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Gerhard Papenburg
Weißstorchbetreuer im Landkreis Celle
Unter den Eichen 5, 29336 Nienhagen Tel. 0174 7510925

Weißstorchjahresbericht 2023 für den Landkreis Celle


Saisonverlauf  
  • Anstieg bei der Anzahl der Brutpaare von 27 (2022) auf 30 (2023)
  • Anzahl der ausgeflogenen Jungstörche: 42
  • Störungen des Brutgeschäfts durch herumziehende Jungstörche
  • Viele Brutabbrüche auf Grund von Nahrungsmangel und Krankheit bei denen, die spät mit der Brut begannen
  • Adelheidsdorfer Brutstorch stirbt nach Kampf ums Nest

Rückblick
Die Anzahl der Störche ging in den sechziger Jahren immer weiter zurück, und so traf man sich 1970 und gründete eine „Arbeitsgemeinschaft Weißstorch“. Der Bereich Niedersachsen/Bremen wurde in 20 Bezirke aufgeteilt.

Die Aufgaben waren und sind es heute noch:

  • Kontaktpflege zu den Nestbesitzern und weiteren Beobachtern vor Ort
  • Kontrolle des Brutgeschehens
  • Eingreifen in Notfällen
  • Mitwirkung bei Biotop-, Nestbau- und Schutzmaßnahmen
  • Erstellung der jährlichen Brutstatistik
  • und z.T. auch die Beringung der Jungstörche.

Im Landkreis Celle gab es aber schon längere Zeit vor Gründung der „AG Weißstorch“ einen Storchenbetreuer. An dieser Stelle möchte ich einmal die Namen aufführen:

1956 - 1970 Wolfgang Marzian
1970 - 1976 wurde die Aufgabe von Hans Dieter Martens ausgeübt, der nach Schleswig-Holstein verzog.
1977 - 1987 war Dieter Schipper der Storchenbeauftragte
1988 übernahm unser „Storchenpastor“ Hans-Jürgen Behrmann aus Lachen-dorf diese Aufgabe.
2018 übergab Hans-Jürgen, nach dreijähriger Zusammenarbeit, den „Storchenbetreuer- Staffelstab“ an mich.

Interessant ist, dass es 1956 30 Storchenpaare im Lkrs. Celle gab, danach nahm die Anzahl rapide ab. 1985 waren es nur noch 7 Paare. Diese Anzahl der Paare von 1956 haben wir in diesem Jahr wieder erreicht. Nur hatten die Störche damals 62 Junge großgezogen, während es 2023 42 sind. Anzuführen als Grund ist hier die Nahrungssituation: Es gab damals noch viel mehr feuchte Wiesen, auf denen die Störche ausreichend Nahrung finden konnten.

Baumaßnahmen vor der Saison
Langlingen Ort
Seit 2005 brütete ein Storchenpaar auf einem Nest, das sich auf einem Putenstall befand. Nun aber hatte das Veterinäramt Bedenken gegen den Standort. Der Putenbestand könnte beim Auftreten der Vogelgrippe durch den Storch gefährdet sein, das Nest sollte deshalb „verschwinden“. Nachdem man sich auf einen neuen Standort geeinigt hatte, ging es an die Arbeiten, und innerhalb kürzester Zeit konnte das neue Mastnest aufgestellt werden. Alle Beteiligten gaben ihr Bestes. Die SVO lieferte kurzfristig den Masten, die „Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Barnbruch“ baute das Nest, die Nabu-Ortsgruppe Wienhausen übernahm die Kosten, und Herr Mylius sen. kümmerte sich vor Ort um den Abbau und koordinierte weitere Arbeiten. An dieser Stelle möchte ich Danke sagen für die tolle Zusammenarbeit und für den Einsatz. Es ging nur so schnell, weil jeder diese Maßnahme zu seiner eigenen machte!

Osterloh
In Osterloh konnte ein neues Nest errichtet werden. Im Ort gibt es zwar seit Jahren schon ein Nest, dieses wurde aber nie angenommen. Das neue Nest wurde gleich nach Fertigstellung angenommen (näheres unter dem Standort).

Celle Stadt
Im letzten Jahr war der Nistbaum durch einen Sturm entwurzelt worden. Hier wurde dank der Anwohner und der Nabu-Ortsgruppe Celle Stadt ein neues Nest errichtet.(näheres unter dem Standort)

Klein Hehlen
Der Jahresbericht 2022 in der Celleschen Zeitung war der Anstoß zum Aufbau eines neuen Nestes (Näheres unter dem Standort).

Weiterer Anstieg an Brutpaaren
Auch 2023 erhöhte sich die Anzahl der Brutpaare. Mit 30 Paaren wurde die Anzahl aus dem Jahr 1956 erreicht.Schaut man auf das Diagramm, ist ein starker Anstieg in den letzten Jahren zu sehen. Woran liegt das?

Viele westziehende Störche fliegen nicht mehr bis Afrika, sondern überwintern in Spanien, Portugal oder Frankreich und entgehen dadurch den vielen Gefahren längerer Zugstrecken. Einige bleiben sogar in Deutschland, und so waren z.B. im vergangenen Winter in Büttelborn (Kreis Groß-Gerau, Hessen) zeitweise ca. 200 Störche zu sehen.



Rückkehr der Brutstörche aus dem Winterquartier


Schon in der 05. KW, und zwar am 31.01.23 kam mit „V244“ das Männchen der letzten Jahre in Adelheidsdorf an. Seine Ankunft erscheint aber nicht in der Statistik, da er nach einem Kampf verstarb und ein anderes Männchen seinen Platz einnahm (Näheres unter dem Standort Adelheidsdorf). Der eigentliche Einflug begann in diesem Jahr in der 7. KW, und innerhalb von drei Wochen waren 15 Störche auf ihrem Nest, darunter vier Paare von den Nestern in Ahnsbeck, Hohne, Nienhagen und Winsen-Schornstein. Mit 10 eintreffenden Störchen war dann die 10. KW die stärkste Einflugwoche. Der Einflug der Ostzieher spielte sich in erster Linie in der 14. und 15. KW ab. Hier kamen alleine 15 Störche an. Zu diesem Zeitpunkt wurde schon auf 15 Nestern gebrütet.

Brutabrüche auf Grund verschiedener Ursachen
Von den 30 eingetroffenen Brutpaaren nahmen - bis auf das Paar vom Nest Bannetze- Wiesen - alle das Brutgeschehen auf. Auf 11 Nestern gab es Brutabbrüche: den ersten in Großmoor, wobei hier ein Kälteeinbruch als wahrscheinliche Ursache anzunehmen ist. Bei vielen Nestern, die von Ostziehern besetzt waren, ist Nahrungsmangel (auf Grund von Trockenheit) die Ursache. In Eicklingen hatte es wahrscheinlich ein Angriff auf das Nest gegeben.

Betrachtet man die Anzahl der Brutabbrüche gegenüber den erfolgreichen Bruten, ergibt sich ein Anteil von 40%. So eine hohe Prozentzahl an Brutabbrüchen gab es letztmalig 2014. Damals war ein Dauerregen im Mai die Ursache für das Sterben der Jungstörche.


Das Ergebnis      
Erstmalig wurden die Nester in Schwachhausen und Osterloh bezogen.

Insgesamt sind 42 Jungstörche in den Nestern groß geworden. Auf dem ersten Blick ein sehr gutes Ergebnis - wenn nicht die 12 Brutabbrüche wären.

Vier Junge gab es auf den Nestern in Hohne und Bockelskamp. Drei Junge wurden auf den Nestern in Altencelle Burg, Ahnsbeck, Nienhagen und Winsen-Schornstein groß. Je zwei Junge gab es auf zehn Nestern, und zwar in Altencelle, Bannetze-Holzweg, Celle-Stadt, Hambühren, Hornbostel, Jeversen, Langlingen-Schleuse, Wathlingen-Molkereistr., Wienhausen und Wolthausen. Ein Junges wurde jeweils auf den Nestern Osterloh-Gottschalk und Spechtshorn groß.

Infos zu den einzelnen Standorten
Adelheidsdorf – Tod des Männchens
Schon am 31.01.23 erschien das Männchen am Nest und hielt sich bis zum 23.02. auch auf dem Nest auf. Danach war er kurzzeitig verschwunden, stand aber am 11.03. wieder auf dem Nest.
Am 17.03. war er wohl des Wartens auf ein Weibchen müde, und so flog er zum Kirchturm nach Großmoor und eroberte das Nest mitsamt dem Weibchen, indem er dort das Männchen vertrieb.
Leider wurde das ursprünglich aus Adelheidsdorf kommende Männchen am 18.03. auf einer Wiese am Ortsrand von Nienhorst tot aufgefunden. Wahrscheinlich hatte es einen erneuten Kampf um das Großmoorer Nest gegeben, wobei dieser Storch so schwer verletzte wurde, dass er auf dem Weg zurück zum Adelheidsdorfer Nest verstarb.

Zu dem am 18.03. eingetroffenen Weibchen gesellte sich am 20.03. ein unberingtes Männchen. Es wurde gebrütet und es schlüpften auch Junge, die aber leider einige Tage später verstarben.

Ahnsbeck – Unauffälliger Brutverlauf
Am 16. und 23.02. trafen zwei unberingte Störche ein. Ab dem 02.04. wurde gebrütet. Drei Junge schlüpften und wurden auch groß.

Altencelle - Später Ausfall des Weibchens
Am 19.02. traf der erste Storch ein. Vier Tage später war das Paar komplett. Ab dem 22.04. wurde gefüttert. Im Jahr zuvor wurde ab den 21.04. gefüttert. Auf dem Nest wurden zwei Junge groß.

Mitte Juli, die jungen Störche drehten bereits ihre ersten Runden, wurde die Störchin einige Tage nicht gesichtet. Nach ca. einer Woche aber waren wieder zwei Altstörche auf dem Nest. Aber irgendwas war anders. Tagsüber waren beide Altstörche auf dem Nest anzutreffen. Sobald sich aber die Jungstörche auf dem Nest befanden, wurde die Störchin verjagt. War das ursprüngliche Weibchen verstorben, und hat ein anderes Weibchen ihren Platz eingenommen? Das kann leider keiner sagen, da (beide) unberingt sind.




Altencelle-Burg – Gute Brutbilanz

Am 11.03. erschien das Weibchen DEW 9T 641 zeitgleich mit einem unberingten Männchen. Das beringte Weibchen hatte schon 2022 auf diesem Nest gebrütet, und vom Verhalten her zu urteilen, war es auch das Männchen vom Vorjahr. Ab dem 26.03. wurde gebrütet und ab dem 27.04. gefüttert. Am 01.07. begann der erste Jungstorch mit den Flugversuchen. In den Tagen darauf folgten die anderen, und bald schon waren alle drei gemeinsam auf Nahrungssuche in der näheren Umgebung unterwegs.

Altenhagen - Kurzzeitbesucher
Wer kennt das Nest auf dem Gelände der Fa. Lichtenberger? Ich kannte es bisher jedenfalls nicht. Von der Existenz des Nestes hatte ich dieses Jahr bei einem Gespräch in Osterloh gehört, und als ich dann einen Anruf bekam, dass dort zwei Störche auf dem Nest stehen würden, bin ich hingefahren und konnte dort zwei unberingte Störche beobachten. Sie blieben aber nicht lange, sodass man sie „nur“ als Horstbesucher ansehen kann. Aber vielleicht haben sie sich ja schon einen Brutplatz für 2024 angesehen?

Bannetze Holzweg – Wechsel des Weibchens
Am 03.04. erschienen zwei unberingte Störche auf dem Nest und fingen an, das Nest herzurichten. Würde es in diesem Jahr genauso laufen wie 2022? Da hatte die beringte Störchin DEW 4T 459 ihren Anspruch geltend gemacht und das Nest zurückerobert. In diesem Jahr aber kam sie nicht, und so begann das Paar ab den 29.04. mit der Brut. Ab dem 31.05. wurde gefüttert. Von den 5 geschlüpften Küken wurden zwei groß.

Bannetze Wiese – Zu jung?
Am 13.03. - und damit 9 Tage früher als 2022 - kam der erste Storch an. Dieser musste dann aber gut einen halben Monat warten, bis am 03.04 eine unberingte Störchin eintraf. Im Vorjahr war sie noch am 26.03. angekommen. War sie nun aufgehalten worden oder war es ein anderes Weibchen? Wahrscheinlich hatte es einen Wechsel gegeben, und das neue Weibchen war noch nicht brutreif. Die Störche hielten sich bis zum Ende der Saison auf dem Nest auf, gebrütet wurde aber nicht.

Bleckmar - Komplettausfall
Anfang April kamen die beiden unberingte Störche. Wahrscheinlich sind es die vom Vorjahr, denn sie fingen gleich an das Nest zu putzen und herzurichten. Es wurde gebrütet, und ab dem 21.05. wurde über die private Kamera beobachten, dass gefüttert wurde. Leider lag am 06.06. ein Junges tot unter dem Nest, und im Nest waren auch keine kleinen Köpfe zu sehen. Die Altstörche waren ab dem Zeitpunkt gleichzeitig unterwegs und einige Tage später für eine Woche ganz verschwunden. Sie kamen aber zurück und blieben bis zum Abschluss der Saison.

Bockelskamp – Top Ergebnis
In diesem Jahr kam das Männchen DER AV 762 erst am 12.03. zeitgleich mit einem unberingten Weibchen an. Das Nest wurde schnell hergerichtet und ab dem 30.03. wurde gebrütet. Nach dem Schlupf wurden bald vier kleine Köpfe ausgemacht und die Frage stand im Raum, ob sie alle groß würden, denn besonders das Jüngste war doch sehr viel kleiner. Dies machte sich besonders bei den späteren Flugversuchen der Jungstörche bemerkbar. Während die größeren drei schon Tage unterwegs waren, stand der Kleine auf dem Nest und wartete darauf, dass er gefüttert würde. Aber ab den 11.07. waren sie dann zu viert unterwegs und konnten oft in Hofnähe beobachtet werden. Bis Mitte August kamen sie immer zur Übernachtung auf das Nest.



Celle Stadt – Holpriger Start
Nach der Saison 2022 hatte ein Sturm den Baum, auf dem sich das Nest befand, entwurzelt. Die Frage war: bauen wir das Nest neu auf, und wenn ja: wie? Oder lassen wir den Standort wegfallen?

Bei der Planung waren zwei Anwohner die treibenden Kräfte, die ein neues Nest aufbauen wollten: Herr Kerstan, auf dessen Grundstück sich das alte Nest befand, und sein Nachbar Herr von Buchwald. Es gab vor Ort Termine, bei denen alle Varianten eines Neubaus durchgesprochen wurden. Herr von Buchwald ließ nichts unversucht, um es zu einem Neuaufbau kommen zu lassen, und dass er damit recht hatte, zeigte sich, als das Storchenmännchen am 04.03. eintraf und auf sein Nest wollte. Da er es nicht mehr vorfand, versuchte er auf verschiedenen Schornsteinen in der Nachbarschaft ein Nest zu bauen.

Das Organistationsteam hatte trotz verschiedener Hürden nicht aufgegeben, sich für ein neues Nest stark zu machen. Ein erneuter Vorort-Termin mit Herrn Söhnholz der Fa. Lindhorst aus Winsen Aller kam zustande. In der Vergangenheit hatte Fa. Lindhorst in Sachen „Storchennester“ schon manches möglich gemacht. Und so kam es auch diese Mal: es war schnell ein Termin gefunden, an dem die Arbeiten vor Ort stattfinden sollten. Am 20.03. ging es los: zwei Mitarbeiter der Firma Lindhorst rückten an, bereiteten Bäume vor und brachten eine Plattform für das Nest an. Dann wurde es noch richtig spannend. Das eigentliche Nest wurde von der Fa. Riebinski aus Hambühren mit einem Kran vom naheliegenden Parkplatz über Bäume hinweg, an seinen Platz gehoben und anschließend von den Mitarbeitern der Fa. Lindhorst befestigt. Fertig war das neue Nest. Jetzt fehlten nur noch „Bewohner“. Die ließen aber auch nicht lange auf sich warten und so kam es, dass bereits einen Tag nach dem Nestaufbau das Männchen der letzten Jahre sein neues Domizil bezog. Es wurde gebrütet und zwei Jungstörche wurden auf dem Nest groß.

Für mich ein Grund hier einmal Danke zu sagen : der Familie von Buchwald, die für mich hier die treibende Kraft war und nicht locker ließ bis das neue Nest fertig war. Herr von Buchwald kümmerte sich um alles, und wir haben uns in dieser Zeit sehr oft konstruktiv ausgetauscht. Herrn Kerstan, der den Aufbau auch zu seinem Projekt machte. Den Anwohnern aus der Straße, die das Projekt mitfinanziert haben. Der Nabu Gruppe Celle-Stadt für ihre finanzielle Hilfe, und nicht zuletzt der Fa. Lindhorst für die Ausführung vor Ort. Ich habe bei allen gemerkt, wie sehr ihnen die Störche am Herzen liegen!!!

Eicklingen – Abbruch und Umzug
Schon zweimal wurde der männliche Storch DEW 1T083 von seinem Nest vertrieben: als Ostzieher kommt er ausgezehrt von der Reise und später als andere Störche am Nest an und findet dieses dann besetzt vor. Bei dem Versuch, das Nest wieder zu erobern, blieb er zweimal unterlegen. Aber in diesem Jahr war das Nest bei seiner Ankunft zum Glück frei.

Am 04.04., noch vor seinem Eintreffen, war ein unberingtes Weibchen auf dem Nest zu sehen, verließ dieses aber kurzzeitig wieder. Er kam dann am 15.04. an, und kurze Zeit später war auch das unberingte Weibchen wieder da. Ab dem 22.04. wurde gebrütet, und ab dem 23.05. gefüttert. Es schien alles in Ordnung, aber ein paar Tage später standen die Altstörche nicht mehr auf dem Nest, sondern auf dem Dach der Scheune nebenan. Es sah so aus, als ob sie sich nicht mehr auf das Nest trauten. Über das was geschehen war, gibt es leider keine Informationen, aber die Altstörche zogen ab und ließen sich in Schepelse auf dem Schornstein einer Bauruine nieder. Dort fingen sie sogar noch an, ein Nest zu bauen.

Großmoor – Kein Bruterfolg
In diesem Jahr waren die beiden unberingten Störche spät dran: ca. drei Wochen später als 2022 kam am 12.3. der erste Storch an, am 20.03. folgte der zweite. Ab dem 27.03. wurde gebrütet, und ab dem 29.04. konnte man sehen, dass gefüttert wurde. Aber ab dem 10.05. regte sich leider nichts mehr auf dem Nest, und beide Altstörche waren zeitgleich auf den Wiesen unterwegs. Sie blieben bis zum Ende der Saison dem Nest treu, aber es wurde in diesem Jahr kein Jungstorch groß.

Hambühren – Später Verlust
Etwa zur gleichen Zeit wie 2022 trafen beide unberingten Störche am 11.3. und 17.03. ein. Ab dem 09.04. wurde gebrütet und ab dem 11.5. gefüttert. Von den anfänglich vier geschlüpften Jungstörchen wuchsen drei heran. Von diesen verschwand einer auf rätselhafte Weise. Erst nach der Beringung (im Alter von 42 Tagen) war der noch flugunfähige Jungstorch von einen Tag auf den anderen ab dem 21.06. nicht mehr zu sehen.

Hohne – Starkes Team
In diesem Jahr trafen beide Altstörche gegenüber 2022 mit Verspätung ein. Erst am 21.02. und 27.02. waren sie auf dem Nest angekommen, aber im Gesamtbild damit immer noch sehr früh. Wenn man alle ausgeflogenen Jungen seit 1999 nachzählt die in Hohne großgeworden sind, kommt man auf 52. Die erfolgreichsten Jahre lieferten die beiden jetzigen Störche ab. Es wurden in den letzten 6 Jahren alleine 19 Junge groß. Auch in diesem Jahr wurden 4 Junge groß. Die Störchin mit der Ringnr. DEW 2T 589 war selbst auf dem Nest in Vollbüttel geschlüpft. Interessant ist auch zu betrachten, was aus dem Nachwuchs wurde: im Jahre 2018 wurde z.B. die Störchin mit der Ringnr. 1V 015 in Hohne groß. Sie brütete von 2020 - 2022 in Weyhausen-West und zog in der Zeit dort 7 Junge groß.

Hornbostel – Später angekommen
Auch in diesem Jahr blieb das Paar, das seit 2019 an diesem Standort brütet, dem Nest treu. In diesem Jahr kam das Männchen vor dem Weibchen an, das hatte es, seitdem das Paar an diesem Standort zusammen brütet, noch nicht gegeben. War sie etwa aufgehalten worden? Oder wo hatte er überwintert? Darüber liegen leider keine Daten vor. Ab dem 03.04. wurde gebrütet, und ab dem 06.05. konnte man die Fütterung beobachten. Am 10.06. wurden dann 3 Jungstörche beringt. Im Alter von fünfzig Tagen lag dann aber einer der Jungstörche tot unter dem Nest. Die Ursache konnte nicht ermittelt werden.

Jeversen – Schwergewichte
Von den beiden unberingten Störchen kam der erste am 11.03. an, der Zweite folgte gut 14 Tage später. Ab den 04.04. wurde gebrütet und ab dem 06.05. wurde gefüttert. Während der folgenden Wochen hatte ich das Gefühl, dass etwas auf dem Nest nicht stimmte. Die beiden Jungstörche schienen sehr träge. Bei der Beringung am 10.06. konnte ich dann feststellen, dass sie sehr, sehr gut genährt waren, und dass sie einfach keine Lust hatten sich viel zu bewegen. In den vergangenen Jahren konnte ich schon des Öfteren beobachten, dass die Jungen hier mit Fröschen gefüttert wurden, und die gab es wohl wieder im Überfluss. Die beiden Jungstörche wurden groß und flogen aus.

Klein Hehlen – Stammcrew gesucht
Nachdem der Jahresbericht 2022 in der Celleschen Zeitung erschienen war rief mich schon früh an dem Samstag Frau Abenhausen, Bürgermeisterin des Stadtteiles Klein Hehlen, an und eröffnete mir, dass sie ein Storchennest errichten wolle. Bei einem Vorort-Termin hatten wir schnell einen Standort gefunden: am Tribünenbusch schienen optimale Bedingungen zu herrschen. Feuchtwiesen zu Füßen eines Nestes, aber auch die Sicherheit gebende Nähe zu Gebäuden waren vorhanden. Am 09.02.23 wurde das Nest aufgestellt. SVO hatte den Mast gestellt, die Kosten für den Nestkopf hatte die Gemeinde übernommen, und die Fertigung war wieder einmal durch die Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Barnbruch geschehen. In dieser Saison wurde auf dem Nest noch nicht gebrütet, aber es wurden Störche gesichtet, die auf dem Nest übernachteten.

Langlingen-Schleuse – Solides Ergebnis
Ab dem 17.02. war schon auf dem Nest ein erster Storch zu sehen. Dieser musste aber noch gut drei Wochen warten, bis sich am 11.03. der zweite dazu gesellte. Ob es die beiden Alttiere des letzten Jahres waren lässt sich nur vermuten, da beide unberingt sind. Ab dem 28.03. wurde gebrütet, und ab dem 30.4. gefüttert. Von den vier geschlüpften Jungen wurden zwei groß.

Langlingen Ort – Was ist die Ursache?
Am 20.03. erschien zum ersten Mal DEW 1V 417 (geschlüpft 2020 in Ahnsen) auf dem Nest. Vier Tage später kam ein unberingtes Weibchen dazu (im Vorjahr war es eine beringte Störchin) und es sah so aus, als würden sie in diesem Jahr auf dem neu errichteten Mastnest brüten. Als aber am 11.4. das Männchen der letzten Jahre eintraf, musste 1V 417 nach einem Kampf den Platz räumen. Das Weibchen blieb. Ab dem 01.04. wurde gebrütet. Als dann Mitte Mai immer noch nicht gefüttert wurde, war klar, dass hier in dieser Saison kein Jungstorch das Nest verlassen würde. War ich im vergangenen Jahr davon ausgegangen, dass das Weibchen die Brutreife noch nicht erlangt hatte, würde ich jetzt eher die Ursache bei dem Männchen suchen, da es einen Wechsel des Weibchens gegeben hatte.

Nienhagen – Der Oldie
In diesem Jahr stand erneut die Frage im Raum ob "Bob", das mittlerweile 23 Jahre alte Männchen, wieder kommen würde. Aber ab dem 17.02. präsentierte er sich wieder auf dem Nest. Sieben Tage später kam das unberingte Weibchen, das Paar war komplett. Ab dem 29.03. wurde gebrütet und am 30.04. wurde über die private Nestkamera das erste Küken erblicken. Von den fünf geschlüpften Storchenküken wurden drei groß.



Oldau – Lange Wartezeit
Am 11.03. kam das beringte Männchen DEW 4T 432 am Nest an. Am 12.04. war das Paar komplett und ab dem 29.04. wurde gebrütet. Anfang Juni konnte man beobachten, dass gefüttert wurde. Aber leider waren die Altstörche auch sehr lange auf ihren Flügen zur Nahrungssuche unterwegs. Es war einfach zu trocken und die Regenwürmer, die gerade in den ersten Tagen nach dem Schlupf das Hauptnahrungsmittel für Jungstörche sind, in tiefere Erdschichten abgetaucht und damit für die Elternstörche nicht mehr zu erreichen. Dieser witterungsbedingte Nahrungsmangel war die Ursache dafür, dass die Jungen verstarben und in diesem Jahr kein Jungstorch groß wurde.

Osterloh – Neubau mit Erfolg
Immer wieder wurde seit der Errichtung des Standortes 2017 berichtet, dass Störche auf dem Nest zu sehen waren und dort auch übernachteten. Es wurde aber kein Paar sesshaft. In diesem Jahr erhielt ich dann eine Anfrage, ob man nicht am Ortsrand noch ein weiteres Nest errichten könnte. Das Umfeld des ersten Nestes hatte sich verändert und so stand die Frage im Raum, ob es überhaupt irgendwann einmal angenommen wird. Wäre es sinnvoll, ca. 400m vom alten Standort auf dem Hof von Familie Pieper entfernt, einen neuen Nistplatz zu errichten? Da aber der neue Standort sehr gute Voraussetzungen für eine Ansiedlung bot, wurde er tatsächlich realisiert. Hier half uns die Stromversorgung mit einem Mast, und die Nabu-Ortsgruppe Celle übernahm Materialkosten. Aber vor allem brachte sich die Familie Gottschalk, auf deren Grund und Boden das neue Nest stehen sollte, tatkräftig mit ein, und so konnte am 13.04. das neue Nest errichtet werden. Dass diese Entscheidung richtig war, zeigte sich schon am 14.04. Ein Storchenpaar hatte das Nest schon einen Tag nach Aufbau für sich eingenommen. Fast gleichzeitig wurde in diesem Jahr aber auch das zweite Nest belegt, und auch da wurde gebrütet, leider erfolglos. Am neuen Standort Osterloh-Gottschalk begann das Paar am 27.04. mit der Brut, und ab dem 01.06. wurde gefüttert. Von Anfang an wurde nur ein Köpfchen gesehen, aber dieser kleine Storch wuchs heran und wurde am 08.07. als 5V666 beringt. Bei der Beringung konnte ich feststellen, dass noch zwei unbefruchtete Eier im Nest lagen.

Schwachhausen – Leider nichts
Ein Nest, von dessen Planung und Aufbau ich zunächst nichts wusste, genau wie von der Ankunft der beiden unberingten Störche. Viel Nistmaterial trugen sie nicht in das Nest ein - lag es vielleicht an der Unerfahrenheit des Paares? Gebrütet wurde über die übliche Zeit hinaus, und es ist auch kein Junges geschlüpft. Bleibt die Hoffnung auf einen Bruterfolg in 2024.



Stedden – Auch dieses Mal kein Erfolg
Das Nest wurde erstmalig 2019 von Störchen besetzt, aber erst ab 2021 wurde auch gebrütet - bislang immer ohne Erfolg. Als dann am 13.04. ein Storchenpaar auf dem Nest stand keimte die Hoffnung auf, dass es in diesem Jahr mit dem Nachwuchs klappen würde. Ab dem 16.04. wurde gebrütet, aber leider wieder ohne Erfolg. So liegt die Hoffnung auf dem nächsten Jahr, dass sich 2024 wieder ein Storchenpaar einfindet und dann erfolgreich Jungtiere aufzieht.

Spechtshorn – Der Erste wurde groß
Das Nest wurde am 01.04. von DEW 1V 473 (2020 in Neuhaus geschlüpft) und einer unberingten Partnerin besetzt. Aber am 05.04. kamen ein unberingtes Männchen und mit ihm das Weibchen DEH CR 10 an und eroberten das Nest. Sie blieben und begannen ab dem 21.04. mit der Brut, es schlüpften mindestens drei Junge. Bald konnte man nur noch zwei Köpfe sehen. Seltsam war aber, dass nie beide gleichzeitig stehend auf dem Nest gesehen wurden. Bei der Beringung am 27.06. musste ich dann feststellen, dass ein Küken leider ein missgebildetes Bein hatte. Es wurde aus dem Nest genommen und zur weiteren Untersuchung ins Nabu-Artenschutzzentrum nach Leiferde gebracht.

Thören – Endlich besetzt
In diesem Jahr kamen der beringte Storch DEW 7T 657 und eine unberingte Störchin zum Nest. Er wurde 2017 in Ahnsbeck beringt und hat eine Schnabeldeformation in Form einer leicht überkreuzten Schnabelspitze, die ihn aber bei der Nahrungssuche nur minimal einschränkt. Kurze Zeit später war nur noch das Männchen auf dem Nest zu sehen, die Störchin war wohl weitergezogen. Aber er blieb nicht alleine. Ob nun die erste Störchin wieder zurückgekehrt waroder ob es eine andere Störchin war, die nun bei ihm auf dem Nest stand, kann man bei unberingten Störchen, wie es hier der Fall war, nicht sagen. Es wurde gebrütet, aber leider ohne Erfolg.



Wathlingen Molkereistraße - Kurzzeit- Auszug der Elterntiere
Am 05.03. kam das Männchen DEW 9T 692 auf dem Nest an, und am 16.03. war das Paar komplett, denn DEW 9T 630 war angekommen. Beide waren auch schon im letzten Jahr hier heimisch, und ab dem 08.04. begannen sie mit der Brut. Von den vier geschlüpften Jungen überlebten zwei und flogen aus. In der Zeit, als die Jungstörche selbstständig wurden, zogen sich die Altstörche bis nach Papenhorst zurück und übernachteten auf einer Sirene.

Der Standort Uetzer Weg blieb in diesem Jahr unbesetzt. Dafür hielt sich kurzzeitig ein junges Storchenpaar am Hasklint auf, diese machten aber keine Anstalten zu brüten.

Westohe – Wieder nur Besucher
Von hier gibt es auch 2023 nichts Neues zu berichten. Es gab nur Besuchsstörche. Nahrungssuchend wurden hier die Störche aus Bannetze, Jeversen und Winsen Jann Hinsch Hof beobachtet. Es blieb auch mal ein Storch über Nacht, aber keiner dauerhaft.

Wienhausen Kloster – Gute Gemeinschaft
Würde das unberingte Paar vom vergangenen Jahr wiederkommen? Würden sie brüten, und wie würde sich die Anwesenheit der Uhu-Familie in direkter Nachbarschaft auswirken? Bei der Nestreinigung 2022 hatte ich festgestellt, dass die Uhus das Storchennest nach Abzug der Störche als Rupfplatz nutzten. Dann trafen am 06.04. und 14.04. zwei unberingte Störche ein, nahmen Bautätigkeiten am Nest auf und begannen am 23.04. mit der Brut. Erfreulicherweise wurden zwei Junge auf dem Nest groß - seit 2019 die erste erfolgreiche Brut!

Winsen Schornstein – Guter Erfolg
2022 hatte die langjährige Brutstörchin im Straßenverkehr ihr Leben verloren. Kurze Zeit später nahm eine unberingte Störchin ihren Platz ein. Da die Brutsaison aber schon weit vorangeschritten war, wurde nicht mehr gebrütet. Was würde nun 2023 passieren? Am 25.02. kam das Männchen an, und drei Tage später ein unberingtes Weibchen. Ab dem 02.04. wurde gebrütet. Auf dem Nest wurden drei Junge groß, diesen Bruterfolg gab es das letzte Mal 2011.

Winsen JHH – Was war der Grund?
Am 15.03. erschien das Männchen DEW 7T 781 auf dem Nest am Jann-Hinsch-Hof. 2022 war die Ringstörchin DEW 1V 382 einige Tage nach dem Männchen angekommen, aber in diesem Jahr blieb ihr Platz bis zum 26.04. unbesetzt. Dann nahm eine unberingte Störchin den Platz ein. Ab dem 07.05. wurde gebrütet, und das auch über den für den 08.06. den errechneten Schlupfbeginn. Waren die Eier unbefruchtet, oder gab es einen anderen Grund? Auf jeden Fall schlüpften keine Jungen. Das Paar blieb bis zum Saisonende auf dem Nest.

Wolthausen – Trauriges Ende
Schon ab dem 22.02. war das Männchen auf dem Nest zu sehen. Während das Weibchen DEW 7X 985 in den letzten Jahren spätestens Anfang März das Nest erreichte, mussten wir 2023 bis zum 02.04. warten. Dann hatte das Paar es eilig, und sie begannen schon am 08.04. mit der Brut. Es schlüpften mindestens drei Junge und es sah nach einem erfolgreichen Aufwachsen aus. Dann aber lag ein Küken tot unter dem Nest: es hatte versucht eine Ringelnatter zu fressen, die leider zu groß war, und daran ist es erstickt. Zwei Junge wurden groß, und ab dem 02.07. unternahmen die beiden ihren ersten Flüge. Dass ein junges Storchenleben nicht nur im Nest, sondern auch danach noch gefährdet ist, zeigte sich bald danach. Der ältere der beiden Jungstörche stand am 23.07. mit gebrochenem Bein auf einer Wiese in der Nähe des Nestes. Einfangversuche scheiterten leider, da er niemanden näher als 20m an sich heranließ. Vier Tage später bekam ich die Nachricht, dass er verstorben war. Damit wird klar, welchen Gefahren unsere Störche tagtäglich ausgesetzt sind. Er wird gegen ein Hindernis geflogen sein und sich dabei verletzt haben, was letztendlich zu seinem Tod führte.

Übersichten und Diagramme



Die Ankunftszeiten von den Nestern Osterloh Pieper und Schwachhausen sind auf Grund fehlender Informationen fiktiv gesetzt.


Was wird das nächste Jahr bringen?
Sieht man die Jungenanzahl der letzten Jahre und die großen Gruppen der sich in Niedersachsen aufhaltenden „Junggesellen und Junggesellinnen“, wird die Anzahl der Storchenpaare vermutlich weiterhin steigen. Das bedeutet aber auch, dass neben mehr geeigneten Nistplätzen auch ein größeres Nahrungsangebot nötig ist! Das schafft man zum Teil in dem man neue Flachwasserteiche anlegt oder Alte zugewuchert wieder freistellt. Dies wurde zum Bespiel in diesem Jahr in Winsen, in der Nähe des Festplatzes gemacht. Dort hat die Firma Lindhorst auf eigene Kosten Bäume und Büsche entfernt und damit die Teiche zugänglich gemacht. Weitere solcher Maßnahmen benötigen wir im ganzen Landkreis. Da sich der Klimawandel mit langen Trockenperioden und daraus folgendem Futtermangel als problematisch darstellt. Mehr brütende Storchenpaare bedeutet also nicht automatisch, dass es mehr ausfliegende Jungstörche geben wird - das hat uns 2022 bereits gezeigt.

Danke sage ich
  • den Verantwortlichen in denGemeinden und Samtgemeinden für alle Unterstützung
  • der Fa.Kellner, Timo Böhme, die mich bei den Arbeiten am Nest unterstützt haben. Für mich immer wieder eine tolle Zusammenarbeit
  • der CZ für die informativen Beiträge, die veröffentlicht wurden
  • dem NABU-Artenschutzzentrum  Leiferde,die mit Rat und Tat zur Seite standen
  • der SVO Gruppe Celle für die Mithilfe bei der Erstellung neuer Standorte
  • den Freiwilligen Feuerwehren Celle und Wathlingenfür ihre Hilfe. Mit eurer Unterstützung werden solche Einsätze leicht!
  • den NABU-Ortsgruppenfür die gute Zusammenarbeit und die finanzielle Unterstützung beim Aufbau neuer Standorte
  • der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Barnbruch für die Hilfe
  • den Standortbesitzern und Beobachtern vor Ort,die mich in meiner Arbeit als Storchenbetreuer unterstützt haben, indem sie mich mit wertvollen Informationen über die Störche versorgten.
  • und nicht zuletzt all denen, die mit Ringablesungen und Nestinformationen geholfen haben








Hans-Jürgen Behrmann
Weißstorchbetreuer für die Landkreise Celle (bis 2019) und Gifhorn



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Hans-Jürgen Behrmann
Weißstorchbetreuer für die Landkreise Celle ( bis 2019) und Gifhorn



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