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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Parsau Ort (GF)

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Nest auf Mast

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2016

-

-

 

 

2015

07.04.

07.04.

 

(3)

2014

(01.04.) 27.04.

27.04.

(DEH HH 849)

0

2013

09.04.

(14.04.) 18.04.

(1) DEH HH 849
[(2) DEH H 9462]
(2) DEW 9X 672

0

2012

26.04.

26.4.

(1) DEH H 7146

(2)

2011

27.04.

27.04.

 

2

2010

 

 

 

 

2009

18.05.

18.05.

(1) DEH H 5150

-

2008

23.04.

23.04.

(1) DEH H 5150

0

2016 Bis auf ganz wenige Besuche eines beringten Storches - möglicherweise war dies das Solo-Weibchen von Giebel - blieb das Nest leer.

2015 Wie vor zwei Jahren verschwand ein Altstorch mitten in der Brutzeit und kehrte auch nicht mehr zurück. Drei der vier Eier habe noch rechtzeitig bergen können. Sie wurden in Leiferde ausgebrütet. Von dort zogen die Jungen mit anderen Pflegestörchen ab. Der allein gelassene Storch fand keinen neuen Partner mehr.

2014 Zunächst traf das mit einem Datenlogger besenderte Männchen der Vorjahre ein. Nach zwei Wochen Wartezeit ohne Erscheinen einer Partnerin siedelte es nach Vorhop über. Ein neues Paar erbrütete zwei Junge, die aber starben. Zuvor war ein Elternstorch zwei Tage lang nicht zum Nest zurückgekehrt. Ein solches Verhalten kann seine Ursache in noch nicht voll ausgebildeter Brutreife haben.

2013 Das bisher unberingte Männchen wurde im Sommer im östlichen Teil des Drömlings eingefangen, beringt und mit einem Datenlogger versehen. Im Vorjahr war seine Partnerin mitten in der Brutzeit verschwunden. Diesmal kam zunächst eine dreijährige, aus Thüringen stammende Störchin. Nach vier Tagen wurde sie von einer erst zweijährigen Störchin abgelöst, die 2011 in Hohne (CE) das Licht der Welt erblickt hatte. Als dann etliche Tage über den errechneten Schlupftermin hinaus immer noch gebrütet wurde, war klar: Die Eier mussten unfruchtbar sein. Später verschwand auch diese Störchin. Danach erschienen noch mindestens zwei neue Weibchen, wurden aber vom Männchen nicht aufs Nest gelassen.

Übrigens: das im Vorjahr verschwundene Weibchen ist nicht tot. Es brütete 2013 erfolgreich in Waschow b. Wittenburg (MV).

2012 Zunächst bestanden gute Aussichten auf eine zweite erfolgreiche Brut in Folge. Die Stelle ihrer unberingten Vorgängerin nahm nun ein dreijähriges Weibchen ein, das 2009 in Mecklenburg-Vorpommern beringt worden war. Ab dem 6.Mai wurde gebrütet. Zwei Wochen später verschwand das Weibchen spurlos. Vermutlich ist es tot. In Leiferde schlüpften aus den drei dann geborgenen Eiern Junge, von denen zwei flügge wurden.

2011 Zum ersten Mal seit 1998 brütete im Ort ein Storchenpaar – nun auf Mast - wieder erfolgreich. Beide waren mit als letzte im Kreis Gifhorn erst am 27. April eingetroffen. Am 6. Mai erfolgte der Brutbeginn. Von zunächst drei geschlüpften Jungen wurden letztlich zwei flügge.

2010 Es gab nur ab und zu Besuchsstörchen, zu denen anfangs auch das in Giebel vertriebene Männchen gehörte.

2009 Mitte Mai und damit für eine Brut zu spät erschien ein Paar, das tagsüber sporadisch und nachts regelmäßig das Nest auf dem Mast aufsuchte. Bei dem Männchen handelte es sich um das nun dreijährige des Vorjahres. Zwischenzeitlich suchte das Paar auch ab und zu das Nest im benachbarten Bergfeld auf.

2008 Ein zweites Nest im Ort war zuletzt 1999 besetzt. Im Vorjahr wurde am östlichen Ortsrand ein weiteres Nestangebot auf Mast errichtet. Darauf ließ sich nun tatsächlich ein Storchenpaar nieder. Das zweijährige Männchen, 2006 in Gommern bei Magdeburg beringt, hatte zuvor schon ohne Erfolg versucht, ein Nest in Wendschott und Giebel zu besetzen. Das wohl auch noch sehr junge Weibchen erwies sich als brutunerfahren. Es verließ auch schon mal kurzfristig die beiden Eier, wenn jemand in der Nähe vorüberging. Dies geschah dann auch, als am 07.06. ein heftiges Gewitter mit Hagelschauern tobte. Anschließend lag ein Ei zerstört unter dem Nest, und es wurde nicht mehr gebrütet.

 

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