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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Neudorf-Platendorf (GF)

Nest auf Mast am Siedlerweg (2012),  Dorfstraße  99c (ab 2014)

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2018

11.03.

31.03.

 

1

2017

28.03.

15.04.

 

1

2016

02.04.

06.04.

 

1

2015

17.04.

19.04.

 

1

2014

28.03.

03.04.

 

2

2013

-

-

 

-

2012

25.04.

25.04.

 

-


2018

Aufgrund der frühen Ankunft zählt ein Elternstorch zu den Westziehern. Er muss dann  noch einige Zeit - diesmal drei Wochen - warten, bis sein vermutlich ostziehender Partner eintrifft.   Nach dem Schlüpfen wurden zwei Junge gesichtet –  das eine doch um etliches kleiner als sein Nestgeschwister. Das größere Junge wurde flügge, das kleinere starb noch kurz vor dem Ausfliegen.


2017

Nachdem offensichtlich das Männchen vom Vorjahr seinen vor ihm erschienenen jungen Konkurrenten vertrieben und die Eier der bereits begonnen Brut zerstört hatte, legte das Weibchen zwei Wochen später noch einmal zwei Eier. Ein solches Nachgelege kommt nur sehr selten vor. Ein Junges wurde flügge.

2016

Die dritte Brut in Folge macht Hoffnung, dass sich die Störche an diesem Standort etablieren. Diesmal wurde von Anfang an nie mehr als ein Junges beobachtet. Eventuelle Nestgeschwister müssen daher schon ganz früh gestorben sein. Das eine Junge wurde bereits mit 62 Tagen und damit im Vergleich mit anderen sehr früh flügge.

2015

Die Hoffnung, dass die vorjährige erfolgreiche Brut kein einmaliges Ereignis bleiben würde, erfüllte sich. In demselben Nest wurde diesmal ein Junges flügge. Beim dessen Beringung wurde außerdem ein taubes Ei gefunden.

2014

Nach dem Brutabbruch vor zwei Jahren brütete nun erstmals überhaupt ein Storchenpaar im Ort erfolgreich. Als Neststandort hatte es sich dabei keins der vier anderen Nisthilfen ausgesucht, sondern eine fünfte in einem Damwildgehege. Das eine der beiden Jungen wurde zwei Wochen nach dem anderen flügge, blieb aber auch danach meist in Nestnähe. Eines Tages lag es dann tot in der Wiese. Die Untersuchung ergab, dass sich bei ihm ein offensichtlich mit der Nahrung aufgenommener hölzerner Fleischspieß von innen durch den Magen gebohrt und so zum Tode geführt hatte.

2013

Das Nest am Siedlerweg blieb in diesem Jahr bis auf den kurzfristigen Gastbesuch eines Paares unbesetzt. Statt dessen hielten sich aber für einen Monat ein bzw. zwei Störche auf einer weiteren Nisthilfe im Nordwesten des Ortes auf. In dieser Zeit fanden auch Nestbauaktivitäten statt.

2012

Erfreulich war, dass das neue Nest bereits im zweiten Jahr genommen wurde. Das wohl noch sehr junge Paar schritt auch zur Brut. Junge schlüpften, verstarben aber nach wenigen Tagen. Offensichtlich waren die wohl noch sehr jungen Eltern überfordert. Bald darauf verließen sie den Ort und zogen weiter.

 

Nest auf Mast Mooreiche 26

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2018

17.04.

22.04.

DEH H 244

0

2017

18.05.

19.05.

 

-


2018

Gegenüber dem Vorjahr kam zumindest ein neues Weibchen. Erstmals wurde nun auch gebrütet. Als die zwei Junge am 31.Mai schlüpften, herrschte aufgrund der langen Trockenheit schon akuter Nahrungsmangel bei der Erstversorgung durch Regenwürmer. Drei Wochen später starben dann die Jungen.


2017

Nach Besuchsstörchen in den Vorjahren ließ sich Mitte Mai auf einer 2 km von Nest 1 entfernten Nisthilfe  ein unberingtes Paar nieder. Zu einer Brut kam es nicht. Das Paar blieb aber bis zum Saisonende. Das gibt zur Hoffnung Anlass, dass im nächsten Jahr zwei Paare im Ort brüten könnten.

 

 

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