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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Westerholz (GF)

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Nest auf Mast

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2017

24.03.

04.04.

DEW 8X 606

0

2016

(01.04.) 10.05.

(10.04.) 07.06.

(1) DEH H 8270

0

2015

12.04.

29.04.

(1 ) DEW 4X622
(2) DEH H 8270
- wie Vorjahr -

1

2014

27.03.

27.03.

(1 ) DEW 4X622
(2) DEH H 8270

3

2013

(09.04.) 16.04.

10.04.

(1) DEH H 8270
(2) DEW 4X622

3

2012

10.04.

17.04.

(2) DEW 4X622

3

2011

14.03.

24.04.

(2) DEW 4X622

2

2010

30.03.

31.03.

 

2

2009

06.04.

06.04.

 

2

2008

05.03.

01.04.

 

1

2007

23.03.

29.03.

 

2

2017

Westerholz ist  zum am meisten  umkämpften Neststandort im Kreis Gifhorn geworden.  Auch in diesem Jahr gab es wieder heftige Auseinandersetzungen und mehrfache Partnerwechsel. Es setzte sich dann ein neues Paar durch und begann am 18. April mit der Brut. Fünf Tage danach gab es erneut Angriffe von Fremdstörchen. Das Paar konnte sich zwar behaupten, doch wurden alle Eier zerstört. Ein Nachgelege fand nicht statt. So gab es auch diesmal keinen Storchennachwuchs.

2016

Als die ostziehenden Brutstörche der vergangenen Jahre zurückkamen, wurde in „ihrem“ Nest bereits gebrütet. Das Weibchen siedelte daraufhin nach Wahrenholz über. Das Männchen zog sich nach Teichgut zurück. Am 10. Mai aber eroberte es sein altes Nest zurück, vertrieb die Nachfolger und zerstört deren Brut. Knapp einen Monat später kam auch ein neues Weibchen hinzu. Gebrütet wurde nun natürlich nicht mehr.

2015

Beide Brutstörche der vergangenen Jahre kamen als Ostzieher diesmal später als sonst zurück. Nachdem zunächst einmal die Konkurrenten vertrieben waren, konnte endlich am 5. Mai mit der Brut begonnen werden. Das Weibchen reduzierte später die Zahl der geschlüpften Jungen von zwei auf eins. Nach den sintflutartigen Regenfällen am 18. August schaffte es die Störchin nicht mehr, aufs Nest zurück zu kehren. Sie wurde vorsichtshalber über Nacht in den Stall gesperrt. Am nächsten Morgen war sie so weit getrocknet, dass sie wieder fliegen konnte.

2014

Die für ihn erstmals erfolgreiche Brut im letzten Jahr trug wohl mit dazu bei, dass das nun fünfjährige Männchen wieder nach Westerholz zurückkehrte. Diesmal fand es dort kein anderes Männchen vor, das es erst mal zu vertreiben galt. Mit derselben nun siebenjährigen Partnerin gelang es erneut, drei Junge groß zu ziehen. Auch die kalten Regentage wurden gut überstanden.

2013

Nach Ankunft auch des Weibchens war das Paar knapp eine Woche vereint. Dann erschien ein neues 2009 bei Magdeburg beringtes Männchen. Im Vorjahr hatte es noch erfolglos in Ahnsbeck (CE) gebrütet. Diesmal war es nach nur einem Tag Aufenthalt von dort wieder abgeflogen. Nach heftigen Kämpfen musste das alte unberingte Männchen weichen. Das somit neu zusammengesetzte Paar harmonierte aber ebenfalls gut und zog drei Junge groß.

2012

In den letzten zehn Jahren wurden nie mehr als zwei Junge flügge. Diesmal waren es drei. Das spricht für erfahrene Eltern – mit in jedem Fall demselben beringten Weibchen vom Vorjahr - und insgesamt gute Nahrungsbedingungen.

2011

Wenige Tage nach seiner Ankunft zeigte das Männchen immer wieder ein ungewöhnliches Verhalten. Urplötzlich sich flügelschlagend um sich drehend („Pirouettenstorch“) verlor es das Gleichgewicht, fiel vom Nest, fing sich und flog ab. Grund war offensichtlich eine Gehirnentzündung, verursacht durch nach einer tiefen Stich- oder Schussverletzung oberhalb des linken Flügels eingedrungene Viren. Nach Eintreffen eines Weibchens klangen die Beschwerden ab. Es wurde doch noch eine erfolgreiche Brut mit zwei flüggen Jungen. Das Weibchen, 2007 in Osloß beringt, war Erstbrüterin.

2010

Diesmal war offensichtlich das Weibchen neu. Die beiden brauchten einige Zeit, bis sie sich aneinander gewöhnten. Dann aber galt es, sich gemeinsam gegen andere zu behaupten, die ebenfalls Interesse am Nest zeigten. Von zunächst drei Jungen wurden zwei flügge, Gerade eine Woche danach stand abends nur noch ein Jungstorch auf dem Nest. Der andere kam nicht wieder. Möglicherweise hatte er sich ungewöhnlich früh einem durchziehenden Nichtbrütertrupp angeschlossen.

2009

Am 28.07. verfehlte einer der beiden flüggen Jungstörche infolge einer Sturmböe beim Landeanflug das Nest und landete in einem Güllesilo. Dort wurde er entdeckt, geborgen und zunächst einmal abgeduscht. Da er mit seinem verklebten Gefieder nicht mehr flugfähig war, kam er nach Leiferde. Dort wurde er einer intensiven Reinigungsprozedur unterzogen. Nach wenigen Tagen konnte er wieder fliegen und tat dann von Leiferde aus mit anderen Jungstörchen die große Reise an.

Güllestorch" nach Gefiederreinigung2008

Lange sah es so aus, als ob beide Junge im Nest groß werden würden. Dann starb das eine von ihnen doch noch im Alter von gut vier Wochen. Nicht ausgeschlossen ist als Todesursache der Verzehr von durch die Eltern mitgebrachtem Hart-Schaumstoff, von dem bei der Beringung im Nest noch ein größerer Rest gefunden und natürlich sofort entfernt wurde.

2007

Als zwei Wochen nach dem errechneten Schlupftermin immer noch gebrütet wurde, war klar, dass eine Störung eingetreten sein musste. Ende Mai schlüpften dann doch noch zwei Junge. Vermutlich hatte, wie auch durch Eierschalenfunde bestätigt, zwischenzeitlich ein Weibchenwechsel mit Zerstörung der ersten und Beginn einer zweiten Brut stattgefunden. Eins der beiden Jungen kehrte wenige Tage nach dem Flüggewerden nicht mehr aufs Nest zurück, ohne dass dafür eine Ursache gefunden wurde.

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