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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Aktuelles im 3. Quartal 2022

 

Storchenpaare im Kreis Gifhorn - aktueller Stand

Besetzt sind die Storchennester in Adenbüttel (J 3), Ahnsen (J 1), Allerbüttel (J 3), Ausbüttel-Siedlung (J 3), Barwedel (-), Betzhorn (-), Bergfeld (J 1), Böckelse (-), Calberlah-Wiesen (-), Dannenbüttel (J 3), Didderse (J 1), Ettenbüttel (J 3), Gerstenbüttel (-), GF-Kästorf (J 3), GF-Lehmweg (J 1), Grassel (-), Gravenhorst (-), Groß Schwülper (J 1), Hahnenhorn (-), Hankensbüttel (J 3), Hillerse (J 1), Hoitlingen (J 2), Hülperode Am Alten Zollhaus (J 2) , Hülperode-Grenzweg (J 2), Jembke (-), Klein Schwülper Okerstraße 19 (J 3), Klein Schwülper-Süd Okeraue (J 2), Knesebeck (J 3), Lagesbüttel-Rotdornallee (J 2), Lagesbüttel-Schunterbrücke (J 2), Leiferde NAZ Gehegefichte (j1), Leiferde-Kirche, Leiferde NAZ Mast 1 (J 3), Leiferde NAZ Mast 2 (J 3), Leiferde NAZ-Schornstein (-), Leiferde Plack (J 2), Lingwedel, Lüben (J 2), Müden-Alleraue (J 2), Müden-Langenklint (J 1), Neudorf-Platendorf (J 1), Neuhaus (J 2), Osloß (J 4), Osloß-Ost (-), Parsau-Ort (J 1), Radenbeck (J 2), Ribbesbüttel (J), Rötgesbüttel (-), Rothemühle-Im Winkel (J 1), Rothemühle-Okerstraße 67 (-), Rothemühle-Mühle(-), Rühen (J 2), Schönewörde (J 2), Tappenbeck (J 3), Teichgut (J 2), Tülau-Fahrenhorst (J 2), Triangel (J 4), Ummern-Ost (J 3), Ummern-West (J 1), Volkse (J 3), Vollbüttel (-), Vorhop (J 2), Wahrenholz (J 4), Walle (J 1), Wasbüttel (J 2), Wesendorf-Mitte (J 4), Wesendorf-Nord (J 2), Westerholz (J 3), Weyhausen-Süd/Hohe Horst (-), Weyhausen-West (J 4), Wittingen (J 2), Zasenbeck (J 1).-

Bei Nestern mit (J) wurden inzwischen Fütterungen bzw. Junge beobachtet, bei Nestern mit (-) hat es entweder keine Brut oder einen Brutabbruch gegeben. (J 1) = aktuelle Anzahl der beringten Jungen oder der Jungen in gleichem Alter.

Im letzten Jahr ließen sich im Kreis Gifhorn 64 Storchenpaare nieder. 2022 waren es am 17. Mai 72 Paare. Das Paar in Grassel (-) und Isenbüttel ist identisch. In der Endabrechnung wird es dem Standort gutgeschrieben, an dem es am längsten war.

Storchenpaare im Kreis Celle - aktueller Stand

Besetzt sind die Storchennester in Adelheidsdorf (J 3), Ahnsbeck (J 2), Altencelle (J 2), Altencelle-Burg (J 3), Bannetze Holzweg (J 1), Bannetze-Wiesen (-), Bleckmar (J 1), Bockelskamp (J 1), Celle-Stadt (J 1), Eicklingen (J), Großmoor (J 1), Hambühren (J 1), Hohne (J 3), Hornbostel (-), Jeversen (J 2), Langlingen-Schleuse (J 3), Langlingen-Mylius (-), Nienhagen (-), Offensen (-), Oldau (-), Spechtshorn (-), Stedden (-), Wathlingen (J 3), Wathlingen II (-), Wieckenberg-Wiesen(-), Wienhausen (-), Winsen Jann-Hinsch-Hof (J 1), Winsen-Schornstein (-), Wolthausen (J 2).

Nestern mit (J) wurden inzwischen Fütterungen bzw. Junge beobachtet, bei Nestern mit (-) hat es entweder keine Brut oder einen Brutabbruch gegeben. (J 1) = aktuelle Anzahl der beringten Jungen oder der Jungen in gleichem Alter.

Im letzten Jahr ließen sich im Kreis Celle 26 Storchenpaare nieder. 2022 waren es am 17. Mai 29 Paare.


Samstag, 2. Juli 2022
Seeadler erbeuten Weißstörche

Storchenrupfung Weyhausen-West 2022 (Foto Rita Lunde) vorschauZum Nahrungsspektrum des Seeadlers gehören auch Störche. Erst kürzlich wurde im Waldgebiet Lucie in Kreis Lüchow-Dannenberg ein erwachsener Schwarzstorch vom Seeadler geschlagen. Im Amt Neuhaus (Elbe) hatte sich vor einigen Jahren ein Seeadler auf Weißstorchjunge spezialisiert und in einer Saison gleich vier Nester "ausgeräumt". Im Gifhorn-Wolfsburger Gebiet zwischen Weyhausen und dem Ilkerbruch wurden in den letzten Jahren immer mal wieder tote Weißstörche, insbesondere fast oder gerade erst flügge Jungstörche, bzw. ihre Reste aufgefunden. Vieles spricht für den Seeadler als Verursacher. Vorgestern (30. Juni) traf es den ersten gerade erst flügge gewordenen von vier Jungstörchen im Nest Weyhausen-West. Er wurde von Regionalbetreuerin Rita Lunde tot in Nestnähe aufgefunden. Während sie ihn noch untersuchte, kam aus der Richtung Deponie ein Seeadler direkt auf das Nest zugeflogen. Sofort stiegen beide Storcheneltern auf und griffen den Seeadler an. Der verschwand dann, noch lange vom Männchen verfolgt, in Richtung Ilkerbruch. Heute morgen nun hat es den zweiten der Jungstörche getroffen. Fraßstellen an Teilen vom Körper und insbesondere auch die Art der Rupfung sprachen auch hier für den Seeadler als "Täter". Gegen Mittag wurde erneut ein Seeadler diesmal hoch über dem Ort des Geschehens gesichtet. Inzwischen fehlt auch der dritte der insgesamt vier Jungen. Es ist zu befürchten, dass auch er nicht mehr lebt ( Beobachtungen und Foto Rita Lunde).

Beringt wurden nun auch die Jungen in Didderse (1), Groß Schwülper (1) und Hülperode Altes Zollhaus (2)