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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Hülperode (GF)

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Nest auf Mast am Grenzweg

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2016

20.01.

24.02.

(1) DEW 6X858

3

2015

22.03.

23.03.

(1) DEW 6X858

4

2014

01.04.

02.04.

(1) DEW 6X858

4

2013

10.04.

14.04.

(2) DEW 6X858

3

2012

16.04.

16.04.

DEW 6X858

2


2016 Viele Westzieher kehrten in diesem Jahr so zeitig wie noch nie zuvor zurück. Den Rekord dabei hält das Hülperoder Männchen, das bereits am 20. Januar und damit zwei Monate eher als bisher eintraf. Auch das Weibchen kam einen Monat früher. Der 1. April als Brutbeginn war dann aber nur vier Tage vor dem im letzten Jahr. Von den zunächst gesichteten vier Jungen im Nest wurden drei flügge.

2015 Im vierten Jahr in Folge war das Nest am Grenzweg besetzt. In dieser Zeit wurden nun bereits 13 Junge flügge. Somit erweist sich der Standort zwischen Okeraue, Alba-Deponie und Rieselfeldern als sehr günstig für die Aufzucht des Storchennachwuchses. Hinzu kommt, dass in diesen vier Jahren immer dasselbe Paar gebrütet hat.

2014 Das zwischen Okeraue und Rieselfeldern gelegene Nest besitzt offensichtlich eine große Anziehungskraft. Bereits im März ließen sich mehrfach Einzelstörche und auch Paare darauf nieder. Als dann aber am 1. und 2. April das Paar der letzten beiden Jahre eintraf, stellten die beiden die alten Verhältnisse rasch wieder her. Es ist erfreulich, dass alle diesmal sogar vier Jungen die kalte Regenphase Ende Mai unbeschadet überstanden – sie waren da gut zwei Wochen alt - und auch sämtlich flügge wurden.

2013 Anfangs erhielt das Nest Besuch vom Storchenpaar aus Klein Schwülper und einem dreijährigen in Osloß geborenen Ringstorch. Dann kam ein unberingtes Weibchen, bei dem es sich wohl um das vom Vorjahr handelte. Mehrere Tage wies es alle männlichen Bewerber ab. Als aber das beringte Männchen DEW 6X858 vom Vorjahr eintraf, wurden die beiden sofort wieder ein Paar. Diesmal zogen sie sogar drei Junge groß.

2012 Eine Besetzung des Nestes gleich im ersten Jahr - das spricht für einen günstigen Standort. Dieser wurde zwischen den beiden Nahrungsgebieten Okeraue und Rieselfelder am Grenzweg in Häusernähe gewählt. Nach einigen Kurzbesuchen etablierte sich ein Paar, von dem zumindest das dreijährige Männchen noch sehr jung war. Zwei Junge wuchsen heran. Bei ihrer Beringung zeigte sich, dass sie sich - im Vergleich mit anderen Gleichaltrigen- in einem ausgesprochen guten Ernährungszustand befanden.

 

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