Home
Über mich | Impressum | Links

Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
banner-unten


Leiferde (GF)

zum AnfangzurückweiterEnde (Wolthausen) 

2016 Letztlich gab es bei allen drei Wildstorchpaaren auf dem Gelände des NABU-Artenschutzzentrums keine personellen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. Anfangs sah das aber nicht so aus: Im Nest auf dem Schornstein gesellte sich die Vollbütteler Störchin zu Fridolin. Sie hatte aber keine Chance, als Friderike zurückkehrte. Im Nest auf der Weide fand sich zunächst ein erst zweijähriges Männchen ein, musste aber dann seinem Vorgänger weichen. Mit der somit dann doch wieder vertrauten Paar-Zusammensetzung wurden von den zunächst fünf Jungen auf dem Schornstein zwei flügge. Ebenfalls zwei waren es auf dem Mast, drei auf der Weide.

1. Nest auf Mast 1

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2016

26.02.

27.03.

 

2

2015

01.03.

15.04.

 

2

2014

11.03.

22.03.

(2) SVS 1230

2

2013

15.03.

01.04.

(2) DEW 5X573

3

2012

13.04.

13.04.

(1) DEW 5X573

-

2011

 

 

 

 

2010

 

 

 

 

2009

 

 

 

 

2008

 

 

 

 

2007

05.03.

Station

(2) DEW 2X842

0 (+3)

2015 Die vorjährige schwedische Brutstörchin kam nicht wieder. Es fand sich wieder eine Nachfolgerin. Deren vermutlich auch neuer Partner ließ sich nur selten auf dem Nest sehen. Anfangs schien es, als würde nur ein Junges heranwachsen, dann waren es aber doch zwei.

2014 Wie erstmals im Vorjahr, brüteten auch diesmal wieder drei Wildstorchpaare auf dem Gelände des NABU-Artenschutzzentrums. Im Nest auf dem Mast gab es diesmal eine neue Störchin. Aus einem Storchenprogramm in Schweden stammend schaffte sie es nun dreijährig in ihrer ersten Brutsaison, zusammen mit ihrem Partner zwei Junge groß zu ziehen. Es ist dies die erste Brut eines schwedischen Storches in unserer Region.

2013 Während 2012 das Paar noch nicht brütete, war es diesmal erfolgreich. Zunächst kam ein unberingtes Weibchen. Es wurde vom Stammpaar auf dem Schornstein ebenso wie nach einigen Attacken das danach eintreffende vorjährige Männchen als Nachbarn akzeptiert. Mitte Mai war dann anfangs nicht ganz klar, ob wirklich Junge geschlüpft waren. Bald jedoch stellte sich heraus: Es sind drei, und die wurden auch flügge.

2012 Anfangs noch heftig attackiert vom Stammpaar auf dem Schornstein behauptete sich ein junges Paar im Nest auf dem Mast und baute dieses aus. Zur Brut kam es allerdings nicht. Das Männchen war zwei Jahre zuvor Pflegestorch in Leiferde gewesen, kannte sich also hier bestens aus.

2009 Das nicht besetzte Nest diente einem Besuchs-Pelikan als Rast- und Schlafstelle.

2008 Nachdem im Vorjahr zwei der vier Brutstörche ums Leben gekommen waren, blieb in diesem Jahr das Nest auf dem Mast leer. Versuche, sich dort anzusiedeln, wurden von dem Paar auf dem Schornstein abgewehrt.

2007 In mehrfacher Weise ungewöhnlich und auch tragisch verlief die Brutsaison in Leiferde. Zunächst siedelte sich ein Männchen an. Eines Tages stand oben auch ein Weibchen - sehr zum Erstaunen der Pflegestation. Dieses Weibchen war 2004 als Jungvogel in Sachsenhagen beringt und 2005 mit Flügelbruch in Leiferde eingeliefert worden. Niemand hatte vermutet, dass es je wieder fliegen konnte. Doch nun hatte sie es geschafft und war, wenn auch mit erheblichen Einschränkungen, flugfähig. Drei Junge schlüpften. Wenige Tage später wurde - vermutlich nach Kollision mit einem Fahrzeug - das Weibchen tot aufgefunden. Die Jungen wurden geborgen und in der Station aufgezogen. Zum Saisonende fand der Witwer eine neue Partnerin.

 

 

zum AnfangzurückweiterEnde (Wolthausen) 

2. Nest auf Schornstein der Alten Molkerei

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2016

08.02.

(28.02.) 03.03.

(DEW 5X 573)

2

2015

23.02.

24.02.

 

3

2014

15.02.

08.03.

 

1

2013

18.02.

12.03.

 

1

2012

25.02.

09.03.

 

2

2011

28.02.

04.03.

 

2

2010

27.02.

27.02.

 

3

2009

09.03.

13.03.

 

2

2008

26.02.

15.03.

 

3

2007

02.05.

02.05.

 

1

2015 Die langjährige Störchin Frida kehrte nicht mehr zurück. Partner Fridolin fand aber sehr schnell ein neues Weibchen, bezw. sie fand ihn. Er wollte anfangs nicht so recht. Dann kamen sie aber doch zusammen. Sie erhielt den Namen Friedrike. Fünf Junge schlüpften, drei wurden flügge.

2014 Das altgediente Paar Fridolin und Frida hatte zwar anfangs fünf Junge im Nest auf dem Schornstein, doch im Laufe der Zeit wurden es immer weniger. Das vorletzte starb durch den kalten Dauerregen Ende Mai, so dass zum Schluss nur ein Junges flügge wurde.

2013 Erstmals musste das langjährige Stammpaar zwei weitere Paare neben sich dulden. Anfängliche Vertreibungsversuche wurden bald eingestellt, da die Beschäftigung mit der eigenen Brut im Vordergrund stand. Zudem kannte man sich schon vom Vorjahr her. Vier Junge schlüpften. Drei überstanden den großen Regen. 0bwohl es nahrungsmäßig keine größeren Probleme gab, wurde letztlich aber nur eins flügge.

2012 Für das alt eingesessene Paar war es eine unruhige Brutsaison. Immer wieder galt es, sich fremder Störche zu erwehren bzw. deren Ansiedlung in unmittelbarer Nachbarschaft zu verhindern. Das gelang aber letztlich doch nicht. Auf Mast 1 etablierte sich ein neues Paar, auf Mast 2 waren es Besuchsstörche. Von den zunächst vier eigenen Jungen wurden zwei flügge.

2011 Vier Eier wurden gelegt. Eins wurde später bei der Beringung gefunden. Es war unbefruchtet. Drei Junge schlüpften. Eins von ihnen starb nach gut zwei Wochen, die anderen beiden wurden flügge. Sie hielten sich dann längere Zeit mit vielen anderen Störchen im Bereich Nördliche Okeraue/Rieselfelder auf.

2010 Bereits am 27.02. kamen beide Störche und waren damit als erstes Paar komplett. Angesichts des nahenden Sturmtiefs Xynthia verließen sie tags darauf ihr Nest und kehrten erst am folgenden Mittag zurück. Pünktlich zum Storchenfest am 25.04. schlüpften die ersten der zunächst vier Jungen, von denen drei flügge wurden. Angriffe von Fremdstörchen wurden erfolgreich abgewehrt, wobei einmal das Männchen eine blutende Kopfwunde davontrug.

2009 Ungewöhnliches ereignete sich am 3. April. Auf Riesenschwingen landete ein Rosapelikan im Artenschutzzentrum. Seine Versuche, sich dem Storchennest auf dem Schornstein zu nähern, wurden von dem dort brütenden Paar abgewehrt. Er blieb bis auf gelegentliche Ausflüge bis zum Herbst im Bereich der Station. Von den zunächst fünf geschlüpften Storchenjungen starben aufgrund eines zeitweiligen Nahrungsengpasses drei innerhalb weniger Tage. Die anderen beiden wurden flügge.

2008 Möglicherweise die beiden überlebenden Altstörche des Vorjahres bildeten ein neues Paar und entschieden sich für den Molkereischornstein als Neststandort. Versuche anderer Störche, das Nest auf Mast ebenfalls zu besetzen, wurden abgewehrt. Somit blieb das vorjährige Brüten von zwei Paaren unmittelbar nebeneinander ein einmaliges Ereignis. Eins der zunächst vier Jungen wurde, von der Kamera dokumentiert, von einem Elternteil aufgefressen. Dies („Kronismus“) kommt bei Störchen häufiger vor, wird aber nur selten beobachtet.

2007 Am 2. Mai tauchte in Leiferde ein zweites Paar auf. Nach anfangs heftigen Kämpfen mit dem etablierten Paar wurden die beiden geduldet und bauten das Nest auf dem hohen Molkereischornstein aus. Drei Junge schlüpften, eins wurde flügge. Zuvor schon konnte das Männchen aufgrund einer schweren Beinverletzung nicht überleben. Zuletzt versorgte das Weibchen außer dem eigenen Jungen auch ein zugeflogenes „Adoptivkind“, das aus dem benachbarten Ausbüttel stammte. Dass bei uns zwei Storchenpaare direkt nebeneinander brüten, muss als Ausnahme gewertet werde, die hier wohl auch darin begründet ist, dass das erste Paar bereits brütete, sein Weibchen nur beschränkt einsatzfähig war und sich das neue Paar als gleich stark erwies.

 

 

zum AnfangzurückweiterEnde (Wolthausen) 

3. Nest auf Weide im Freigehege

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2016

(29.03.) 03.04.

29.03.

(DEW 8X 606)
(2) DEW 6X260

3

2015

08.03.

12.04.

(2) DEW 6X260

2

2014

01.04.

01.04.

(2) DEW 6X260

2

2013

12.04.

12.04.

(2) DEW 6X260

4

2015 Zum dritten Mal in Folge dasselbe Paar brütete auf der gekappten Weide. Offensichtlich kommen die beiden mit dem aufgrund seiner Lage weiterhin sehr störungsanfälligen Neststandort gut zurecht. Wie im Vorjahr wurden zwei Junge flügge.

2014 Im dritten Nest, auf der gekappten Weide am Rande des einen nicht belegten Freigeheges, brütete dasselbe Paar wie im Vorjahr. Trotz des störungsanfälligen Neststandortes waren die beiden mit diesmal zwei flüggen Jungen wieder erfolgreich.

2013 Das Paar hatte sich für sein Nest auf einer gekappten Weide nahe am Zaun im Freigehege einen doch sehr störanfälligen Standort ausgesucht. Mitarbeiterinnen mussten des öfteren daran vorbei gehen, und die Besucher befanden sich nur wenige Meter davon entfernt auf der anderen Seite. Dadurch gestört standen die Eltern während des Brütens auch häufiger mal auf. Einmal wurden durch stressbedingten Handlung des Männchens zwei Eier abgeworfen und zerstört. Dass dennoch vier Junge schlüpften und flügge wurden, ist schon erstaunlich.

 

 

 

 

Webdesign PFotoKINA
Besucher seit Februar 2011:
Counter