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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Aktuelles im 4. Quartal 2012

Jahresbericht 2012 Niedersachsen/Bremen

Dezember 2012 Nach der Saison ist vor der Saison

Die storchenfreien Monate bieten die Gelegenheit, Vorbereitungen für das nächste Storchenjahr zu treffen.

Im Kreis Celle wurde am 16. Oktober eine neue Nisthilfe in Offensen installiert. Es ist dies der Versuch, in der Mitte zwischen den beiden Neststandorten Wienhausen und Langlingen wieder ein drittes Storchenpaar anzusiedeln. Die letzte erfolgreiche Storchenbrut in Offensen fand 1965 statt.

In Eschede hatten die Störche zuletzt 1996 gebrütet. Anschließend verfiel das Nest. Es wurde nun am 2. November durch ein neues ersetzt. Eschede hatte schon immer einen begrenzten Grünland-Anteil, der mittlerweile noch weiter geschrumpft ist. Eine Wiederbesetzung ist dann möglich, wenn sich ein Storchenpaar findet, das sich bei der Nahrungssuche weitgehend auf die nahe gelegenen Aschau-Teiche konzentriert. Solche "Teichstörche" gibt es zuweilen. So holten in den 80er Jahren die Störche in Beedenbostel bis zu vier Mal täglich ihre Nahrung aus den Forellenzuchtteichen im 10 km entfernten Bargfeld.

Im Kreis Gifhorn wurde am 14. November je eine Nisthilfe in Neuhaus (Sassenburg) und am Tankumsee (Isenbüttel). aufgestellt. Die beiden stellen eine Verbindung zwischen Aller- und Barnbruchwiesen dar. Hier wird die spannende Frage sein, ob die angrenzenden Paare im Norden (Triangel) und im Süden (Calberlah/Wiesen) eine Besiedlung zulassen.

Weitere Nisthilfen sind noch vor Beginn der nächsten Storchensaison in Hahnenhorn, Lingwedel und in der Gemarkung Croya geplant.

Eine besinnliche Adventszeit, gesegnete Weihnachten und ein frohes Neues Jahr
wünscht
Ihr/Euer Hans Jürgen Behrmann.

 

Ringstörche

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