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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Neudorf-Platendorf (GF)

Nest auf Mast am Siedlerweg (2012), Dorfstraße 99c (ab 2014)

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2021

12.03.

28.03.

 

0

2020

02.03.

2403.

 

4

2019

18.03.

26.03.

 

3

2018

11.03.

31.03.

 

1

2017

28.03.

15.04.

 

1

2016

02.04.

06.04.

 

1

2015

17.04.

19.04.

 

1

2014

28.03.

03.04.

 

2

2013

-

-

 

-

2012

25.04.

25.04.

 

-


2021

Zu dem westziehenden Männchen gesellte sich, da das ostziehende Weibchen der Vorjahre noch nicht da war, anfangs ein neues Weibchen. Das musste aber weichen, als die Vorgängerin eintraf. Zusammen mit ihrem Partner brütete diese dann drei Eier aus. Im Alter von zwei Wochen starben dann innerhalb kurzer Zeit alle Junge. Zwei von ihnen konnten untersucht werden. Bei ihnen wurde Mucor Mykose, eine Schimmelpilzerkrankung der Atemwege festgestellt. Auf ähnliche Weise starben die kleinen Jungen in acht weiteren Nestern im Landkreis.


2020

In diesem Jahr flogen nur in drei Nestern im Kreis Gifhorn jeweils vier Junge aus. Eins davon war das seit 2014 besetzte Nest im Hirschgehege an der Dorfstraße 99C. Dort hatte es in den Vorjahren meist ein oder zwei und einmal drei flügge Junge gegeben. Dass es diesmal sogar vier waren, ist schon erstaunlich. Offensichtlich fanden die Storcheneltern in den Isewiesen mehr Nahrung als sonst.


2019

Nach jeweils einem Jungen in den letzten vier Jahren wurden diesmal drei Junge flügge. Geschlüpft waren sogar vier, das kleinste lebte aber nur wenige Tage. Dass die drei anderen Geschwister allesamt groß wurden - und damit auch einen Rekord für den Ort aufstellten - lag zum einen an den erfahrenen Eltern und insbesondere auch der durch das reichhaltige Mäusevorkommen in diesem Jahr optimalen Nahrungssituation.


2018

Aufgrund der frühen Ankunft zählt ein Elternstorch zu den Westziehern. Er muss dann noch einige Zeit - diesmal drei Wochen - warten, bis sein vermutlich ostziehender Partner eintrifft. Nach dem Schlüpfen wurden zwei Junge gesichtet – das eine doch um etliches kleiner als sein Nestgeschwister. Das größere Junge wurde flügge, das kleinere starb noch kurz vor dem Ausfliegen.


2017

Nachdem offensichtlich das Männchen vom Vorjahr seinen vor ihm erschienenen jungen Konkurrenten vertrieben und die Eier der bereits begonnen Brut zerstört hatte, legte das Weibchen zwei Wochen später noch einmal zwei Eier. Ein solches Nachgelege kommt nur sehr selten vor. Ein Junges wurde flügge.

2016

Die dritte Brut in Folge macht Hoffnung, dass sich die Störche an diesem Standort etablieren. Diesmal wurde von Anfang an nie mehr als ein Junges beobachtet. Eventuelle Nestgeschwister müssen daher schon ganz früh gestorben sein. Das eine Junge wurde bereits mit 62 Tagen und damit im Vergleich mit anderen sehr früh flügge.

2015

Die Hoffnung, dass die vorjährige erfolgreiche Brut kein einmaliges Ereignis bleiben würde, erfüllte sich. In demselben Nest wurde diesmal ein Junges flügge. Beim dessen Beringung wurde außerdem ein taubes Ei gefunden.

2014

Nach dem Brutabbruch vor zwei Jahren brütete nun erstmals überhaupt ein Storchenpaar im Ort erfolgreich. Als Neststandort hatte es sich dabei keins der vier anderen Nisthilfen ausgesucht, sondern eine fünfte in einem Damwildgehege. Das eine der beiden Jungen wurde zwei Wochen nach dem anderen flügge, blieb aber auch danach meist in Nestnähe. Eines Tages lag es dann tot in der Wiese. Die Untersuchung ergab, dass sich bei ihm ein offensichtlich mit der Nahrung aufgenommener hölzerner Fleischspieß von innen durch den Magen gebohrt und so zum Tode geführt hatte.

2013

Das Nest am Siedlerweg blieb in diesem Jahr bis auf den kurzfristigen Gastbesuch eines Paares unbesetzt. Statt dessen hielten sich aber für einen Monat ein bzw. zwei Störche auf einer weiteren Nisthilfe im Nordwesten des Ortes auf. In dieser Zeit fanden auch Nestbauaktivitäten statt.

2012

Erfreulich war, dass das neue Nest bereits im zweiten Jahr genommen wurde. Das wohl noch sehr junge Paar schritt auch zur Brut. Junge schlüpften, verstarben aber nach wenigen Tagen. Offensichtlich waren die wohl noch sehr jungen Eltern überfordert. Bald darauf verließen sie den Ort und zogen weiter.

 

Nest auf Mast Mooreiche 26

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2021

 

 

 

 

2020

-

-

 

-

2019

15.04.

19.04.

(DEH HP 244)

0

2018

17.04.

22.04.

DEH HP 244

0

2017

18.05.

19.05.

 

-


2021

Auf dem Nest Mooreiche ließen sich lediglich Besuchsstörche nieder.


2020

Auf dem Nest Mooreiche hielt sich für längere Zeit lediglich ein Einzelstorch auf.


2019

Im dritten Jahr in Folge gab es ein neues Weibchen, jedenfalls zunächst. Die Nachfolgerin war noch sehr jung. Mit der Partnerschaft klappte es nicht so richtig. Dennoch wurde immerhin ein Ei gelegt und anfangs bebrütet. Dann erfolgte der Brutabbruch. Das Weibchen zog weiter. Am 1. August tauchte dann überraschend das Weibchen von Vorjahr doch noch auf und blieb eine Zeit lang.


2018

Gegenüber dem Vorjahr kam zumindest ein neues Weibchen. Erstmals wurde nun auch gebrütet. Als die zwei Junge am 31. Mai schlüpften, herrschte aufgrund der langen Trockenheit schon akuter Nahrungsmangel bei der Erstversorgung durch Regenwürmer. Drei Wochen später starben dann die Jungen.


2017

Nach Besuchsstörchen in den Vorjahren ließ sich Mitte Mai auf einer 2 km von Nest 1 entfernten Nisthilfe ein unberingtes Paar nieder. Zu einer Brut kam es nicht. Das Paar blieb aber bis zum Saisonende. Das gibt zur Hoffnung Anlass, dass im nächsten Jahr zwei Paare im Ort brüten könnten.

 

 

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