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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Volkse (GF)

Nest auf Dach Hof Köhler

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2021

17.02.

05.03.

(1) DEW 4T 492

1

2020

18.02.

19.02.

DEW 4T 492

2

2019

10.03.

29.03.

DEW 4T 492

3

2018

27.03.

06.04.

(2) DEW 4T 492

3

2017

21.04.

04.05.

(1) DEW 4X 628

-

2016

25.03.

01.05.

(1) DEW 4X 628

-

2015

29.04.

07.05.

(1) DEW 4X 628

-

2014

20.04.

27.04.

(1) DEW 4X 628
(2) DEW 7X931

1


2021

Garant für die nun vierte erfolgreiche Brut nacheinander ist das von Beginn an und auch diesmal in derselben Zusammensetzung brütende Elternpaar. Allerdings nahm in diesem Jahr bis zur Ankunft des Weibchens zunächst eine Störchin aus Leiferde deren Platz an der Seite des nun fünf Jahre alten Männchens ein. Sie musste dann aber ihrer Vorgängerin weichen. Gebrütet wurde ab dem 31. März. Nach dem Schlupf wurden kurzfristig drei Junge gesichtet, dann zwei und schließlich noch eins. Das wurde flügge.


2020

Nach so vielen Jahren ohne Storchennachwuchs wurde nun in Volkse zum dritten Mal in Folge erfolgreich gebrütet. Das Elternpaar war immer dasselbe. Mindestens drei Junge schlüpften. Eins wurde dann beim Beringen tot im Nest gefunden, die anderen beiden wurden flügge. Das Volkser Männchen erschien bis in den Mai hinein immer wieder im benachbarten Hillerse, um ein junges Paar von dort als Nahrungskonkurrenten zu vertreiben. Dabei wurde dessen Brut zerstört.


2019

Erneut wurden - mit dem nun dreijährigen Männchen - wie im Vorjahr drei Junge flügge. Das hätte nach den Erfahrungen zuvor noch vor zwei Jahren niemand für möglich gehalten. Zum diesjährigen Bruterfolg wesentlich mit beigetragen hat sicher das reiche Mäusevorkommen überall im Land und auch hier. So bewahrheite sich nun auch hier die alte Storchenweisheit: Ein „gutes“ Mäusejahr ist auch ein gutes Storchenjahr.


2018

In über 50 Jahren hatte es hier nur 1981 (3 Junge) und 2014 (1 Junges) erfolgreiche Storchenbruten gegeben. Darum ist es höchst erstaunlich, dass in diesem Jahr mit dem so trockenen Sommer gleich drei Junge flügge wurden. Offensichtlich gelang es den Eltern, von denen das Männchen sogar erst zwei Jahre alt war, sich zusätzlich normalerweise nicht zur Verfügung stehendes Nahrungspotential zu erschließen.


2017

Zunächst erschien ein noch junges Paar und begann, auf einer gekappten Eiche „Im Winkel“ ein Nest zu bauen. Es wurde dann vom Männchen der letzten Jahre vertrieben. Anfang Mai kam ein Weibchen dazu. Trotz Paarungen und Ausbau des bisherigen Mastnestes auf dem Hof Köhler fand keine Brut statt. Vermutlich war wie schon in den letzten Jahren zuvor nun auch diesmal das Weibchen noch nicht ganz brutreif. Die beiden blieben zusammen, statteten ab und zu auch dem Eichennest einen Besuch ab und unternahmen später weite Ausflüge in die Umgebung.

2016

Diesmal traf das Männchen erstmals bereits Ende März ein. Eine Partnerin wollte sich allerdings nicht hinzu gesellen. Die dann doch noch am 1. Mai kam, war offensichtlich noch nicht voll brutreif. Somit blieb Volkse auch diesmal wieder ohne Storchennachwuchs.

2015

Wie manche Ostzieher traf das Männchen der beiden letzten Jahre relativ spät erst Ende April ein. Das bisherige Weibchen tauchte gar nicht auf. Es wurde dann von einem neuen wohl noch sehr jungen Weibchen abgelöst. Zu einer Brut kam es nicht mehr.

2014

Zuletzt erfolgreich brütete hier ein Storchenpaar im Jahr 1981. Seitdem kamen nur ab und zu mal Besuchsstörche. Im Vorjahr blieb ein Paar immerhin über zwei Monate. In diesem Jahr kehrten beide Ende April zurück. Das nun siebenjährige aus Klein Schwülper stammende Männchen und das nun vierjährige in Wendeburg geborene Weibchen begannen am 5. Mai mit der Brut – für beide Partner war es übrigens die erste. Möglicherweise zwei Junge schlüpften. Eins wuchs heran und wurde flügge.

 

 

 

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