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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Hillerse (GF)

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Nest auf Stallentlüfter Am Brink

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2016

(30.05.)

(30.05.)

 

-

2015

 

 

 

 

2014

(25.04.)

(25.04.)

(1) (DEW P046)

-

2013

28.04.

28.04.

(2) Helg. P 046

2

2012

13.04.

17.04.

(1) DEW 2X720
(2) DEW 6X260

-

2011

22.04.

01.05.

(2) DEW 6X260

-

2016 Ein Ende Mai eingetroffenes wohl noch sehr junges Paar blieb bis Mitte Juli. Tagsüber war es meistens auf Nahrungssuche.

2015 Zuweilen erschien ein Storch zu Besuch. Erst ab Juni blieb dann einer. Tagsüber war er meistens unterwegs. Abends kam er zum Übernachten zurück.

2014 Diesmal wohl mit einem neuen Partner erschien das nun 22-jährige Weibchen des Vorjahres. Schon kurz darauf wurde mit dem Brüten begonnen. Demzufolge mussten die ersten Befruchtungen schon vorher erfolgt sein. Insgesamt wurden zwar vier Eier gelegt, aber jeweils ziemlich schnell vom Männchen anschließend aus dem Nest geworfen. Offensichtlich war es mit der Brutsituation noch überfordert. Nachdem alle Eier zerstört waren, wurde der Brutstandort aufgegeben. Fortan blieb das Nest bis auf sporadische Besuche leer.

2013 Im Vorjahr waren zwar Junge geschlüpft, aber nach wenigen Tagen gestorben. Diesmal kam relativ spät ein neues Paar mit einem Weibchen im Alter von 21 (!) Jahren. Ich hatte es 1992 nach Verlust eines Elternteils in Bröckel (CE) mit den Nestgeschwistern nach Leiferde gebracht. Dort aufgezogen brütete es anschließend vor allem im Kreis Peine. Zuletzt überhaupt gesichtet wurde es 2009. Vier Jahre danach nun tauchte es in Hillerse auf. Gemeinsam mit dem unberingten Partner gelang es, in einer Spätbrut ab dem 8. Mai doch noch zwei Junge aufzuziehen. Es ist dies der erste Bruterfolg im Ort seit rund fünfzig Jahren.

2012 Ein gegenüber dem Vorjahr neues Männchen und dasselbe Weibchen schritten zur Brut. Ab dem 27. Mai wurde gefüttert. Dann lag zunächst ein Junges tot unter dem Nest. Ab dem 9. Juni war das Nest verlassen. Es wurde von einem Elternteil noch sporadisch und dann überhaupt nicht mehr aufgesucht. Warum es zum Brutabbruch kam, bleibt unklar.

2011 Zunächst bezog ein Männchen die im Winter errichtete neue Nisthilfe. Dann kam am 1. Mai das tags zuvor in Didderse vertriebene beringte Weibchen hinzu. Nach anfänglichen Gewöhnungsproblemen blieben die beiden zusammen. Dies bedeutete die erste Ansiedlung im Ort nach über 50 Jahren. Ein zweites Mal legte das Weibchen allerdings nicht mehr. Zwischenzeitlich flogen beide auch mal mehrere Tage überland. Ob die beiden im nächsten Jahr wiederkommen?

 

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