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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Aktuelles im 1. Quartal 2019

Er ist's - weitere Heimkehrer eingetroffen
Donnerstag 21. Februar 2019

Leiferde 19.2.19 II (I.Höpfner)Was ist das Erkennungskriterium für "Fridolin", das Storchenmännchen im Nest auf dem Schornstein im ASZ Leiferde, das ihn von allen anderen Störchen unterscheidet? Die schwarze Feder ist es, die vom schwarzen Flügel nach oben wie ein kleiner Haken ins Weiße ragt. Auf dem beigefügten Screenshot von G. Papenburg ist dieses Unterscheidungsmerkmal deutlich erkennen. Somit ist bewiesen, dass es "Fridolin" ist, der am 19.02. wieder sein Nest bezogen und sofort die dort überwinternde vierjährige Störchin vertrieben hat.

Gestern und heute sind im Kreis Gifhorn weitere Weißstörche eingetroffen: das Paar in Calberlah Wiesen und Triangel -hier kam das Weibchen einen Tag früher als das Männchen, Männchen "Georg" in GF-Kästorf, das Männchen vom Nest auf Mast in Leiferde. Bei dem ersten Storch in Hülperode handelt sich sehr wahrscheinlich um das im letzten Jahr verwitwete Weibchen. In Wesendorf ist noch nicht klar, ob der eine heute gesichtete Storch geblieben ist.

Ist er's, oder ist er's nicht? - Die erste Rückreisewelle läuft
Dienstag 19. Februar 2019

Leiferde 19.2.19 II (I.Höpfner)Leiferde, I. Höpfner 19.02.2019Heute mittag landete er im Nest auf dem Schornstein des NABU ASZs Leiferde - ein unberingter Storch, bei dem es sich höchstwahrscheinlich um das schon sehnsüchtig erwartete langjährige Storchenmännchen "Fridolin" handelt. Noch ist es nicht völlig gelungen, ihn zweifelsfrei zu identifizieren. 100%ige Gewißheit gibt es erst dann, wenn die nur ihm eigene besondere kleine schwarze Feder bei ihm nachgewiesen wird. Sein ganzes Verhalten aber spricht eindeutig für "Fridolin". Seit seiner Ankunft ist er nun damit beschäftigt, das Nest gegen einen über dem rechten Knie beringten Konkurrenten zu verteidigen, der sich als Überwinterer vor 0rt dort eingenistet hatte (Screenshots I. Höpfner).

In den letzten beiden Tagen sind mit der warmen Südwest-Strömung etliche Störche zurückgekehrt. Im Kreis Gifhorn komplett sind die Paare in Rothemühle (mit dem langjährigen Weibchen DEW 3X 631) und in Wahrenholz. Heute nachmittag traf der erste oben links beringte Storch in Hoitlingen ein -höchstwahrscheinlich DEW 1T 627, die Störchin der letzten Jahre. Da ihr Partner im Vorjahr bei Storchenkämpfen ums Leben kam, bleibt es abzuwarten, wer an seine Stelle tritt. Und dann stand heute vormittag auch ein Paar auf dem Nest in Hülperode. Dabei handelte es sich um DER A 6158, das langjährige Männchen aus PE-Wendeburg sowie um eine unberingte Störchin. Vermutlich ist es die aus Wendeburg, wo seit gestern das Paar komplett ist. Nicht auszuschließen ist aber auch, dass es sich um die im letzten Jahr verwitwete Störchin aus Hülperode handelt, die damit eine Verbindung mit dem Wendeburger Männchen eingegangen wäre. Heute übernachtete das Paar in Wendeburg, das Nest in Hülperode blieb leer.

In WOB-Warmenau landete heute der erste Storch. Zwischenzeitlich waren es dann sogar zwei, beide unberingt (wie das Paar im letzten Jahr). Übernachtet hat aber nur ein Storch.

Weißstorch-Rückkehr: Aktuelle Übersicht
Sonntag 17. Februar 2019

Im Kreis Celle sind bisher zwei Störche eingetroffen: am 4. Februar und damit einen Monat früher als bisher- wohl das langjährige Männchen im Großmoor, heute um 12.10 Uhr der erste Storch in Altencelle.

Der Kreis Gifhorn verzeichnet außer den drei Überwinterern mit dem Männchen in Rothemühle bisher einen Rückkehrer. Im übrigen ehemaligen Regierungsbezirk Braunschweig meldete für seinen Betreuungsbereich Georg Fiedler: Zurück sind beide Störche in WOB-Kästorf, je einer WOB-Velstove und in BS-Watenbüttel. In PE-Wendeburg-Wendezelle hatte das Paar in der Region überwintert. Nun ist in Wendeburg-Zweidorf der erste vorjährige Brutstorch eingetroffen. Bei ihm wissen wir durch Ablesung, dass er zu den rund 120 Störchen gehörte, die bei Büttelborn im Kreis Groß Gerau in Hessen überwintern. Er hatte es also nicht sehr weit zurück auf sein Nest. Unklar ist die Situation im Nest bei Familie Kaufmann in Wendeburg. Das "Paul" genannte Männchen ist wohl schon mal aufgetaucht, hat aber noch nicht im Nest übernachtet. Im Kreis Northeim ist außer den beiden Überwinterern in Hollenstedt und dem ersten Rückkehrer in Immensen seit heute abend auch der zweite Storch in Einbeck-Sülbeck zurück (Meldung Betreuer Bernd-Jürgen Schulz)

Insgesamt verläuft die Rückkehr der ersten Störche bisher im zeitlichen Rahmen der letzten Jahre. Zwar gab es 2018 zu diesem Zeitpunkt schon etliche Rückkehrer mehr. Das hatte aber damals an einer starken warmen Südwest-Strömung Ende Januar/Anfang Februar gelegen, mit der die ersten Störche aus Spanien/Frankreich zurückgekommen waren.

Großmoorer Storch im Fernsehen
Mittwoch, 13. Februar 2019

Gestern war Sat1 bei mir und dem ersten Storch in Großmoor zu Besuch. Heute wurde davon ein 3 min-Bericht gesendet.

Auch im Kreis Gifhorn ist der erste Weißstorch zurück
Montag, 11. Februar 2019

Hülperode 10.2.19 (G.Braemer)sAm späten Samstagnachmittag (9. Februar) landete als erster diesjähriger Rückkehrer im Kreis Gifhorn das unberingte Storchenmännchen aus Rothemühle wieder auf seinem Nest. In den letzten Jahren lagen seine Ankunftstermine immer zwischen den 2. und 13. Februar. Es ist also gut in der Zeit. Am gestrigen Sonntag wurde es dann auch auf dem Nest im benachbarten Hülperode gesichtet (Foto G. Braemer). Dieser Standort dient den Störchen aus Rothemühle , solange das Hülperoder Paar noch nicht da ist, ab und zu als Brückenkopf zu den Nahrungsgebieten Rieselfelder/ Alba-Deponie.

Von den drei Überwinterern im Kreis Gifhorn hielten sich gestern die beiden in Leiferde gebliebenen Störche auf einer Wiese in Stationsnähe auf. Das Isenbütteler Männchen stand zur Abwechslung heute mal nicht auf "seinem" Nest, sondern auf dem in Ausbüttel/Siedlung (Meldung H.C. Albrecht).

Manche werden erst viel später gefunden
Samstag, 9. Februar 2019

Wenn bei einem Ringstorch die Nummer abgelesen und der Vogelwarte Helgoland gemeldet wird, bekomme von dort auch ich als Beringer die Nachricht. Dies ist auch bei Todfunden so. Bei Todesfällen in unserem Land wird der Storch meist zeitnah gemeldet. Nun erhielt ich kürzlich die Todesnachricht von zwei von mir 2018 im Nest beringten Jungstörchen, bei denen der Todeszeitpunkt schon ca. ein halbes Jahr zurückliegen musste. Bei dem einen handelte es sich um DEW 7T 842, den Jungstorch aus GF-Winkel. Er wurde am 27. Dezember hoch oben in einem Baum nicht weit von einem Strommasten bei Bad Gandersheim entdeckt. Dies geschah erst dann, als der Baum keine Blätter mehr trug. Vermutlich aufgrund eines Stromschlages gestorben wird dieser Storch Ende August auf dem Zug sein. Bis zum 22.8. hatte er sich noch mit vielen anderen Artgenossen in der Deponie Salzgitter-Heerte aufgehalten und war dann in einem großen Trupp gen Südwesten abgezogen. Weit gekommen ist er aber leider nicht mehr.

Der zweite erst spätere Totfund betrifft DEW 7T 760, einen der vier Jungen des Nestes GF-Kästorf, Am 31.01.19 wurden seine Überreste nahe der Bahnlinie im Süden von Gifhorn gefunden. Ob er mit einem Zug oder der Oberleitung kollidiert war, konnte nicht mehr festgestellt werden. Diesen Jungstorch hatte ich zuletzt am 28. Juli zusammen mit seinen Geschwistern und vielen anderen Störchen in den damals gefluteten Isenbütteler Stauwiesen gesehen, danach nicht mehr. Der Unfall wird sich also vermutlich Ende Juli ereignet haben.

Nur ein winterlicher Gast oder schon der Brutstorch?
Donnerstag, 7. Februar 2019

Seit dem 4. Februar hält sich ein unberingter Storch im Nest auf der Kirche in Großmoor (CE) auf. Da das langjährige ebenfalls unberingte Männchen bisher immer erst in der ersten Märzwoche eingetroffen ist, könnte dieser Storch durchaus auch ein anderer sein. Immerhin zeigt er sich vertraut mit den Gegebenheiten vor Ort, geht in der angrenzenden Weide auf Maulwurfsjagd und hat wohl auch schon dem Nachbarnest in Nienhagen einen Besuch abgestattet. Einen Angriff von zwei offensichtlich verärgerten Nilgänsen hat er gestern morgen souverän abgewehrt. Die nächsten Tage werden zeigen, ob er wie der Besuchsstorch in Hermannsburg-Baven wieder abzieht - oder ob er bleibt.

Weitere Störche sind in den Landkreisen Celle und Gifhorn noch nicht aufgetaucht. Möglicherweise kommen aber nun die ersten mit der aus südwestlicher Richtung angekündigten wärmeren Luftströmung.

Wintergast 31.1.-3.2.19 Hermannsburg-Baven (J.Barsuhn)Wintergast in Baven
Mittwoch, 6. Februar 2019

Vom 31. Januar bis zum 3. Februar hielt sich der Weißstorch DEH HH 413 in Hermannsburg-Baven auf. Er übernachtete auf dem alten Feuerwehrturm (Foto J. Barsuhn). Dieser Storch wurde nestjung 2011 in Werben an der Elbe beringt. 2016 war er Brutstorch in Pollitz ganz im Norden Sachsen-Anhalts. Auch 2017 wurde er dort abgelesen. Im Winter 2017/18 blieb er erstmals in der Region. Von 2018 liegen keine weiteren Nachweise vor. Sein viertägiger Aufenthalt nun im Kreis Celle lässt darauf schließen, dass er erneut bei uns überwintert - nur diesmal offensichtlich weiter westlich.

Weniger Winterstörche in Niedersachsen
Dienstag, 5. Februar 2019

2017/18 überwinterten in Niedersachsen 78 Weißstörche. 2018/19 sind es lediglich 45. Der Grund für die diesmal geringere Anzahl liegt vor allem in den unterschiedlichen Nahrungsvoraussetzungen. 2017 gab es bis in den Winter hinein durch die vielen Niederschläge auch mit Überschwemmungen vielerorts ein reichhaltiges Nahrungsangebot insbesondere an Regenwürmern. So blieben beispielsweise allein in den Regionen Hannover 13 und Nienburg 8 Störche. 2018 war es dort kein einziger. Aufgrund der langen Trockenheit hatte es nach dem Ende der Verfügbarkeit an Heuschrecken im Spätsommer nur noch wenig zu fressen gegeben. Viele Störche waren darum früher als in anderen Jahren in ihr Winterquartier aufgebrochen. Und etliche der vorjährigen Überwinterer entschlossen sich sich dem gleichen Grund, diesmal nicht hier zu bleiben.

Im ehemaligen Regierungsbezirk Braunschweig überwintern im Kreis Gifhorn 3 Störche: zwei in Leiferde und - seit Jahren - das Storchenmännchen aus Isenbüttel. Im Kreis Peine ist es wieder das Paar aus Wendeburg-Wendezelle, das sich vorzugsweise im Bereich BS-Rieselfelder/Alba Deponie aufhält. Das Paar aus Vechelde ist hingegen diesmal abgezogen. Im Bereich Leinepolder-Salzderhelden waren es bis Mitte Dezember zwei Paare, seitdem nur noch eins.

 

 

 

 

 

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