gebaut, aber noch nicht gebrütet. Im Winter wurde dann dieses schon wieder zugewachsene Nest freigeschnitten. Das Männchen des Vorjahrs und ein unberingtes Weibchen wurden nun das neue Paar. Sie bauten das Nest aus und brüteten mit Erfolg. Drei Junge wurden flügge in Rötgesbüttel nun zweitem Storchennest.
Rolfsbüttel: Brut auch im zweiten JahrNach der erfreulichen Neuansiedlung im Vorjahr war im Ort die Hoffnung groß, dass es nicht bei diesem einen Male bleiben würde. Und so kam es nun auch. Am 23. Februar und am 12. März trafen die beiden Störche ein, die fortan das Paar bildeten. Nicht mehr dabei war nun das beringte Männchen vom Vorjahr. Diesmal wuchs ein Junges heran. Zum ersten Mal vom Nest flog es 67 Tage nach dem Schlüpfen.Vier Nester im Kernort Rothemühle
1. Rothemühle-Im Winkel: Neues Paar mit BruterfolgHier waren die Störche stets schon Ende Januar/Anfang Februar eingetroffen. In diesem Jahr aber stand das Nest Mitte März immer noch leer. Möglicherweise zählte das Paar mit zu den Vogelgrippeopfern im spanischen Winterquartier. Erst am 23. März traf dann ein Paar ein und blieb. Es zog zwei Junge groß.2. Rothemühle-Mühle: Nest blieb als einziges leerWährend alle anderen Nester besetzt waren, lieb dieses leer. Das Storchenpaar der beiden letzten Jahre zog um nach Walle. Ein neues Paar kam nicht. Das ist schon erstaunlich, denn schließlich ist bei den Störchen im Raumdreieck Schwülper-Braunschweig-Wendeburg, die Wohnungsnot groß. Vielleicht hat das Vorjahrespaar hier noch ab und zu „nach dem Rechten geguckt“ und ein mögliches Ansiedeln verhindert.3. Rothemühle Okerstraße 51: Erneuter BruterfolgIm Vorjahr hatte es erstmals Nachwuchs gegeben im von den Störchen erbauten Nest hoch oben in der Eiche. Ein Junges war flügge geworden. Dieses positive Geschehen fand nun seine Fortsetzung. Das Elternpaar kam am 27. März, ab dem 7. April wurde gebrütet. Zwei Junge schlüpften, und beide wurden flügge.4. Rothemühle Okerstraße 67Das Paar vom Vorjahr gehörte zu den 30 Störchen, die diesen Winter nicht wegflogen, sondern blieben. In der Braunschweiger ALBA-Deponie fanden sie, was sie zum Überleben brauchten. Kälte und Schnee machten ihnen nichts aus. Ihr Brutbeginn am 24. März war dann nicht früher als sonst auch. Anfangs wurden zwei Junge gesichtet, dann nur noch eins. Das wuchs heran und wurde flügge.
Rühen: Lediglich ein Paar erfolgreich1. Rühen Dorfplatz: Erfolgsgeschichte setzt sich fortSeit der der ersten erfolgreichen Brut nach der Neuinstallierung des Nestes haben die Störche hier ab 2015 in jedem Jahr ihren Nachwuchs großgezogen. Das blieb auch so in diesem Jahr. Bereits am 28. Februar war das Paar komplett, ab dem 17. März wurde gebrütet. Diesmal wuchsen zwei Junge heran und wurden auch beide flügge. Damit erhöht sich die Gesamtjungenzahl in den letzten zwölf Jahren auf nun 26, also 2,2 Junge im Schnitt.2. Rühen II: Eine gute und eine schlechte NachrichtDie gute Meldung ist: Nachdem es im Vorjahr erstmals eine zweite Brut im Ort gegeben hatte, kam das Paar nun wieder und brütete erneut. Dies gibt Anlass zur Hoffnung, dass das hier ein dauerhafter weiterer Brutstandort wird. Die schlechte ist, dass die diesmal drei Jungen im Alter von fast vier Wochen starben, als kalter Starkregen und nicht hinreichend abfließendes Wasser bei ihnen zu Unterkühlung, Kreislaufversagen und Tod führten.Schönewörde: Mit neuem Weibchen erstmals DreierbrutDie Störchin vom Vorjahr wechselte zum Nest auf der Kirche in Wahrenholz. Das neue Weibchen war unberingt. Gemeinsam mit dem unberingten Partner brütete es vier Junge aus. Eins starb bald, die anderen drei wurden flügge, und das zum ersten Mal seit der Besiedlung 2019. Bisher waren es maximal zwei gewesen.Schweimke: Die Hoffnung bleibtAuch in diesem Jahr gab es noch keinen Nachwuchs. Nach Kämpfen und Wechseln blieb dann ein Paar ab dem 27. April. Zu einer Brut reichte es allerdings nicht. Da dieses Paar bis zum Ende der Saison seine Nestbindung beibehielt, besteht die Hoffnung, dass es auch im nächsten Jahr wiederkommt. Und dann könnte es ja endlich mit dem Nachwuchs klappen.Seershausen: Nest sofort besetztDurch eine örtliche Initiative und mit Hilfe der LSW wurde in den Wiesen am nördlichen Ortsrand ein Nest auf Mast errichtet. Dies geschah am 18. April. Die Arbeiten waren noch nicht ganz beendet, da landete schon obendrauf der erste Storch. Dann waren es zwei, und es gab noch weitere Interessenten. Am nächsten Morgen hatte sich dann ein Paar gefunden. Es wurde gebrütet. Zwei Junge schlüpften. Eins wurde flügge trotz der Behinderung des Weibchens, das sich seit Ende Mai nur noch stark humpelnd fortbewegen konnte.Tappenbeck: Männchen auf einmal spurlos verschwundenSieben Jahre lang hatte das Storchenpaar hier zusammen gebrütet. Diesmal kam das Männchen am 15. Februar zurück. Einen Monat später wurde auch das Weibchen abgelesen - nun allerdings mit einem neuen, unberingten Partner. Die beiden setzten dann die guten Bruterfolge in diesem Nest mit diesmal drei flüggen Jungen fort. Vom langjährigen Männchen haben wir nie wieder etwas gehört. Vermutlich lebt es nicht mehr.Teichgut: Erfolgsserie wieder aufgenommenNur einmal - im Vorjahr - gab es hier keinen Bruterfolg. Sonst wurden seit 2019 jedes Mal zwei oder drei Junge flügge. So kam es nun auch wieder in diesem Jahr. 33 Tage dauerte es, bis nach dem westziehenden Männchen auch das ostziehende Weibchen eintraf. Brutbeginn war der 31. März - und nun wurden wieder drei Junge flügge.Tiddische: Eins schaffte es doch nochIm vierten Jahr seit der Erstbesetzung gab es einen Wechsel. Den Platz der im letzten August gestorbenen Störchin nahm nach einigen Kämpfen ein neues Weibchen ein. Ab dem 12.April wurde gebrütet. Vier Junge schlüpften. Doch dann wurden es immer weniger, bis schließlich nur noch eins überblieb. Das aber wurde flügge. Ursache für das Sterben der drei Geschwister könnte eine witterungsbedingte geringere Nahrungsverfügbarkeit gewesen sein.Triangel: Je oller, desto dollerEr ist nun 20 Jahre alt, sie bereits 21. Nach davor drei Bruten in Folge mit je vier und der letztjährigen mit drei flüggen Jungen brachte das Paar auch diesmal wieder drei Junge zum Ausfliegen. Schaut man auf den Bruterfolg in den letzten 10 Jahren, so liegt das Triangeler Storchenpaar zusammen mit den Paaren der Neststandorte Ummern-Ost und Wahrenholz mit jeweils 29 flüggen Jungen an der Spitze im Kreis Gifhorn.Tülau-Fahrenhorst: Erstmals ein Brutstorch mit RingSeit 2020 ist das Nest auf Mast durchgehend besetzt. Die ersten fünf Jahre trug keiner der Brutstörche einen Ring. Es könnte also immer dasselbe Paar gewesen sein. Diesmal aber war die Störchin beringt, musste also neu sein. Leider trug sie einen über dem Fußgelenk angebrachter Aluring, der nicht abgelesen werden konnte. Zunächst wurden drei Junge gesichtet, dann noch zwei. Die hingegen konnten mit den gewohnten gut lesbaren ELSA-Ringen versehen werden und wurden auch beide flügge.Ummern: Es gab ein ziemliches Durcheinander
1. Ummern-Ost: Wechsel bei den MännchenDas Männchen der letzten Jahre kam nicht wieder. Möglicherweise fiel es der Vogelgrippe im spanischen Winterquartier zum Opfer. Seinen Platz nahm das bisherige Männchen vom Nachbarnest Ummern-West ein. Auch in dieser neuen Zusammensetzung war das Paar dann erfolgreich. Von zunächst vier Jungen wurden drei flügge. Mit nun 29 ausgeflogenen Jungen in den letzten 10 Jahren hält dieser Neststandort gemeinsam mit dem auf der Kirche in Wahrenholz und dem in Triangel weiter den Spitzenplatz im Kreis Gifhorn.2. Ummern-West: Ein ganz neues BrutpaarDas Weibchen seit 2021 siedelte auf die Kirche in Hohne über, wo das dortige Weibchen nicht wiedergekommen war. Ihren hiesigen Partner seit 2022 zog es auf das Nachbarnest Ummern-Ost, dessen Männchen ebenfalls fehlte. Das somit freie Nest hier war umkämpft, bis sich ein junges Paar mit einem erst dreijährigen, aus Leiferde stammenden Männchen, durchsetzen konnte. Es gelang den beiden, drei Junge groß zu ziehen. Eins von ihnen starb aber noch vor dem Flüggewerden. Es hatte sich in einem von den Eltern eingetragenen Rundballennetz verfangen.3. Ummern-Dorfstr.18: Brutabbruch nach Kämpfen zuvorNach den erfolgreichen beiden Bruten zuletzt war die Hoffnung groß, dass es auch im dritten Jahr klappen könnte. Dann gab es aber im April heftige Kämpfe mit bis zu fünf Fremdstörchen. Zwar setzte sich das bisherige Paar durch, brütete auch weiter, brach aber dann ab. Fortan waren die diesmal kinderlosgebliebenen Eltern viel unterwegs, Oft standen sie auf einem Schornstein nahe dem Nest Ummern-West auf, kehrten aber immer wieder auch zu ihrem Nest zurück. Das Männchen wurde auch auf einer neuen Nisthilfe im benachbarten Pollhöfen gesichtet.
Volkse: Erfolgsserie fortgesetztSeit 2018 wurden hier in jedem Jahr Jungstörche flügge. Diese Serie hält weiter an. Die Elternstörche trafen am 15. und 28. Februar ein. Gebrütet wurde ab dem 19. März, die Jungen schlüpften ab dem 20. April. Als sie erstmals zu sehen waren, wurden zwei gezählt. Die wuchsen dann heran und wurden flügge. Damit erhöht sich die Gesamtjungenzahl seit Beginn dieser Serie auf nun 23. Das bedeutet den guten Schnitt von 2,6 Jungen pro Jahr.Vollbüttel: Nach Ausfall der Alten nun Platz für Neue.Fünfzehnmal in Folge hatte das aus Baden-Württemberg stammende Männchen hier gebrütet. In diesem Jahr kam es nicht wieder. Es ist nicht auszuschließen, dass es der Vogelgrippe im spanischen Winterquartier zum Opfer fiel, ebenso wie das vorjährige Weibchen, das auch nicht zurückkehrte. Somit war das Nest nun frei für ein neues Paar. Das bildete sich dann aus einem vierjährigen, aus Lehre (HE) stammenden und einem dreijährigen vom Nest Langlingen-Schleuse (CE) Partner. Die beiden zogen zwei Junge groß.Vorhop: Gute Entwicklung bei begrenzten Möglichkeiten2012 wurde dieses Nest zum ersten Mal angenommen. Seitdem ist es in jedem Jahr besetzt. Dabei weisen die Brutergebnisse in dieser Zeit eine deutliche Entwicklung auf. Bis 2020 hatten die Paare allein vier Mal keinen Bruterfolg. Seit 2021 werden nun aber in jedem Jahr Junge flügge, diesmal war es einer. Die positive Entwicklung ist sicher auch darauf zurückzuführen, dass es wohl nur je einen Wechsel bei den Paaren gab. Auch sind insgesamt zwölf flügge Junge in diesen sechs Jahren ein gutes Ergebnis für diesen Brutstandort, an dem die Nahrungsverfügbarkeit doch begrenzt erscheintWagenhoff: Brutabbruch nach Jungentod durch StarkregenIm Vorjahr war das Nest auf dem Dach des Trafogebäudes wegen Sicherheitsbedenken entfernt und eine neue Nisthilfe auf Mast nahebei installiert worden. Diese wurde nun vom vorjährigen Paar sofort angenommen. Ab dem 24. Mai wurde gebrütet. Aus den vier Eiern schlüpften drei Junge. Am 6. Juni erfolgte dann der Brutabbruch. Die Jungen hatten den Starkregen tags zuvor nicht überlebt, hatten von ihren Eltern vor den herabprasselnden kalten Wassermassen nicht ausreichend geschützt werden können. Sie starben an Unterkühlung und Kreislaufversagen. Hoffentlich versucht es das Elternpaar im nächsten Jahr noch ein drittes Mal.Wahrenholz: Beide Brutpaare im Ort erfolgreich
1.Wahrenholz-Kirche: Störchin kam nicht wieder, Nachbarin sprang einViele Jahre lang war das Nest sehr früh schon von den Störchen besetzt. Diesmal kam aber nur das Männchen zurück. Die Störchin wurde vermutlich Opfer der Vogelgrippe im spanischen Winterquartier. Ihren Platz wollte nun das vorjährige Weibchen aus dem nahen Schönewörde einnehmen. Dies gelang nach einer kurzen Phase des sich aneinander Gewöhnens. Das Paar ließ sich auch von Arbeiten in und an der Kirche nicht stören und zog zwei Junge groß. Mit nun 29 flüggen Jungen in den letzten zehn Jahren verzeichnet dieses Nest zusammen mit denen in Triangel und Ummern-Ost den höchsten Bruterfolg im Kreis Gifhorn.2.Wahrenholz-AngelvereinAn dem Umzug 2023 von Betzhorn auf die nahegelegene bis dahin noch nicht genutzte Nisthilfe hier war, weil zu spät gekommen, das damalige Weibchen noch nicht beteiligt. Seit 2024 ist aber das alte Paar nun wieder zusammen. Nach zwei Bruten mit jeweils drei Jungen zuvor wurden diesmal zwei Jungstörche flügge.Das Nest in Betzhorn blieb weiterhin leer.
Walle: Kinderlose ScheibenklopferNach zuletzt zwei Jahren in Rothemühle-Mühle zog das Storchenpaar nun hierher nach Walle. Da das Weibchen keine Eier legen kann, gab es aber auch hier keinen Bruterfolg. Dann begannen beide Störche, mit den Schnäbeln ihr Spiegelbild in den Glasfronten der Fensterscheiben und Türen der Kita nebenan zu attackieren. Blutspuren und verschmierte Flächen zeugten von der Heftigkeit ihrer Attacken, in die sie auch die benachbarten Häuser mit einbezogen. Es gelang dann durch Bemalen der Scheiben sowie Zustellen und Zuhängen der am stärksten spiegelnden Flächen den Grund ihrer Aggressionen zu unterbinden. Und damit war schnell wieder Schluss mit den Scheiben-Attacken. Das kinderlose Storchenpaar war dann meist unterwegs, behielt aber Nestbindung.Wasbüttel: Jungenverluste wieder schon ganz am AnfangDas Männchen gehörte zu den dreißig Störchen, die diesmal an der Braunschweiger Alba-Deponie überwinterten. Von dort war es bis zu seinem Nest nicht weit. Nachdem auch das Weibchen eingetroffen war, wurde bereits am 14. März mit der Brut begonnen. Da aber bald nach dem Schlüpfen nur ein Junges gesehen wurde, ist davon auszugehen, dass es schon ganz früh Jungenverluste gegeben hat. Dieses eine Junge wuchs dann heran und wurde flügge.Wesendorf: Sechs flügge Junge in zwei Nestern1.Wesendorf-Mitte: Sie kennen sich hier ausSie, Jahrgang 2008 aus St. Peter-Ording, kommt schon seit 2011 hierher. Er, Jahrgang 2014 aus Vollbüttel, stieß 2018 dazu. Seitdem und somit nun zum neunten Mal in Folge sind sie ein Paar. Sie beginnen immer mit als erste im Kreis Gifhorn mit der Brut, so diesmal am 18. März. Wie im vergangenen Jahr wuchsen wieder drei Junge heran und wurden flügge. Nach so vielen Jahren hier wissen die Eltern, wo und wie sie an die Nahrung für sich und ihren Nachwuchs kommen.2.Wesendorf- Nord: Der Neststandort passtAm 6. März stand ein junges, dreijähriges Männchen auf dem Nest. Es musste schnell wieder weichen, denn schon am nächsten Tag kam das Männchen der letzten beiden Jahre zurück. Am 16. März folgte die Störchin. Auch diesmal wurden wie im Vorjahr drei Junge flügge. Mit den insgesamt nun 14 flüggen Jungen in den fünf Jahren seit Beginn wurde fast ein Dreierschnitt erreicht. Es zeigt sich, dass es nach längerem Überlegen eine gute Entscheidung war, den Nestmast hier aufzustellen.Westerbeck: Tod in den EisheiligenDer erste Storch kam am 15. Februar, der zweite am 6. März. Gefüttert wurde ab dem 18. April. Ein Junges wuchs heran. Es starb, als es während Eisheiligen (11. bis 15. Mai) im da kritischen Alter von knapp vier Wochen noch nicht genügend gegen die Nässe und Kälte geschützt war, aber auch von den Eltern nicht mehr abgedeckt wurde. So gab es nach den ersten drei erfolgreichen Jahren nun diesmal keinen Storchennachwuchs.Westerholz: Erstmals zwei Bruten im Ort
1. Westerholz Dorfplatz: Nach dem Rekord erneut kein NachwuchsDas langjährige Männchen kam nicht wieder. Möglicherweise starb es an der Vogelgrippe im spanischen Winterquartier. Seinen Platz nahm das Männchen aus Groß Oesingen ein, welches sich bereits im letzten Jahr - da noch erfolglos - darum beworben hatte. Nach zunächst normalen Brutverlauf wurde ab dem 2. Mai gefüttert, am 17. Mai - und damit kurz nach Ende der Eisheiligen (11. bis 15.Mai) - aber nicht mehr. Die Jungen waren gestorben - möglicherweise aufgrund der Kälte und Nässe in dieser Zeit. Somit war dies der zweite Brutabbruch in Folge nach zuvor fünf flüggen Jungen.2. Westerholz 2: Bruterfolg im neuen NestDie Hoffnung war groß, dass das Storchenpaar vom Vorjahr wiederkommen würde. Es hatte da schon ein Nest oben in einer ausgelichteten Esche gebaut, allerdings noch nicht gebrütet. Das geschah nun aber in diesem Jahr. Dasselbe Paar kehrte zurück, baute das Nest weiter aus und brütete. Ab dem 25. Mai wurde gefüttert. Ein Junges wuchs heran und wurde flügge. Auseinandersetzungen mit dem diesmal kinderlosen Storchenpaar nebenan wurden nicht gemeldet
Weyhausen: Nur eins von drei Paaren erfolgreich
1. Weyhausen-Süd/Hohe Horst: Erfolglos-Serie hält anDie Störche trafen am 7. und 9. April ein. „Ihr“ Nest war da aber wieder einmal bereits von brütenden Nilgänsen besetzt. Frei wurde es erst, nachdem am 19. April die kleinen Gössel vom Nest gesprungen waren. Die Störche begannen dann recht spät, erst am 3.Mai, mit der Brut. Längere Zeit sah es gut aus, doch dann flogen wieder beide Altstörche vom Nest. Somit gab es auch diesmal keinen Storchennachwuchs. Die seit 2019 bestehende Serie ohne Bruterfolg hat also weiter Bestand. Nilgänse, ein weiteres Storchenpaar in der Nähe, ein begrenztes Nahrungsrevier, oft noch sehr junge Neststörche – all das mag dazu mit beigetragen haben.2. Weyhausen-Schule: Brutstandort bleibt stabilDie neu errichtete Nisthilfe auf dem gekappten Baum wurde zum dritten Mal in Folge angenommen - ein Beleg dafür, dass sich die Störche an diesem Standort etabliert haben. Das Paar war diesmal am 15. März komplett. Gebrütet wurde ab Ende März, gefüttert ab dem 1. Mai. Drei Junge wuchsen heran und wurden flügge. Das ist noch eins mehr als jeweils in den ersten beiden Jahren.3. Weyhausen-West: Diesmal kein ErfolgserlebnisNach guten Ergebnissen zuvor gibt es bei diesem Nest ab und zu auch Bruten ohne Erfolg. In den vergangenen beiden Jahren wurden jeweils drei Junge flügge, in diesem Jahr hingegen keins. Nach dem Schlüpfen war es schwierig, überhaupt etwas zu erkennen, da bei kühlem Wetter der Altstorch fast immer saß. Dann war mal ein Junges zu sehen, ab dem 5. Mai aber auch das nicht mehr. Ein Grund, warum die an sich erfahrenen Eltern in diesem Jahr keinen Bruterfolg hatten, war nicht ersichtlich.
Wittingen: Erstmals eine DreierbrutDie schwedische Störchin der beiden Jahre zuvor flog nach der Saison nicht weit. Mit dreißig anderen Störchen überwinterte sie an der Braunschweiger ALBA-Deponie. Am 23. Februar wurden sie und ihr unberingter Partner dann wieder auf dem heimischen Nest gesichtet. Die beiden brüteten drei Junge aus, und alle drei wurden flügge. Es ist dies das beste Brutergebnis sseit der Erstbesetzung des Nestes im Jahr 2014.Zasenbeck: Brutabbruch nach zuletzt fünf ErfolgsjahrenDie beiden unberingten Ostzieherstörche kehrten am 23. und 30. März zurück. Ab dem 16. April wurde gebrütet, ab dem 18. Mai schlüpften mindestens zwei Junge. Am 31. Mai wurde dann im Nest kein Leben mehr festgestellt. Was zum Tod der Jungen und damit zum ersten Brutabbruch seit 2021 geführt hat, blieb ungeklärt.
Flügge Storchenjunge im Kreis Gifhorn in den letzten zehn Jahren
(- = nicht besetzt, 0 = Paar ohne Bruterfolg)
Ort | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | Summe |
| Adenbüttel | 0 | 0 | 2 | 0 | 3 | 0 | 3 | 3 | 11 | ||
| Ahnsen | 0 | 1 | 2 | 2 | 3 | 0 | 1 | 2 | 0 | 2 | 13 |
| Allerbüttel | - | 0 | 1 | 1 | 2 | 3 | 4 | 4 | 4 | 19 | |
| Ausbüttel Deponie | 0 | 0 | |||||||||
| Ausbüttel Dorf | - | 1 | 3 | 0 | 4 | ||||||
| Ausbüttel Nord | 1 | 0 | 1 | ||||||||
| Ausbüttel Siedlung | 3 | 1 | 3 | 1 | 2 | 2 | 3 | 3 | 2 | 1 | 21 |
| Barwedel | 0 | - | 2 | 2 | 0 | 1 | 0 | 2 | 2 | 1 | 10 |
| Bergfeld | 0 | 0 | - | - | 0 | 2 | 1 | 2 | 3 | 3 | 11 |
| Betzhorn-Hildebrandt | 3 | 3 | 1 | 4 | 2 | 0 | 0 | 0 | - | - | 13 |
| Boeckelse | 0 | 2 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2 | ||||
| Brechtorf | 2 | 1 | 2 | 5 | |||||||
| Calberlah/Wiesen | 4 | 3 | 3 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 11 |
| Dannenbüttel | 1 | 2 | 3 | 1 | 4 | 2 | 3 | 4 | 4 | 3 | 27 |
| Didderse | 0 | 1 | 2 | 2 | 2 | 3 | 1 | 0 | 3 | 2 | 16 |
| Ettenbüttel | 0 | 0 | 1 | 3 | 2 | 1 | 3 | 1 | 3 | 0 | 14 |
| Eutzen (Witt.) | 0 | 0 | |||||||||
| Forsthaus Giebel | - | 0 | - | - | - | - | 0 | 0 | - | - | 0 |
| Gerstenbüttel | 3 | 0 | 2 | 2 | 2 | 9 | |||||
| Gifhorn-Kästorf | 4 | 4 | 4 | 1 | 1 | 0 | 3 | 0 | 2 | 2 | 21 |
| Gifhorn-Lehmweg | 1 | 0 | 3 | 1 | 3 | 1 | 2 | 2 | 0 | 13 | |
| Gifhorn-Winkel | 2 | 0 | 1 | 1 | 2 | 0 | 0 | 0 | 3 | 3 | 12 |
| Gravenhorst | 0 | 0 | 0 | 3 | 1 | 4 | |||||
| Groß Oesingen | 0 | 0 | 0 | ||||||||
| Groß Schwülper | 0 | - | - | 0 | 1 | 3 | 2 | 2 | 8 | ||
| Hahnenhorn | 0 | - | - | - | - | - | 0 | 2 | 3 | 0 | 5 |
| Hankensbüttel | 2 | 4 | 2 | 2 | 2 | 3 | 3 | 2 | 0 | 2 | 22 |
| Hillerse | - | - | - | - | 0 | 0 | 1 | 0 | 2 | 0 | 3 |
| Hoitlingen | 2 | 1 | 3 | 2 | 2 | 2 | 2 | 3 | 3 | 2 | 22 |
| Hülperode Grenzweg | 3 | 4 | 0 | 0 | 0 | 2 | 2 | 1 | 0 | 1 | 13 |
| Hülperode Zollhaus | - | 2 | 1 | 0 | 0 | 3 | |||||
| Isenbüttel | 0 | 3 | 0 | 3 | 0 | - | 0 | 0 | 0 | 1 | 7 |
| Jembke | 3 | 1 | 2 | 3 | 2 | 1 | 0 | 1 | 2 | 2 | 17 |
| Kaiserwinkel | 2 | 0 | 0 | - | - | 0 | 0 | 0 | - | - | 2 |
| Klein Schwülper, Okerstr. 19 | 2 | 2 | 4 | 2 | 2 | 3 | 0 | 4 | 2 | 21 | |
| Klein Schwülper Süd | 0 | 2 | 2 | 1 | 3 | 2 | 10 | ||||
| Knesebeck | 2 | 3 | 4 | 1 | 2 | 2 | 3 | 2 | 1 | 3 | 23 |
| Lagesbüttel Rotdornallee | 3 | 0 | - | 4 | 2 | 3 | 1 | 2 | 15 | ||
| Lagesbüttel Schunterbrücke | 1 | 1 | 4 | 2 | 3 | 1 | 1 | 13 | |||
| Leiferde/Weide links | 3 | 2 | 1 | - | - | - | - | - | - | - | 6 |
| Leiferde/Weide rechts | 1 | 0 | - | - | - | - | - | - | 1 | ||
| Leiferde/Fichte | 1 | - | - | - | 1 | ||||||
| Leiferde/Kirche | 2 | 2 | 4 | 8 | |||||||
| Leiferde/Mast 1 | 2 | 3 | 3 | 2 | 3 | 2 | 3 | 2 | 3 | 3 | 26 |
| Leiferde/Mast 2 | 3 | 1 | 3 | 2 | 2 | 1 | 12 | ||||
| Leiferde/Schornstein | 2 | 2 | 1 | 1 | 2 | 0 | 0 | 1 | 1 | 2 | 12 |
| Leiferde/Plack | 0 | 0 | 0 | 2 | 0 | 2 | 0 | 1 | 0 | 5 | |
| Lingwedel, Ort | - | 1 | 2 | 1 | 4 | ||||||
| Lingwedel, Gamsener Weg | - | 2 | 3 | 5 | |||||||
| Lüben | - | - | - | - | - | 2 | 2 | 1 | 3 | 1 | 10 |
| Müden Alleraue | - | - | - | 3 | - | - | 2 | 2 | 4 | 3 | 14 |
| Müden-Langenklint | 0 | - | 0 | - | 1 | 2 | 1 | 2 | 6 | ||
| Müden, Molkereiweg | 1 | 1 | 2 | ||||||||
| Neudorf-Platendorf, Mooreiche | 1 | 2 | 3 | ||||||||
| Neudorf-Platendorf, Dorfstr. 27 | 2 | 0 | 2 | ||||||||
| Neudorf-Platendorf, Dorfstr. 99C | 1 | 1 | 1 | 3 | 4 | 0 | 1 | 4 | 4 | 4 | 23 |
| Neuhaus | 2 | 0 | 1 | 2 | 0 | 2 | 7 | ||||
| Ohof | 2 | 2 | 4 | ||||||||
| Ohrdorf | 2 | 1 | 3 | ||||||||
| Osloß | 2 | 2 | 4 | 0 | 3 | 2 | 4 | 4 | 4 | 1 | 26 |
| Osloß Ost | 0 | 2 | 0 | 1 | 3 | ||||||
| Parsau/Ort | - | 0 | 1 | 2 | 0 | 0 | 0 | 2 | 3 | 0 | 8 |
| Radenbeck | 1 | 0 | 2 | 0 | - | - | 2 | 2 | 2 | 0 | 9 |
| Ribbesbüttel | 0 | 0 | 0 | 1 | 2 | 2 | 2 | 7 | |||
| Rolfsbüttel | 2 | 2 | |||||||||
| Rötgesbüttel | 2 | 2 | 1 | 3 | 2 | 2 | 0 | 0 | 2 | 2 | 16 |
| Rothemühle, Im Winkel | 2 | 2 | 4 | 4 | 2 | 4 | 1 | 0 | 1 | 0 | 20 |
| Rothemühle, Mühle | 2 | 0 | 3 | 0 | 0 | 5 | |||||
| Rothemühle, Okerstr. 51 | 0 | 1 | 1 | ||||||||
| Rothemühle, Okerstr. 67 | 0 | 1 | 1 | 1 | 3 | ||||||
| Rühen | 2 | 3 | 3 | 2 | 3 | 2 | 2 | 2 | 2 | 1 | 22 |
| Rühen 2 | 2 | 2 | |||||||||
| Schönewörde | 0 | 1 | 2 | 2 | 1 | 2 | 0 | 8 | |||
| Schweimke | 0 | 0 | |||||||||
| Tappenbeck | 2 | 2 | 4 | 3 | 0 | 1 | 3 | 15 | |||
| Teichgut | 0 | - | 3 | 2 | 3 | 2 | 3 | 3 | 0 | 16 | |
| Tiddische | 2 | 1 | 2 | 5 | |||||||
| Triangel | 3 | 3 | 4 | 0 | 1 | 3 | 4 | 4 | 4 | 3 | 29 |
| Tülau-Fahrenhorst | 3 | 2 | 3 | 3 | 0 | 2 | 13 | ||||
| Ummern, Dorfstr. 18 | 0 | 1 | 2 | 3 | |||||||
| Ummern Ost | 3 | 2 | 2 | 3 | 4 | 4 | 3 | 3 | 2 | 3 | 29 |
| Ummern West | 3 | 0 | 0 | 0 | 2 | 1 | 3 | 3 | 0 | 12 | |
| Volkse | 0 | 0 | 3 | 3 | 2 | 1 | 3 | 3 | 5 | 1 | 21 |
| Vollbüttel | 2 | 1 | 1 | 2 | 1 | 0 | 0 | 3 | 4 | 3 | 17 |
| Vorhop | 0 | 0 | 1 | 2 | 0 | 2 | 2 | 2 | 3 | 2 | 14 |
| Wagenhoff | 0 | - | - | - | - | - | - | - | - | 0 | 0 |
| Wahrenholz, Kirche | 1 | 2 | 4 | 3 | 3 | 2 | 4 | 4 | 3 | 2 | 28 |
| Wahrenholz, Angelverein | 3 | 3 | 6 | ||||||||
| Walle, Spargelweg | 0 | 1 | 3 | 1 | 3 | 3 | 3 | 14 | |||
| Wasbüttel | - | 2 | 0 | 2 | 2 | 1 | 2 | 1 | 3 | 1 | 14 |
| Wesendorf Mitte | 3 | 4 | 4 | 0 | 3 | 3 | 4 | 1 | 2 | 3 | 27 |
| Wesendorf Nord | - | 2 | 2 | 4 | 3 | 11 | |||||
| Westerbeck, Trift | 3 | 1 | 2 | 6 | |||||||
| Westerholz | 0 | 0 | 3 | 2 | 0 | 0 | 3 | 3 | 5 | 0 | 16 |
| Westerholz 2 | 0 | 0 | |||||||||
| Weyhausen Süd | 0 | 3 | 2 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 5 |
| Weyhausen, Schule | 2 | 2 | 4 | ||||||||
| Weyhausen West | 3 | 0 | 2 | 0 | 0 | 3 | 4 | 0 | 3 | 3 | 18 |
| Wittingen | 0 | 0 | 2 | 1 | 2 | 0 | 2 | 0 | 2 | 2 | 11 |
| Zasenbeck | 2 | 0 | 0 | 3 | 1 | 2 | 3 | 3 | 14 | ||
Summe | 63 | 71 | 90 | 80 | 86 | 98 | 117 | 131 | 176 | 143 | 1055 |
Die produktivsten Standorte der letzten zehn Jahre sind wiederum Ummern-Ost und Triangel mit je 29 Jungen, es folgen Wahrenholz Kirche (28) und dann Dannenbüttel und Wesendorf-Mitte (je 27) sowie Leiferde-Mast 1 und Osloß (je 26).
Erfreulich sind aber auch die diesjährigen Erstansiedlungen in Rolfsbüttel und Rühen 2 mit je zwei großgezogenen und ausgeflogenen Jungstörchen.
Ausblick und Dank
Vieles spricht dafür, dass der Weißstorchbestand bei uns auch in den nächsten Jahren zunimmt. Immer mehr Störche der geburtenstarken letzten Jahrgänge werden brutreif. Wichtig wird sein, ob das bisherige gute Nahrungsangebot in den Überwinterungsgebie-ten der „Westzieher“ erhalten bleibt und auch die „Ostzieher“ in Afrika gute Bedingungen vorfinden. Unsere Aufgabe ist es in jedem Fall, weiter dafür zu sorgen, dass die Störche hier bei uns genügend geeignete Nahrungsflächen, Biotope und Nistmöglichkeiten für sich und ihren Nachwuchs vorfinden.
Herzlich gedankt sei Doris Kina für die Pflege meiner Homepage, meinem Stellvertreter Friedrich Börner für die ganze Datenbearbeitung und das Mitwirken an diesem Bericht, ihm, Rita Lunde, Sabine Tretschok und einer weiteren Helferin für die Mitbetreuung, Georg Fiedler, dem Landkreis Gifhorn und seinem Umweltamt, dem NABU-Artenschutzzentrum Leiferde und der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Barnbruch für die gute Zusammenarbeit, Gerd Blanke als Pressestelle, Gerd Papenburg für die Beringungen im Kreis Gifhorn, ihm, Hans-Christian Albrecht, Gerhard Braemer und Vera Jortzick für Ringablesungen und Nestinformationen, dem heimischen Energieanbieter LSW für die Bereit- und Aufstellung von Nestmasten, ihm, der Freiwilligen Feuerwehr Gifhorn, Fa. Körner Gabelstapler und Frank Baumann für Hilfeleistungen im Nestbereich, sowie den Weißstorch-Herbergseltern und allen weiteren Beobachtern vor Ort.
Impressionen des Gifhorner Storchenjahres 2025