Müden - Weißstörche in den Landkreisen Celle und Gifhorn

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Müden

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1. Müden Alleraue
Nest auf Mast in den Wiesen (bis 2008 Nest auf Schornstein Isensee)
Ort: Müden (Gemeinde/Stadt: Müden (Aller))
Koordinaten +52° 31' 16.53" +10° 21' 43.89"
Jahr
Ankunft
Ringnummer
flügge Junge
__1._Storch__
__2._Storch__
202208.04.20.04.(2) DEH CR 722
202130.03.23.04.
0
202006.04.07.04.
0
201925.04.25.04.
3
2018



2017



2016--
-
2012--
-
2011--
-
201027.02.31.03.
0
200902.04.
(03.04.)
13.03.
02.04.

1
200825.02.11.03.
0
200724.03.24.03.
2
2022
Im Vorjahr hatte erstmals ein Paar im neuen Dachnest in Müden-Dieckhorst gebrütet. In diesem Jahr verlagerte sich das Brutgeschehen wieder zurück auf das in unmittelbarer Nähe befindliche und in den Jahren zuvor beflogene Mastnest in der Alleraue. Beide Partner waren neu. Die erst dreijährige Störchin stammt aus Lütjenheide in Brandenburg. Das Paar zog zwei Junge groß. Als beide flügge wurden, gesellte sich noch ein dritter aber unberingter Jungstorch dazu, ließ sich mehrere Tage mit durchfüttern und zog auch mit ihnen ab.
2021
Am 30. März kam ein Storchenpaar. Anfangs pendelte es zwischen dem alten Nest auf Mast in der Alleraue und dem nahegelegenen neu errichteten Nest auf einem Hausdach in Dieckhorst. Es entschied sich für letzteres und brütete ab dem 16. April. Unmittelbar vor dem Schlupf verletzte sich das Männchen so schwer, dass eine Versorgung der Brut nicht mehr möglich war. Drei Eier wurden geborgen. Die Jungen schlüpften in Leiferde, wurden dort aufgezogen und dann von dort aus flügge. Das Weibchen fand später einen neuen Partner und wechselte mit ihm auf das Nest in der Alleraue über.
2020
Nach dem erstmaligen Bruterfolg im letzten Jahr war die Hoffnung groß, dass es auch diesmal Storchennachwuchs geben würde. Anfangs klappte es. Bereits am 7. April war das Paar komplett. Am 20. Mai wurden erstmals Fütterungen von Jungen beobachtet. Doch wenige Tage danach flogen beide Eltern vom Nest- ein sicheres Zeichen, dass die Jungen nicht mehr lebten. Möglicherweise sind sie an Aspergillose, einer Schimmelpilzerkrankung der Atemwege, gestorben. Dies ist die wohl häufigste Ursache für den Tod von Jungstörchen.
2019
Nur 2009 hatte schon mal ein Paar auf der Nisthilfe erfolgreich gebrütet. Sonst kamen Störche höchstens zu Besuch. In diesem Jahr aber blieb ein Paar. Am 2. Mai war Brutbeginn. Es gelang den Eltern, drei Junge groß zu ziehen - sicher auch, weil Mäuse als Hauptnahrung reichlich vorhanden waren.
2018
Weiterhin kamen Störche nur gelegentlich zu Besuch.
2016
Das Nest in den Wiesen bekam mehrfach Besuch. Anfang Mai hielt sich dort ein junges Paar auf, dessen Weibchen dann aber nach Hahnenhorn überwechselte. Später war das Nest mal besetzt, mal wieder nicht. Zu den längerfristigen Besuchern zählte das kinderlose Storchenpaar aus Ettenbüttel.
2012
Erneut ließ sich kein Paar nieder. Bei den Störchen, die in der näheren Umgebung nach Nahrung suchten, handelte es sich jeweils um einen der Brutstörche aus Ettenbüttel oder Ahnsen.
2011
Das Nest blieb fast die ganze Saison über leer. Lediglich das verwaiste Elternpaar aus dem benachbarten Ahnsen kam zu Besuch.
2010
Drei Wochen nach dem Männchen traf auch das Weibchen ein - allerdings mit einer schweren Verletzung. Es konnte sich nur noch auf dem linken Bein und mit Unterstützung der Flügel fortbewegen. Eine Überlebenschance hatte es damit leider nicht. Selbst wenn es gelungen wäre, sie einzufangen, hätte sie eingeschläfert werden müssen. Trotz der Behinderung begann das Paar mit dem Brüten auf einem, wie sich letztlich herausstellte, unbefruchteten Ei. Das Weibchen wurde am 23.04. tot aufgefunden. Das Männchen verschwand rund eine Woche später.
2009
Von den zwei neuen Angeboten entschieden sich die Störche nach einigen irritierten Rundflügen für das auf Mast in den Wiesen. Ab dem 17.03. verschwanden sie dann aber wieder. Ein neues Paar, offensichtlich nun Ostzieher, erschien am 02.04. Mitte Mai schlüpften zunächst möglicherweise drei Junge. Mit Sicherheit wurde aber nur eins festgestellt. Bei seiner späteren Beringung fand sich noch ein weiteres unbebrütetes Ei am Nestrand.
2008
Schon bald nach Brutbeginn muss es Nestkämpfe gegeben haben, denen ein Teil der Eier zum Opfer fiel. Es schlüpfte lediglich ein Junges, das aber nach zehn Tagen auch nicht mehr lebte. Die Eltern blieben wie im Vorjahr bis zum 04.09.. Danach wurde, weil auf dem Gelände ein Supermarkt gebaut werden soll, der Schornstein mit Nest abgerissen. Für das nächste Jahr sollen den Störchen zwei neue Nistmöglichkeiten zur Auswahl angeboten werden.
2007
Das Paar ist aufgrund seiner frühen Ankunft zu den Westziehern zu rechnen. Anfangs wurden drei Junge gesehen. Sehr bald waren es aber nur noch zwei, die dann auch groß wurden. Die Altstörche verließen als letztes Paar den Kreis.
2. Müden Dieckhorst
Nest Haus Voetmand
Ort: Müden-Dieckhordt (Gemeinde/Stadt: Müden (Aller))
Koordinaten +52° 31' 14.54” +10° 22' 16.52”
Jahr
Ankunft
_Ringnummer_
_flügge_Junge_
__1._Storch__
__2._Storch__
202130.03.30.03.
(0) + 3 Leiferde
2021
Am 30. März kam ein Storchenpaar. Anfangs pendelte es zwischen dem alten Nest auf Mast in der Alleraue und dem nahegelegenen neu errichteten Nest auf einem Hausdach in Dieckhorst. Es entschied sich für letzteres und brütete ab dem 16. April. Unmittelbar vor dem Schlupf verletzte sich das Männchen so schwer, dass eine Versorgung der Brut nicht mehr möglich war. Drei Eier wurden geborgen. Die Jungen schlüpften in Leiferde, wurden dort aufgezogen und dann von dort aus flügge. Das Weibchen fand später einen neuen Partner und wechselte mit ihm auf das Nest in der Alleraue über.
3. Müden Langenklint
Nest auf Mast
Ort: Langenklint (Gemeinde/Stadt: Müden (Allerd))
Koordinaten +52° 31' 39" +10° 25' 29"
Jahr
Ankunft
__Ringnummer_<_
_flügge_Junge_
__1._Storch__
__2._Storch__
202219.04.19.04.(1) DEW 9T 660
(2) DEH CG5 4
1
2021



202010.04.10.04.DEW 7T 786
0
2019--
-
201828.03.15.04.(DER AF 437)
0
2022
Vor zwei Jahren war erstmals ein Storchenpaar im neuen Nest am Langenklint zur Brut geschritten. Jedoch wurden die Eier bei Kämpfen zerstört. Nun erfolgte ein neuer Brutversuch, diesmal von einem jungen Paar, bei dem "er", drei Jahre alt, aus Teichgut stammt und "sie", zweijährig, aus Sachsen-Anhalt. Für beide war es die erste Brut, und sie schafften es tatsächlich, ein Junges großzuziehen.
2021
Das letztjährige Storchenmännchen wechselte ins 6 km entfernte Ummern-West. Nach seiner Vertreibung dort tauchte es kurzfristig noch mal in seinem Nest vom Vorjahr auf, zog aber dann weiter und brütete in Offensen (CE). Das Nest im Langenklint blieb fortan unbesetzt.
2020
Brutabbruch nach Kämpfen um das Nest.
2019
Diesmal blieb das Nest bis auf einen Kurzbesuch leer.
2018
Eine neue Nisthilfe auf Mast wurde sogleich angenommen. Zunächst ließ sich ein noch junges Paar, bei dem ein Partner erst drei Jahre alt war und aus Bayern stammte, darauf nieder und baute es weiter aus. Ob dann anfangs wirklich gebrütet wurde, ist unklar. Später gab es einen Partnerwechsel.
Hans-Jürgen Behrmann
Weißstorchbetreuer für die Landkreise Celle (bis 2019) und Gifhorn



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Hans-Jürgen Behrmann
Weißstorchbetreuer für die Landkreise Celle ( bis 2019) und Gifhorn



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