Bergfeld - Weißstörche in den Landkreisen Celle und Gifhorn

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Bergfeld

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Nest auf Dach
Ort: Bergfeld (Gemeinde/Stadt: Bergfeld)
Koordinaten: +52° 32' 48.31" +10° 50' 45.02"
Jahr
Ankunft
Ringnummer
flügge Junge
__1._Storch__
__2._Storch__
202216.03.25.03.
(2) DEW 9T 865
1
202123.04.23.04.2
2020--
-
2019--
-
2018--
-
201729.04.01.05.DEW 4T 471-
2016--

201506.05.06.05.(1) DEH HH 8492
201424.04.24.04.
-
201311.04.16.04.
-
201205.05.05.05.
0
2022
Die vorjährige Brut war erst die zweite in den letzten 17 Jahren gewesen. Darum war das ganze Dorf gespannt, ob es in diesem Jahr eine Fortsetzung geben würde. Und in der Tat, es gab sie - mit einem diesmal neuen, dreijährigen Männchen. Zwei Junge wuchsen heran, eins wurde flügge.
2021
Bis 2004 war das Nest in Bergfeld regelmäßig besetzt. Dann gab es nur noch eine erfolgreiche Brut im Jahr 2015 (2 Junge). Dazwischen ließen sich nur Besuchsstörche oder Verlobungspaare nieder. Umso erfreulicher ist es, dass in diesem Jahr nun wieder gebrütet wurde. Zwei Junge wuchsen heran und wurden flügge. Der eine schaffte es allerdings beim ersten Abflug nicht, bis zum Abend wieder aufs Nest zurück zu kehren. Am nächsten Morgen gelang es ihm aber dann doch.
2020
Mitte Mai entschloss sich ein junges Paar, in Bergfeld zu bleiben. Für eine Brut reichte es allerdings noch nicht. Nach anfänglichem Ausbau des Nestes waren die beiden dann meist tagsüber unterwegs auf Nahrungssuche und kehrten abends zur Übernachtung zurück.
2019
Bis auf zeitweilige Besuchsstörche blieb das Nest leer.
2018
Nur kurzfristig kam mal ein Storch zu Besuch.
2017
Trotz Paarungen und Nestbau kam es nicht zur Brut. Offensichtlich war zumindest ein Partner noch zu jung. Das Männchen gehörte dem Jahrgang 2015 an und schlüpfte im Nest Calberlah/Wiesen. Die beiden blieben bis Mitte Juli. Ab dann gab es nur noch Kurzbesuche.g.
2016
Bis auf sporadische Kurzbesuche blieb das Nest leer. Das besenderte Männchen vom Vorjahr tauchte weder hier, noch irgendwo anders wieder auf. Vermutlich lebt es nicht mehr.
2015
Aus früheren Bruten im benachbarten Parsau kannte das mit Datenlogger besenderte Männchen die Region. Im Vorjahr war es dann nach Vorhop gezogen. In diesem Jahr fand es das Nest dort bereits besetzt und ließ sich nach längerem Suchen schließlich mit einer Partnerin in Bergfeld nieder. Es kam zu einer Spätbrut. Zum ersten Mal seit 2003 wurden wieder Junge flügge. Am 1. September zogen die Eltern gemeinsam mit ihrem Nachwuchs ab.
2014
Wieder fast die ganze Saison über gab es ein Storchenpaar in Bergfeld, und wieder kam es nicht zur Brut. Offensichtlich ist das Nahrungsrevier nicht optimal, so dass sich hier eher jüngere, noch nicht ganz brutreife Paare niederlassen. Unklar blieb, ob dieses Paar mit dem im benachbarten Tülau-Fahrenhorst identisch war, das dort ebenfalls die ganze Zeit über Nestbindung hatte.
2013
Ab Mitte April waren zwar zwei Störche da, zeigten aber eine unterschiedliche Nestbindung. Mal wurden zwei, mal einer und mal gar keiner gesehen. Ab Juli bis zum 21. August waren sie dann fast immer zu zweit auf dem Nest und auf Nahrungssuche in der Umgebung. Möglicherweise hatte es zwischenzeitlich einen Partnerwechsel gegeben. Eine Brut fand nicht statt.
2012
Acht Jahre lang war das Nest bis auf gelegentliche Besuchsstörche leer geblieben. Diesmal kam ein Paar Anfang Mai und begann nach einigen Tagen mit dem Nestausbau. Am 17. Mai wurde tatsächlich die Brut begonnen, dann aber kurz vor dem errechneten Schlupftermin Mitte Juni abgebrochen. Möglicherweise waren die Eier nicht befruchtet gewesen. Dieses kommt bei Spätbruten von noch jungen Störchen vor. Danach zog das Paar weiter.
Hans-Jürgen Behrmann
Weißstorchbetreuer für die Landkreise Celle (bis 2019) und Gifhorn



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