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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Didderse (GF)

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Nest auf Hausschornstein Hof Sunke

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2016

22.03.

22.03.

 

0

2015

06.04.

10.04.

 

1

2014

26.03.

28.03.

 

1

2013

11.04.

11.04.

 

4

2012

07.04.

07.04.

 

2

2011

27.03.

(17.04) 30.04.

(DEW 6X260)

1

2010

30.03.

05.04.

 

2 (+1)

2009

(29.04.)

(29.04.)

 

 

2016 Wenn beide Störche zusammen eintreffen, ist fast immer zumindest einer von ihnen neu. Dies wird auch der Grund sein, warum es dann drei Wochen nach Brutbeginn heftige Kämpfe um das Nest gab und die Eier zerstört wurden. Vermutlich war erst jetzt ein Brutstorch vom Vorjahr zurückgekehrt. Ein weiteres Gelege gab es nicht mehr.

2015 Sie verlassen mit als letzte den Landkreis, was normalerweise auf die Westzieher bei den Störchen zutrifft, von denen mittlerweile viele bereits in Spanien überwintern. Zurück kehren die Störche aus Didderse aber nicht schon im Februar oder März, sondern erst im April. Dies lässt vermuten, dass sie über Spanien hinaus geflogen sind und in Westafrika überwintert haben - wie früher fast alle Westzieher. Und von dort brauchen sie natürlich länger für den Heimflug als die Überwinterer in Spanien.

2014 Nach dem bisherigen Rekordergebnis von vier flüggen Jungen im Vorjahr war es diesmal nur eins. Geschlüpft waren allerdings mindestens drei. Warum dann Anfang Juni zwei von ihnen starben, bleibt unklar. Bemerkenswert ist, dass die Eltern des einen Jungen lange nach dessen Abzug als eins der letzten Paare im Kreis Gifhorn noch bis Ende August blieben.

2013 Auch an etlichen Neststandorten im Bereich der Oker wurden in diesem Jahr besonders gute Brutergebnisse erzielt. Didderse mit seinen vier flüggen Jungen zählt dazu. Einem Jungstorch war allerdings nur ein kurzes Leben beschieden. Er wurde er tot unterhalb des Nestes auf dem Hof gefunden. Vermutlich war er bei seinen ersten noch unsicheren Flugversuchen mit einem Gebäudeteil oder ähnlichem kollidiert und hatte sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen. Das Ergebnis der Obduktion steht noch aus.

2012 Erstmals ein Storchenjahr ohne größere Probleme. Keine toten Jungen, kein abgebranntes Nest, kein Brutabbruch. Aber zwei Junge - und die wurden flügge.

2011 Ende Januar brannte das Nest auf dem Kamin ab, konnte aber noch rechtzeitig ersetzt werden. Das Männchen musste drei Wochen warten, bis ein diesmal neues Weibchen blieb. Es war drei Jahre alt und entstammte dem Nest in WOB-Nierenwiese. Nach Brutbeginn gab es heftige Kämpfte, Brutabbruch und ein anderes Weibchen - war es das vom Vorjahr? Trotz der fortgeschrittenen Zeit wurde um den 20.05. erneut gebrütet. Tatsächlich wurde noch ein Junges flügge.

2010 Das im Winterhalbjahr installierte „richtige“ Nest wurde gleich angenommen. Vier Junge wuchsen heran. Eins wurde von einem Elternteil aus dem Nest getragen und über dem Nachbargarten fallen gelassen. Es überlebte und wurde dann in Leiferde aufgezogen. Ein weiteres wurde tot abgeworfen. Die anderen beiden aber schafften es. Es ist dies der erste Storchennachwuchs im Ort seit Ende der fünfziger Jahre.

2009 Nachdem im vergangenen Jahr über mehrere Wochen ein Storchentrupp in der Okeraue bis Neubrück übersommert hatte, liess sich nun ab Ende April ein Storchenpaar auf einem Hausschornstein des Hofes Sunke nieder. Ein kurzfristig installierter Nestkorb wurde nicht angenommen. Die Störche suchten sich andere Schlafstellen und starteten auch schon mal erste Nestbauversuche auf einer Feuerwehrsirene. Ob sie im nächsten Jahr – dann brutreifer - wiederkommen? Dann wird ein „richtiges“ Storchennest auf sie warten.

 

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