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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Ummern (GF)

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Nest auf Mast/Hof Leben des VRH

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2016

05.04.

(07.04) 14.04.

(DEH HM 443)

3

2015

04.04.

09.04.

 

2

2014

26.03.

05.04

 

1

2013

09.04.

11.04.

 

2

2012

08.04.

16.04.

 

2

2011

15.04.

14.05.

 

 

2010

10.04.

19.04.

 

2

2016 Nach dem Männchen kam diesmal zunächst eine dreijährige, aus dem Kreis Harz stammende Störchin. Kurz vor Brutbeginn musste sie dann nach zweitägigem heftigen Kampf, bei dem auch Blut floss, ihrer später eingetroffenen Vorgängerin weichen. Das somit wieder vereinte Paar zog erstmals seit der Neuansiedlung vor sechs Jahren nun drei Junge groß. Die vertriebene junge Störchin wurde danach mehrfach in Nichtbrütergruppen abgelesen.

2015 Als die beiden Jungen gerade flügge waren, bekamen sie Besuch. Ein Jungstorch aus dem benachbarten Hohne landete auf dem Nest. So ganz wohl war es allen dreien nicht in dieser Situation. Sie rückten möglichst weit auseinander. Zwei Stunden später hatte der Ausflügler wieder in „sein“ Nest zurückgefunden.

2014 Auch hier kamen die Störche früher als in den vier Jahren zuvor. Zwei von zunächst vier geschlüpften Jungen überlebten die nasskalten Tage Ende Mai nicht. Warum später noch ein drittes starb, ist unklar. Somit wurde nur ein Junges flügge.

2013 Wenn ein Nest nach der Neuerrichtung nun schon zum vierten Mal in Folge von einem Storchenpaar besetzt ist, kann man durchaus von einer erfolgreichen Wiederansiedlung sprechen. Das war angesichts von rund sechzig Jahren zuvor ohne Störche in Ummern so nicht zu erwarten. Der Brutverlauf ähnelte dem des Vorjahres. Von anfangs drei Jungen wurden zwei flügge. Das dritte wurde im Alter von drei Wochen tot unter dem Nest gefunden.

2012 Zum dritten Mal in Folge besetzt: die Neuansiedlung in Ummern erweist als stabil. Da das Paar im Gegensatz zum Vorjahr diesmal rechtzeitig komplett war, wurde gebrütet. Längere Zeit sah es aus, als ob alle drei Jungen groß würden. Nach sechs Stunden kaltem Dauerregen am Vortag starb aber dann doch noch eins im Alter von vier Wochen.

2011 Einen Monat musste das Männchen warten, bis endlich ein wohl neues Weibchen eintraf, das sich dann als noch sehr jung erwies. Eine Brut fand nicht mehr statt. Die beiden blieben aber die ganze Saison über.

2010 Die letzte Storchenbrut hatte es in Ummern Anfang der 50er Jahre gegeben. Da die Gemarkung immer noch einen relativ hohen Grünlandanteil aufweist, wurde eine Wiederansiedlung nun auf Mast am Rande der Wiesen versucht. Tatsächlich ließ sich hier gleich in der ersten Saison ein wohl noch junges Paar nieder. Mit einiger Verzögerung kam es doch noch zur Brut. Zwei Junge schlüpften und wurden auch flügge.

 

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