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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Zasenbeck (GF)

Nisthilfe auf Eisenmast

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2021

07.04.

11.04.

 

3

2020

28.03.

(29.03) 08.04.

 

0

2019

29.03.

02.04.

 

0

2018

13.04.

13.04.

 

2


2021

Von zunächst vier geschlüpften Jungen wurden drei flügge. Das verlief aber nicht problemlos. Der älteste Jungstorch landete bei seinem ersten Abflug im geschlossenen Innenhof. Dort freigelassen flog er auf eine Wiese am Dorfrand, wo er auch, bewacht von einem Elternteil, übernachtete. Später schaffte er es aber doch, wieder zum Nest zurückzukehren. Das gelang dem zweiten Jungstorch nicht. Er wurde zwei Tage darauf am späten Abend aufgegriffen, als er die stark befahrene Durchgangsstraße entlang ging. In Leiferde wurde dann festgestellt, dass wohl durch einen Aufprall mehrere Schwungfedern gebrochen waren. Er wird dort nun weiter betreut. Keine Probleme beim ersten Flug hatte der dritte Jungstorch.


2020

Beim Versuch, einen Konkurrenten zu vertreiben, verstarb das Männchen nach einem Sturz in den 26 m hohen Schornstein. Der Angreifer nahm die nun freie Stelle neben der Störchin ein. Die bereits angefangene Brut wurde zerstört. Mit dem neuen Partner gab es dann eine zweite Brut. Die war aber nicht konfliktfrei. Nach zehn Tagen lagen auch diese Eier unter dem Nest. Damit war auch diese Brut abgebrochen. Das Paar blieb aber weiterhin zusammen.


2019

Nach dem erstmaligen Bruterfolg im Vorjahr war diesmal das Paar wesentlich früher komplett. Fünf Tage nach Brutbeginn kam es um Ostern herum zu heftigsten Kämpfen um das Nest. Möglicherweise wollte ein nun erst eingetroffener Brutstorch vom letzten Jahr seinen bereits besetzten Platz zurückerobern. Dabei wurden die Eier zerstört. Zu einem Nach- oder Neugelege kam es nicht mehr. Da keiner der Beteiligten beringt war, muss offen bleiben, ob es aufgrund der Kämpfe zu einem Partnerwechsel gekommen war.

2018

35 Jahre nach der letzten erfolgreichen Brut im Ort gab es nun erneut Storchennachwuchs. Mitten in der Saison erreichte mich die Information, dass im Nest auf Eisenmast erstmals ein Storchenpaar brüten würde. Vor Ort bestätigte sich dies. Von zunächst drei geschlüpften Jungen wurden zwei flügge.

 

 

 

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