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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Lüben (GF)

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Nest auf Lüfter/ Kuhstall

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2017

-

-

 

-

2016

 

 

 

-

2015

(23.03.)

 

 

-

2014

25.03.

29.03.

 

2

2013

08.04.

13.04.

 

3

2012

03.04.

03.04.

 

3

2011

03.04.

12.04.

 

3

2010

27.03.

30.03.

 

3

2009

(30.03.)
26.04.

(12.04.)
26.04.

 

1

2008

01.04.

02.04.

 

2

2007

02.04.

12.04.

 

2

2017

Nachdem das Nest auch  in diesem Jahr nicht angenommen wurde, sieht es so aus, dass der Brutstandort Lüben nach vielen Jahrzehnten nun aufgegeben ist. Ob dies auch damit zu tun hat, dass in den letzten Jahren das neue Nest im 5 km entfernten Wittingen besetzt ist? 

2016

Störche kamen nur mal kurz zu Besuch.

2015

Seit Menschengedenken hatten hier immer Störche gebrütet. In diesem Jahr kam Ende März ein Einzelstorch, zog aber nach einigen Tagen vergeblichen Wartens weiter. Fortan blieb das Nest leer. Was das für den Brutstandort Lüben bedeutet, muss sich in den nächsten Jahren zeigen.

2014

Beide Altstörche trafen – wie in diesem Jahr auch viele andere Ostzieher - erstmals schon Ende März ein. So war bereits am 10. April Brutbeginn. Als die nasskalten Tage Ende Mai kamen, war der Nachwuchs gerade zwei Wochen alt. Anschließend wurde beobachtet, dass zwei Junge im Nest gefüttert wurden, und die wurden auch beide flügge.

2013

Ende Mai war klar: Es wird gefüttert. Weil aber die Eltern in diesem Jahr das Nest weiter aufgestockt hatten, war längere Zeit nicht zu erkennen, wie viele Junge sich im Nest befanden. Dann stellte sich heraus: Es sind drei. Die wurden dann auch flügge. Sie konnten allerdings nicht beringt werden, da die Drehleiter der FFW Wittingen wegen eines Defektes nicht zur Verfügung stand.

2012

Zu verzeichnen sind erfreulicher Weise erneut drei flügge Junge, aber leider auch wieder ein früher Tod bei einem von ihnen. Es wurde neben einem Abspannmast in Dorfnähe gefunden. Bei der Obduktion wurden neben äußerlichen auch schwere innere Verletzungen festgestellt. Sie könnten infolge eines Aufpralls entstanden sein oder bei Befreiungsversuchen nach dem Abrutschen ins Mastgestänge.

2011

Obwohl es kaum noch Feuchtgrünland in Nestnähe gibt, schafften es die Eltern, wiederum drei Junge aufzuziehen. Einem von ihnen mit der Ringnummer war aber ein nur kurzes Leben beschieden. Wenige Tage nach dem ersten Ausfliegen kollidierte es mit einer Hochspannungsleitung im nur 8 km entfernten Dähre. Vier Tage danach erlag es in der Tierärztlichen Hochschule Hannover seinen schweren Verletzungen.

2010

Knapp zwei Monate nach dem Schlüpfen standen morgens nur noch zwei Jungstörche auf dem Nest. Der dritte tauchte im Laufe des Vormittags wieder auf - zu Fuß auf der Dorfstraße. Den ganzen Tag bemühte er sich, wieder auf das Nest zu gelangen. Erst am Abend hatte er es geschafft: die drei Jungen waren wieder vereint. Nach seinem wohl etwas verfrühten ersten Flugversuch dauerte es dann einige Tage, bis er – nun mit den anderen - sich an den nächsten Ausflug wagte.

2009

Vier Tage nach Brutbeginn wurde das Nest von einem anderen Storchenpaar erobert. Es warf die bis dahin drei Eier seiner Vorgänger heraus und begann das Nest weiter auszubauen. Tatsächlich kam es dann ab 11. Mai zu einer Spätbrut. Das eine Junge wurde Mitte August flügge, als alle anderen Jungstörche im Kreis bereits abgezogen waren. Zehn Tage darauf begab sich auch der Lübener Jungstorch auf die große Reise- und nahm seine Eltern gleich mit.

2008

Zwar schlüpften vier Junge. Aber auch hier brachte die Nahrungsknappheit eine Reduzierung auf schließlich zwei mit sich, eins noch im Alter von gut vier Wochen wenige Tage vor der Beringung der übrigen zwei Nestgeschwister.

2007

Im Vorjahr hatte ein wohl sehr junges Paar Schwierigkeiten mit der Jungenaufzucht gehabt. Das eine überlebende Junge war nach Leiferde gebracht worden. Diesmal wurden zwei Junge problemlos flügge.

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