Hankensbüttel - Weißstörche in den Landkreisen Celle und Gifhorn

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Hankensbüttel

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Otter-Zentrum
Nest auf Mast
Ort: Hankensbüttel (Gemeinde/Stadt: Hankensbüttel)
Koordinaten: +52° 43' 53.87" +10° 37' 05.69"
Jahr
Ankunft
Ringnummer
flügge Junge
__1._Storch__
__2._Storch__
202202.03.06.03.
3
202108.03.12.03.
3
202010.03.17.03.
2
201920.03.11.04.
2
201811.03.03.04.
2
201726.03.01.04.
4
201628.03.02.04.
2
201505.04.10.04.
1
2014
(26.02.) 14.04.
15.04.
2
201314.04.18.04.
1
201208.04.14.04.
1
201107.04.23.04.
2
201013.0419.04.
2
200910.04.18.04.
-
200812.04.13.04.
0
200726.03.29.03.
0
2022
Seit 2010 hatte es im Mastnest auf der kleinen Insel am Westufer des Isenhagener Sees keinen Brutausfall mehr gegeben. Die positive Serie fand auch in diesem Jahr ihre Fortsetzung. Wie im Vorjahr wurden erneut drei Jungstörche flügge. Damit zählt dieser Neststandort mit zu den stabilsten im Kreis Gifhorn.
2021
Der Niststandort auf einer kleinen Insel am Westufer des Isenhagener Sees ist für Jungstörche nicht ganz ungefährlich. Das musste auch einer der drei Jungstörche feststellen, die in diesem Jahr dort aufwuchsen. Bei seinem vermutlich ersten Abflug vom Nest schaffte er es nicht, wieder dorthin zurückzukehren, und landete im See. Es gelang ihm aber, sich bis an den nördlichen Schilfgürtel an der Besucherterrasse durchzukämpfen. Von dort aus gelangte er später an Land. Über Nacht trocknete sein durchnässtes Gefieder. Am nächsten Morgen stand er dann wieder bei seinen beiden Geschwistern im Nest.
2020
In den vergangenen Jahren kam das Männchen als Westzieher immer schon im März, das Weibchen als vermutliche Ostzieherin dann im April. Diesmal war das Paar bereits am 17. März komplett. Möglicherweise hat es ja einen Weibchen-Wechsel gegeben. Der Brutbeginn am 6. April lag dann auch so früh wie nie. Von den anfangs drei Jungen wurden zwei flügge.
2019
Der neue Nistmast wurde rechtzeitig installiert und nun wie sein Vorgänger wieder von einem Storchenpaar besetzt. Ob es dabei gegenüber dem Vorjahr eine Veränderung gegeben hat, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, da bisher und auch in diesem Jahr keiner der Brutstörche beringt war. Zwei Junge wuchsen heran, wobei zwischen den beiden zunächst ein erheblicher Größenunterschied bestand. Flügge wurden aber beide.
2018
Das durch die Herbststürme in Schieflage geratene Nistmast wurde rechtzeitig vor der Brutsaison stabilisiert. Es ist geplant, ihn nach der Saison durch einern neuen Mast zu ersetzen. Zunächst wuchsen drei Junge heran, von denen zwei flügge wurden. Im Herbst wurde dann ein toter Altstorch im See gefunden. Vermutlich handelte es sich um einen der beiden Elternstörche.
2017
Es ist wirklich erstaunlich, dass nach so vielen Jahren mit maximal zwei flüggen Jungen diesmal vier Junge heranwuchsen und alle vier flügge wurden. Dabei überstanden sie auch Unwetter mit Starkregen schadlos. Und Nahrung fanden die Eltern diesmal mehr als sonst.
2016
Seit 1998 ist das Nest am Otterzentrum in jedem Jahr besetzt. Dabei fällt auf, dass seit 2003 nie mehr als höchstens zwei Junge flügge wurden. Das lässt auf ein doch eingeschränktes Nahrungsangebot schließen. Es blieb auch diesmal so: Zwei Junge flogen aus.
2015
Wie darüber hinaus in sieben weiteren Nestern im Kreis Gifhorn wuchs auch in Hankensbüttel nur ein Junges heran und wurde flügge. Die Ursache dafür ist vor allem darin zu sehen, dass die Eltern aufgrund der langen Trockenheit in der Zeit nach dem Schlüpfen kaum noch Regenwürmer, die Hauptnahrung für die Jungstörche in den ersten Wochen, fanden.
2014
kam erstmals ein Westzieher. Er traf bereits Ende Februar ein. Nach einem Monat verschwand er wieder, weil kein Partner erschienen war. Mitte April wurde das Nest am Otterzentrum dann von einem Paar besetzt, wobei zumindest das Männchen neu war, weil ihm beim Fliegen nicht ein Bein ein wenig herunterhing. Dies war bei dem Männchen der letzten Jahre der Fall gewesen.
2013
Ein in diesem Jahr zunächst optimales Bruttiming gelang dem Paar in Hankensbüttel. Die ersten der insgesamt fünf Jungen schlüpften unmittelbar nach dem kalten Dauerregen. Die für den Nachwuchs lebensbedrohliche Phase war somit gerade vorbei. Nun gab es Futter in Hülle in Fülle. Im Laufe der Zeit wurde es allerdings wieder weniger. Dem entsprechend verringerte sich die Anzahl der Jungen im Nest auf schließlich ein einziges. Das aber wurde flügge.
2012
Nun wieder zum dritten Mal in Folge wurde erfolgreich gebrütet. Von den geschlüpften zwei Jungen wurde eins flügge. Damit hat sich Hankensbüttel als Brutstand weiter gefestigt.
2011
Die Altstörche, bei denen anfangs noch ein Partnerwechsel erfolgt war, zogen zunächst drei Junge auf. Das kleinste überlebte nicht, die beiden anderen wurden flügge. Somit waren die Störche in Hankensbüttel nach zuvor drei Jahren ohne Bruterfolg nun zum zweiten Mal nacheinander wieder erfolgreich.
2010
Nachdem es in den letzten drei Jahren keinen Nachwuchs gegeben hatte, brütete das Storchenpaar diesmal mit zwei Jungen erfolgreich. Als beide flügge waren, hielt sich die ganze Familie häufiger auch auf den Grünlandflächen im benachbarten Steimke auf.
2009
Zum vierten Mal in den letzten fünf Jahren wurden keine Jungen flügge. Zunächst waren häufiger zwei Störche zu beobachten, dann meist nur noch einer. Ab August blieb das Nest verwaist. Es besteht die Sorge, dass die Nahrungsgrundlagen für eine erfolgreiche Brut nicht mehr ausreichen.
2008
Zwar wurde am 29.04. die Brut begonnen, aber bereits vier Tage danach wieder abgebrochen. Die Ursache dafür blieb unklar. Die beiden Störche blieben zwar die Saison über, besuchten aber das das Nest nur noch in zunehmend größeren Abständen.
2007
Das Brutgeschehen blieb undurchsichtig. Bereits Ende März war ein Paar anwesend, zeigte aber nur geringe Brutaktivitäten. Möglicherweise erfolgte dann ein Partnerwechsel. Ende April war Brutbeginn, Anfang Mai schlüpfte mindestens ein Junges. Am selben Tag erfolgten Storchenkämpfe, denen die gesamte Brut zum Opfer fiel.
Hans-Jürgen Behrmann
Weißstorchbetreuer für die Landkreise Celle (bis 2019) und Gifhorn



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Hans-Jürgen Behrmann
Weißstorchbetreuer für die Landkreise Celle ( bis 2019) und Gifhorn



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