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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Jembke (GF)

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Nest auf Hausschornstein

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2017

26.02.

04.04.

 

1

2016

06.04.

07.04.

 

3

2015

 

 

 

-

2014

(28.03.)

(03.04.)

(1) (DEW 4X613)

-

2013

14.04.

20.04.

(1) DEW 4X613

0

2012

15.04.

20.04.

 

3

2017

Vermutlich hat es in diesem Jahr einen Partnerwechsel gegeben. Das Brutgeschehen entwickelte sich sehr zögerlich. Beim Füttern von zunächst zwei gesichteten Jungen war zu beobachten, dass das eine doch offensichtlich sehr schwach war und sich nur sehr wenig bewegte. Einige Tage darauf wurde es nicht mehr gesehen. Das andere wurde trotz eines zwischenzeitlichen Unwetters mit Sturm, Hagel und Starkregen flügge.

2016

Diesmal war bereits am 6. April das Paar komplett. Zehn Tage danach begann es mit der Brut. Von zunächst vier Jungen wurden drei flügge. Eins wurde dann fast regungslos auf dem Hof unterhalb des Nestes aufgefunden. Die Tierärztliche Hochschule stellte eine halbseitige Erblindung fest. Nun ist er bei den Pflegestörchen in Leiferde gut aufgehoben.

2015

Zunächst stand das Nest längere Zeit leer. Im Juni kam ein Einzelstorch. Er fand dann auch einen Partner. Die beiden blieben fortan zusammen.

2014

Als bereits ein Ei im Nest lag, wurde das Weibchen tot auf einer Wiese am Ortsrand gefunden. Todesursache könnte ein Verkehrsunfall oder eventuell auch Legenot gewesen sein. Das Ei aus dem Nest und ein zweites der Störchin entnommenes Ei wurden in Leiferde in den Brutapparat gelegt, erwiesen sich aber letztlich als nicht befruchtet. Das Männchen fand zwar bald eine neue Partnerin, zog dann aber einige Tage später nach Weyhausen um. Fortan blieb das Nest leer.

2013

Erst nach einigem Hin und Her fand sich ein Paar. Gegenüber dem Vorjahr war zumindest das 2007 in WB-Ilkerbruch geborene Männchen neu. Die Brut begann dann relativ spät erst am 2. Mai. Zwei Junge wuchsen heran. Eins wurde im Alter von vier Wochen tot abgeworfen, das andere wurde im Alter von sechs Wochen noch lebend unterhalb des Nestes aufgefunden, starb dann jedoch in der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Todesursache ist wohl eine Unterversorgung aufgrund von Nahrungsmangel.

2012

Zehn Jahre nach der letzten erfolgreichen Brut gab es erstmals wieder Storchennachwuchs. Das Paar baute zunächst das Nest weiter aus. Dann begann es am 8. Mai - als letztes im Kreis Gifhorn - doch noch mit der Brut. Es wurden sogar fünf Eier gelegt. Vier Junge schlüpften, drei wurden flügge. Da auch im benachbarten Hoitlingen ein gleich gutes Resultat erzielt wurde, hat es vermutlich in diesem Jahr mehr Nahrung (Feldmäuse?) als sonst im Bereich der Kleinen Aller gegeben.

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