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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Müden-Alleraue (GF)

Nest auf Schornstein Isensee, ab 2009 Nest auf Mast in den Wiesen

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2021

30.03.

23.04.

 

0

2020

06.04.

07.04.

 

0

2019

25.04.

25.04.

 

3

2018

 

 

 

 

2017

 

 

 

 

2016

-

-

 

-

2012

-

-

 

-

2011

-

-

 

-

2010

27.02.

21.03.

 

0

2009

(03.04.)
02.04.

(13.03.)
02.04.

 

1

2008

25.02.

11.03.

 

0

2007

24.03.

24.03.

 

2


2021

Am 30. März kam ein Storchenpaar. Anfangs pendelte es zwischen dem alten Nest auf Mast in der Alleraue und dem nahegelegenen neu errichteten Nest auf einem Hausdach in Dieckhorst. Es entschied sich für letzteres und brütete ab dem 16. April. Unmittelbar vor dem Schlupf verletzte sich das Männchen so schwer, dass eine Versorgung der Brut nicht mehr möglich war. Drei Eier wurden geborgen. Die Jungen schlüpften in Leiferde, wurden dort aufgezogen und dann von dort aus flügge. Das Weibchen fand später einen neuen Partner und wechselte mit ihm auf das Nest in der Alleraue über.


2020

Nach dem erstmaligen Bruterfolg im letzten Jahr war die Hoffnung groß, dass es auch diesmal Storchennachwuchs geben würde. Anfangs klappte es. Bereits am 7. April war das Paar komplett. Am 20. Mai wurden erstmals Fütterungen von Jungen beobachtet. Doch wenige Tage danach flogen beide Eltern vom Nest- ein sicheres Zeichen, dass die Jungen nicht mehr lebten. Möglicherweise sind sie an Aspergillose, einer Schimmelpilzerkrankung der Atemwege, gestorben. Dies ist die wohl häufigste Ursache für den Tod von Jungstörchen.


2019

Nur 2009 hatte schon mal ein Paar auf der Nisthilfe erfolgreich gebrütet. Sonst kamen Störche höchstens zu Besuch. In diesem Jahr aber blieb ein Paar. Am 2. Mai war Brutbeginn. Es gelang den Eltern, drei Junge groß zu ziehen - sicher auch, weil Mäuse als Hauptnahrung reichlich vorhanden waren.

2018

Weiterhin kamen Störche nur gelegentlich zu Besuch.

2016

Das Nest in den Wiesen bekam mehrfach Besuch. Anfang Mai hielt sich dort ein junges Paar auf, dessen Weibchen dann aber nach Hahnenhorn überwechselte. Später war das Nest mal besetzt, mal wieder nicht. Zu den längerfristigen Besuchern zählte das kinderlose Storchenpaar aus Ettenbüttel.

2012

Erneut ließ sich kein Paar nieder. Bei den Störchen, die in der näheren Umgebung nach Nahrung suchten, handelte es sich jeweils um einen der Brutstörche aus Ettenbüttel oder Ahnsen.

2011

Das Nest blieb fast die ganze Saison über leer. Lediglich das verwaiste Elternpaar aus dem benachbarten Ahnsen kam zu Besuch.

2010

Drei Wochen nach dem Männchen traf auch das Weibchen ein - allerdings mit einer schweren Verletzung. Es konnte sich nur noch auf dem linken Bein und mit Unterstützung der Flügel fortbewegen. Eine Überlebenschance hatte es damit leider nicht. Selbst wenn es gelungen wäre, sie einzufangen, hätte sie eingeschläfert werden müssen. Trotz der Behinderung begann das Paar mit dem Brüten auf einem, wie sich letztlich herausstellte, unbefruchteten Ei. Das Weibchen wurde am 23.04. tot aufgefunden. Das Männchen verschwand rund eine Woche später.

2009

Von den zwei neuen Angeboten entschieden sich die Störche nach einigen irritierten Rundflügen für das auf Mast in den Wiesen. Ab dem 17.03. verschwanden sie dann aber wieder. Ein neues Paar, offensichtlich nun Ostzieher, erschien am 02.04. Mitte Mai schlüpften zunächst möglicherweise drei Junge. Mit Sicherheit wurde aber nur eins festgestellt. Bei seiner späteren Beringung fand sich noch ein weiteres unbebrütetes Ei am Nestrand.


2008

Schon bald nach Brutbeginn muss es Nestkämpfe gegeben haben, denen ein Teil der Eier zum Opfer fiel. Es schlüpfte lediglich ein Junges, das aber nach zehn Tagen auch nicht mehr lebte. Die Eltern blieben wie im Vorjahr bis zum 04.09.. Danach wurde, weil auf dem Gelände ein Supermarkt gebaut werden soll, der Schornstein mit Nest abgerissen. Für das nächste Jahr sollen den Störchen zwei neue Nistmöglichkeiten zur Auswahl angeboten werden.


2007

Das Paar ist aufgrund seiner frühen Ankunft zu den Westziehern zu rechnen. Anfangs wurden drei Junge gesehen. Sehr bald waren es aber nur noch zwei, die dann auch groß wurden. Die Altstörche verließen als letztes Paar den Kreis.

 

Müden-Dieckhorst (GF)

Nest Haus Voetmand

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2021

30.03.

30.03.

 

(0) + 3 Leiferde


2021

Am 30. März kam ein Storchenpaar. Anfangs pendelte es zwischen dem alten Nest auf Mast in der Alleraue und dem nahegelegenen neu errichteten Nest auf einem Hausdach in Dieckhorst. Es entschied sich für letzteres und brütete ab dem 16. April. Unmittelbar vor dem Schlupf verletzte sich das Männchen so schwer, dass eine Versorgung der Brut nicht mehr möglich war. Drei Eier wurden geborgen. Die Jungen schlüpften in Leiferde, wurden dort aufgezogen und dann von dort aus flügge. Das Weibchen fand später einen neuen Partner und wechselte mit ihm auf das Nest in der Alleraue über.

 

 


Müden-Langenklint (GF)

Nest auf Mast

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2021

 

 

 

 

2020

10.04.

10.04.

DEW 7T 786

0

2019

-

-

 

-

2018

28.03.

15.04.

(DER AF 437)

0


2021

Das letztjährige Storchenmännchen wechselte ins 6 km entfernte Ummern-West. Nach seiner Vertreibung dort tauchte es kurzfristig noch mal in seinem Nest vom Vorjahr auf, zog aber dann weiter und brütete in Offensen (CE). Das Nest im Langenklint blieb fortan unbesetzt.


2020

Brutabbruch nach Kämpfen um das Nest


2019

Diesmal blieb das Nest bis auf einen Kurzbesuch leer.

2018

Eine neue Nisthilfe auf Mast wurde sogleich angenommen. Zunächst ließ sich ein noch junges Paar, bei dem ein Partner erst drei Jahre alt war und aus Bayern stammte, darauf nieder und baute es weiter aus. Ob dann anfangs wirklich gebrütet wurde, ist unklar. Später gab es einen Partnerwechsel.


 

 

 

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