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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Giebel (GF)

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Nest auf Hausschornstein Forsthaus

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2016

(18.03.)

07.04.

DEH H 4377

-

2015

18.03.

05.04.

(2) DEH H 4377

3

2014

20.03.

01.04.

(2) DEH H 4377

2

2013

26.03.

12.04.

(2) DEH H 4377

2

2012

10.03.

13.04.

(2) DEH H 4377

2

2011

10.03.

22.03.

 

4

2010

(20.03.)
31.03.

30.03.

(1) DEH H 4845

3

2009

10.04.

17.04.

(1) DEH H 4845

1

2008

13.04.

27.04.

(2) DEH H 3954

1

2007

14.04.

14.04.

 

2

2016 In diesem Jahr dauerte das Warten auf seine ostziehende Partnerin dem westziehenden Männchen zu lange. Es zog zur Nachbarin in Kaiserwinkel. Als dann die Störchin in Giebel eintraf, kehrte es zwar kurzfristig zu ihr zurück, entschied sich dann aber doch für die neue Beziehung. Allerdings blieb sein Besuch nicht ohne Folgen. Die Störchin auf dem ehemaligen Forsthaus legte Eier, musste aber die aussichtslose Brut nach einigen Tagen abbrechen. Bis auf eine kurze Verbindung mit einem anderen Männchen blieb sie fortan allein.

2015 Als die Störchin der letzten drei Jahre zurückkehrte, fand sie den Platz neben ihrem Partner schon von der Nachbarin aus Jahrstedt besetzt. Innerhalb kurzer Zeit rückte die „Alte“ die Verhältnisse wieder zurecht. In der bewährten Paarkonstellation wuchsen vier Junge heran, von denen eins dann doch noch im Alter von knapp vier Wochen starb.

2014 Als vom Nest auf dem Forsthaus erst ein und später ein zweites Junges tot abgeworfen wurden, deutete das auf einen diesmal nur geringen Bruterfolg hin. Doch dann stellte sich heraus, dass immer noch drei Junge gefüttert wurden, und die wurden schließlich auch flügge.

2013 Wohl dasselbe Paar wie im Vorjahr zog auch diesmal zwei Junge groß. Das unberingte Männchen ist sicher aufgrund seiner frühen Ankunftsdaten Westzieher. Das war auch in den beiden Jahren zuvor so. Das Weibchen DEH H 4377, 2006 in Schwartow (MV) beringt, wird Ostzieherin sein, da ihre drei bisher nachgewiesenen Ankunftsdaten Mitte bzw. 2010 in Kaiserwinkel erst Ende April waren. In diesem Jahr bedeutete das: er musste 17 Tage auf sie warten.

2012 Nach dem vorjährigen Rekordergebnis mit vier flüggen Jungen gab es diesmal zumindest ein neues Weibchen. Das hatte sich 2 Jahre zuvor als 4-Jährige schon mal das Nest im benachbarten Kaiserwinkel angeschaut, kannte also die Region. Zwei Junge wuchsen heran und wurden flügge.

2011 Mit vier flüggen Jungen wurde das in diesem Jahr beste Ergebnis im Kreis Gifhorn erzielt. Dies ist schon erstaunlich, weil zunächst ein Altstorch und schließlich wohl auch der zweite viel Zeit darauf verwandten, ihre Spiegelbilder in den Aufbauten des Rasenmähers und auf dem Lack der Autos vor dem Haus zu attackieren. Dabei richteten sie erheblichen Schaden an.

2010 Zuerst traf das nun dreijährige Männchen des Vorjahres ein. Am 30.03. war das Paar komplett. In der Nacht zum 31.03. gab es dann heftige Kämpfe mit einem neuen, unberingten Männchen als Sieger. Zusammen mit seiner Partnerin zog es drei Junge groß. Das vertriebene erste Männchen hielt sich noch einige Zeit in der Region auf und schritt dann in Radenbeck zur Brut.

2009 Zumindest das Männchen war neu. 2007 in Emersleben Kreis Halberstadt beringt, gelang es ihm als erst Zweijährigem, zusammen mit seiner Partnerin einen Jungstorch groß zu ziehen. Übrigens: der eine Jungstorch des Vorjahres wurde ein Jahr danach in einem Trupp von Nichtbrütern bei Nienwedel/Elbe abgelesen. Er hat also überlebt.

2008 Den freien Platz des im Vorjahr verunglückten Altstorches versuchten mehrere Bewerberinnen einzunehmen. Dies gelang schließlich einem Weibchen, das drei Jahre zuvor nestjung in Stegelitz bei Burg beringt worden war und in Giebel nun erstmals brütete. Zwischenzeitlich schien es, als ob die Brut nicht erfolgreich sein würde. Dann zogen die Eltern doch ein Junges groß, das bereits kurze Zeit nach dem ersten Abflug gemeinsam mit ihnen den Ort verließ.

2007 Nachdem beide Jungen flügge waren, wurde am 01.08. einer der Altstörche tot auf einem Acker nahe der Straße nach Rühen gefunden. Todesursache sind vermutlich innere Verletzungen aufgrund einer Kollision mit einem Fahrzeug.

 

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