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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Ahnsen (GF)

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Nest auf dem Schornstein der Alten Molkerei

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2016

0303.

26.03.

(1) DEW 8X 562

0

2015

(01.03.) 05.04.

15.04.

(DEW 9X 290)
(1) DEW 8X 562

2

2014

(22.02.) 01.04.

06.04.

(DEW 1X 803)
 (1) DEW 9X 290

1

2013

04.03.

07.04.

(1) DEW 1X 803

0

2012

27.02.

13.04.

(1) DEW 1X 803

2

2011

26.02.

04.04.

(1) DEW 1X 803

0

2010

27.02.

(04.03.) 18.04.

(1) DEW 1X 803

3

2009

02.03.

12.03.

(1) DEW 1X 803

0

2008

21.03.

10.04.

(2) DEW 1X 803

0

2007

07.04.

25.04

 

2

2016 Bereits am 26. März war das Paar komplett - so früh wie noch nie. Möglicherweise handelte es sich diesmal um ein neues Weibchen. Nachdem 17-tägiger Brut kam es zu heftigen Kämpfen - mit dem Weibchen vom Vorjahr? Wer gewann, ist unklar. Jedenfalls wurden die Eier zerstört, und ein Zweitgelege erfolgte nicht.

2015 Das im Vorjahr zweijährige neue Männchen kam zwar wieder, zog aber dann nach längerem Warten auf eine Partnerin nach Rietze weiter. Nach einigen Besuchsstörchen fand sich doch noch ein Paar, das blieb. Wieder war das nun aus Meinkot (LK Helmstedt) stammende Männchen erst zwei Jahre alt. Und erneut war die Brut mit diesmal sogar zwei flüggen Jungen erfolgreich.

2014 Das langjährige Männchen DEW 1X 803 wurde am 23. März tot am Straßenrand gefunden. Sein Nachfolger DEW 9X 290 war erst zwei Jahre alt und stammt aus Salzderhelden. Es fand sich dann auch noch ein Weibchen ein. Längere Zeit sah es so aus, es käme es nicht zur Brut. Am 5. Mai war es dann doch soweit. Von den anfangs zwei geschlüpften Jungen wurde eins flügge.

2013 Diesmal musste das Männchen „nur“ fünf Wochen auf (s)ein Weibchen warten. Nach dem großen Regen Ende Mai wurden keine Fütterungsaktivitäten festgestellt. Unklar blieb, ob überhaupt Junge geschlüpft sind. Da auch in der nächsten Zeit oft ein Altstorch im Nest saß und es auch reguläre Ablösungen gab, könnten dies auf taube Eier, ein Nachgelege oder einen Weibchenwechsel hindeuten. Als dann wieder beide Störche das Nest verließen, war klar: Nachwuchs gibt es in diesem Jahr nicht.

2012 Am 28.04. und am 05.05. wurde - mit behördlicher Genehmigung - in unmittelbarer Nestnähe ein Feuerwerk abgebrannt. In beiden Fällen verließen die Altvögel das Nest mit den Eiern. Sie kehrten aber noch so rechtzeitig zurück, dass zumindest zwei Junge schlüpfen und flügge werden konnten. Künftig soll Feuerwerk in der Brut- und Setzzeit verboten sein.

2011 Es wurde gebrütet. Um den 21. Mai herum schlüpften mindestens zwei Junge. Nach einer Woche lebte nur noch eins, fünf Tage darauf auch dieses nicht mehr. Warum die beiden Jungen starben, bleibt unklar. Die verwaisten Eltern blieben zwar dem Nest treu, waren zwischenzeitlich aber auch immer mal wieder für längere Zeit unterwegs. Einige Tage hielten sie sich dabei auch im benachbarten Müden-Dieckhorst auf.

2010 Nachdem sich am 26.03. abends ein schweres Gewitter über Ahnsen entladen und ein Blitz in der Nähe des Nestes eingeschlagen hatte, wurde am nächsten Morgen das Weibchen tot auf dem Dach unterhalb entdeckt. Das Männchen, das ja schon 2006 als Jungstorch ein solches Gewitter überlebt hatte, fand dann nach drei Wochen doch noch ein neues Weibchen. Eins ihrer drei Jungen wurde nach dem Flüggewerden entkräftet aufgegriffen und in Leiferde gesund gepflegt.

2009 Obwohl es zwischenzeitlich mehrfach kürzere und auch längere Sitzphasen gab, fand eine Brut letztlich nicht statt. Aufgrund wechselnden Paarungsverhaltens kam sogar die Vermutung auf, es könne sich um ein gleichgeschlechtliches Paar handeln. Die beiden waren dann häufig unterwegs und besuchten auch das Artenschutzzentrum Leiferde, wo das Männchen 2006 als „Blitzschlagwaise“ aufgezogen worden war.

2008 Die Stelle seines im Vorjahr verunglückten Vorgängers nahm ein erst zweijähriges Männchen ein. Es war 2006 als Jungstorch in Knesebeck geborgen worden und in Leiferde aufgezogen, nachdem durch Blitzschlag beide Eltern ums Leben gekommen waren. Das Paar blieb die Saison über zusammen. Zu einer erfolgreichen Brut kam es allerdings nicht – wie dies häufiger bei erst zweijährigen Erstbrütern der Fall ist.

2007 Am 03.08. verstarb das Storchenmännchen durch Stromschlag auf einem E-Mast. Der Mast wurde danach umgehend von der LSW entschärft. Das verbliebene Weibchen konnte die beiden fast flüggen Jungen problemlos allein versorgen.

 

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