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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Wasbüttel (GF)

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Nest auf Mast in Wiese östlich vom Dorf

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2017

23.04.

04.05.

 

2

2016

(14.03.)

(27.03.)

 

-

2015

08.03.

25.03.

 

0

2014

(17.03.) 31.03.

31.03.

(DER AJ 039)

1

2013

05.04.

10.04.

 

2

2012

12.04.

15.04.

 

2

2011

24.02.

24.02.

 

3

2017

Mit in diesem Jahr vier weiteren flüggen Jungen wurde die Stellung als, was den Storchennachwuchs anbelangt, produktivster Neststandort im Kreis Gifhorn  weiter ausgebaut. Ein anhand seiner Ringnummer als letzter der vier  ausgeflogenen identifizierter Jungstorch wurde einige Tage später völlig durchnässt und erschöpft in  einem Waldgrundstück im südlich gelegenen Wochenendgebiet geborgen. Offensichtlich hatten sich seine Federn im nahen Badesee so vollgesogen, dass auf dem Heimflug die Kräfte versagten. In Leiferde aufgenommen  ist er dann  nach einer längeren Erholungsphase von dort mit anderen abgezogen.

2016

Als am 27. März ein zweiter Storch eintraf, schien alles in der Reihe. Doch kurz darauf war das Nest wieder leer. Gleich beide Störche waren weiter gezogen. Ob der zweite Storch nur auf der Durchreise gelandet war und dann den ersten beim Weiterflug mitgenommen hatte? Da sich danach kein Paar mehr einfand, gab es erstmals seit der Neuansiedlung vor fünf Jahren keine Brut.

2015

Es dauerte diesmal eine Zeitlang, bis sich ein festes Paar gefunden hatte. Dann wurde gebrütet, doch letztlich ohne Erfolg. Was zum Brutabbruch geführt hatte, blieb unklar. Somit gab es auch kein sonst mit der Beringung verbundenes Storchenfest.

2014

In den ersten drei Jahren seit der Neuansiedlung waren die Störche als Ostzieher immer erst im April eingetroffen. Diesmal wurde das Nest aber bereits Mitte März besetzt, darunter von einem erst dreijährigen Weibchen aus Mittelfranken. Das zog dann aber bald weiter. Es versuchte sein Glück zunächst noch bei drei weiteren Männchen im Kreis Celle, kehrte aber dann doch zu seinem vorjährigen Brutnest in Elze (Gronau) zurück. Bei dem Paar, das schließlich ab Mitte April in Wasbüttel brütete, wurde von den anfangs drei Jungen diesmal nur eins flügge.

2013

Zum dritten Mal in Folge wurde das Nest angenommen. Möglicherweise war ein Partner gegenüber dem Vorjahr neu, Damals hatte es keine so offensichtlichen Größenunterschiede bei den Partnern gegeben, wie das diesmal der Fall war. Das Brutgeschehen ähnelt dem des Vorjahres. Von den zunächst drei Jungen wurden zwei flügge. Deren Beringung fand wieder im Rahmen eines Storchenfestes unter zahlreicher Beteiligung der Bevölkerung statt.

2012

Auch im zweiten Jahr wurde gebrütet - die Neuansiedlung erweist sich somit als stabil. Erneut fand die Beringung der diesmal zwei Jungen - anfangs waren es wohl noch drei gewesen - im Rahmen eines Storchenfestes statt.

2011

Die Nisthilfe stand schon vier Jahre, ohne dass sich ein Storchenpaar ernsthaft dafür interessiert hätte. Als nun am 24. April eine größere Fläche daneben umgepflügt wurde, entdeckte dies ein durchziehender Trupp von sieben Störchen und suchte dort Nahrung. Am nächsten Tag waren zwei immer noch da. Sie bezogen das Nest, brüteten und zogen drei Junge groß. Erstmals seit Menschengedenken eine erfolgreiche Storchenbrut in Wasbüttel-dieses Ereignis feierte die Dorfbevölkerung anlässlich der Beringung mit einem großen Fest.

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