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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Wolthausen (CE)

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Nest auf Mast Pferdehof Gatzke

Jahr

Ankunft 1.Storch

Ankunft 2.Storch

Ringnummer

Flügge Junge

2016

24.03.

26.03.

(2) DEW 7X 985

0

2015

22.03.

18.04.

 

2

2014

26.03.

28.03.

 

1

2013

09.04.

09.04.

 

2

2012

21.04.

25.04.

 

1


2016 Diesmal gab es keine Probleme mit den Nilgänsen. Allerdings kam mit dem vorjährigen Winser Weibchen eine neue Störchin. Die behauptete sich dann auch gegen ihre später eintreffende Vorgängerin. Mit ihren im Alter von zwei Wochen gestorbenen Jungen gehören die Wolthäuser Störche zu den sechs Paaren im Kreis Celle, die einen Totalverlust der Jungen erfuhren, ohne dass eine eindeutige Ursache dafür feststeht.

2015 Als der erste Storch eintraf, fand er sein Nest schon besetzt. Nilgänse brüteten darin. Die behaupteten sich bei heftigen Kämpfen auf dem Nest und in der Luft. Der Storch baute daraufhin auf dem Hausschornstein nebenan ein Ersatznest. Als dann die jungen Nilgänse geschlüpft und als Nestflüchter herabgesprungen waren, konnte er sein bisheriges Domizil wieder in Besitz nehmen. Mit seiner kurz darauf eintreffenden Partnerin zog er zwei von anfangs drei Jungen groß. Während das eine problemlos flügge wurde, stürzte das andere aufgrund einer schweren Flügelmißbildung bei einem ersten Flugversuch vom Nest und starb an den durch den Aufprall erlittenen inneren Verletzungen.

2014 Bei der nun dritten Brut in Folge trafen die beiden Störche - wie in diesem Jahr viele Ostzieher - bereits im März ein. Ihr Junges, das als einziges von ursprünglich drei Jungen den kalten Dauerregen Ende Mai überlebt hatte, bestätigte die vermutete Flugrichtung. Mit der Ringnummer DEW 2T 504 versehen schloss es sich am 29. Juli wie auch die Jungen aus Jeversen und Wietze einem vorüberziehenden Storchentrupp an. Am 11. August wurde dann der Wolthäuser Jungstorch 328 km von seinem Geburtsort entfernt bei einer Rast im polnischen Rapice abgelesen. Er gehört also zu den Ostziehern, die den Winter in Ost- oder Südafrka verbringen.

2013 Im Vorjahr brütete hier erstmals nach über 40 Jahren wieder ein Storchenpaar. In diesem Jahr kam vermutlich dasselbe Paar zurück und zog nun zwei Junge groß. Es sieht danach aus, dass Wolthausen sich wieder zu einem Standort mit stabilem Brutvorkommen entwickelt. Die Bevölkerung im Ort nimmt daran regen Anteil.

2012 Fast 20 Jahre lang war die Nisthilfe höchstens mal kurzfristig von Besuchsstörchen angeflogen worden. Nun aber kamen in der letzten Aprilwoche zwei Störche. Sie blieben, bauten sich eine Unterlage in die Nisthilfe und begannen am 5. Mai als letztes Paar im Kreis Celle tatsächlich noch mit der Brut. Ab dem 7. Juni wurde gefüttert. Von Anfang an war immer nur ein Junges zu erkennen. Das wurde aber auch flügge - der erste Storchennachwuchs im Ort seit 1969.

 

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