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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Triangel (GF)

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Nest auf Mast

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2016

02.02.

09.02.

(1) DEH H 3671
(2) DEW 3X085

3

2015

26.02.

10.04.

(1) DEW 3X085

-

2014

09.02.

21.02.

(1) DEH H 3671
(2) DEW 3X085
- wie Vorjahr -

0

2013

05.03.

13.03.

(1) DEH H 3671
(2) DEW 3X085

1

2012

27.02.

04.03.

(1) DEH H 3671
(2) DEW 3X085

4

2011

25.03.

01.04.

(1) DEH H 3671
(2) DEW 3X085

2

2010

02.03.+15.03.

17.03.

(1) DEW 3X085
(2) DEH H 3671

3

2009

10.03.

21.03.

(1) DEH H 3671
(2) DEW 3X085

3

2008

03.03.

08.03.

(2) DEH H 3671

4

2007

25.03.

01.04.

(2) DEH H 3671

2

2016 Eine Woche nach der Störchin kam das Männchen. Die beiden hielten sich dann aber meistens in Dannenbüttel, dem vorjährigen Brutort des Weibchens auf. Erst am 27. März kurz vor der Eiablage fiel die Entscheidung dann doch für Triangel. Somit war das Paar nach einjähriger Unterbrechung nun wieder hier vereint. In Eile wurde das Nest hergerichtet und bereits vier Tage danach mit der Brut begonnen. Mit den drei flüggen Jungen dieses Jahres hat das Paar nun in sieben gemeinsamen Jahren 16 Junge aufgezogen.

2015 Sechs Jahre lang war das Paar zusammen gewesen. Diesmal aber zog das Weibchen zum Nachbarn nach Dannenbüttel. Nach einigem vergeblichen Warten begab sich das Männchen auf die Suche nach einer neuen Partnerin. Es wurde dabei in etlichen Dörfern der näheren und weiteren Umgebung gesichtet. Nach sechs Wochen hatte es endlich Erfolg. Allerdings erwies sich diese Störchin als noch nicht brutreif. Und dann wurde sie auch noch von ihrer Vorgängerin vertrieben, die ihrem „Ex“ diese Beziehung offenbar nicht gönnte.

2014 Überlebte im letzten Jahr wenigstens ein Jungstorch die kalte Regenphase Ende Mai, starben diesmal alle vier Jungen. Bald darauf wurden die verwaisten Eltern nicht mehr auf dem Nest gesehen. Sie waren auf die neue Nisthilfe im benachbarten Neuhaus umgezogen. Das zunächst dort ansässige Nichtbrüterpaar musste weichen. Die beiden Triangeler Störche verließen als letzte den Kreis Gifhorn erst am 3. September.

2013 Auch diesmal kam wieder das Weibchen zuerst, acht Tage darauf das Männchen. Ab dem 6. April wurde gebrütet. Somit waren die Jungen beim kalten Dauerregen Ende Mai im für sie da kritischen Alter von drei Wochen. Danach schien es so, als seien alle Jungen gestorben. Mehrfach konnte vom ankommenden Elternstorch keine Fütterung beobachtet werden. Dann zeigte sich aber doch: Ein Junges hat überlebt. Nach dessen Abzug verließen die Eltern erst Mitte September ihr Nest

2012 Auch diesmal kam sie eine Woche vor ihm. Mit vier groß gezogenen Jungen stellte das nun zum vierten Mal in Folge in dieser Zusammensetzung brütende Paar einen persönlichen Rekord auf. Erneut legte das Männchen etliche Male zur Nahrungssuche die ungewöhnlich weite Strecke bis hin zur Kompostierungsanlage der Deponie WOB zurück.

2011 Häufig, aber nicht immer erscheint das Männchen zuerst. Diesmal war das Weibchen eine Woche vor dem Männchen da. Nach dem Schlüpfen der Jungen muss es Anfang Mai einen Nahrungsengpass gegeben haben, der das Männchen veranlasste, mehrfach weit über das eigene Brutrevier hinaus die 12 km entfernte Kompostierungsanlage der Deponie WOB aufzusuchen. Dort wurde es mit zehn anderen Störchen auf Futtersuche beobachtet. Von den zwei flüggen Jungstörchen wurde einer später tot nahe der Straße nach Westerbeck gefunden.

2010 Wie auch andere Störche im Kreis unternahm auch das Männchen in Triangel bald nach der Ankunft aufgrund der unwirtlichen Bedingungen eine „Winterflucht“. Zwei Tage nach seiner Rückkehr traf auch das Weibchen der Vorjahre ein. Vier Junge schlüpften, von denen letztlich drei flügge wurden.

2009 Erst traf das beringte Weibchen der beiden Vorjahre ein. Das unberingte Männchen aber kam nicht wieder. Als sich dann ein 2006 im Ilkerbruch beringtes nun dreijähriges Männchen einstellte, gab es anfangs erhebliche Gewöhnungsprobleme miteinander. Nach zwei Tagen wurden die beiden dann aber doch ein Paar und zogen drei Junge auf.

2008 Das nun dreijährige Weibchen des Vorjahres erbrütete mit dem Männchen fünf Junge. Das Nesthäkchen wurde bald aufgefressen, die anderen aber entwickelten sich prächtig. Vier flügge Junge bedeuten für den Storchenstandort Triangel einen neuen Rekord. Die Jungen zogen bereits am 30. Juli ab. Die Eltern folgten wie auch andere Westzieher erst einen Monat später.

2007 Erst zweijährig (!) war das 2005 in Wackersleben/Bördekreis beringte neue Weibchen. Von den zunächst drei Jungen blieb eins im Wachstum zurück und fiel schließlich dem kalten Starkregen in der Woche nach dem 17.06. zum Opfer. Die beiden schon besser befiederten Geschwister überlebten.

 

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