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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Winsen (CE)

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Nest auf dem Schornstein der Schlachterei Kleinschmidt

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2017

26.02.

04.03.

- wie Vorjahr -
(1) DEW 7X 951
(2) DEW 9X 185

2

2016

09.03.

09.03.

(1) DEW 7X 951
(2) DEW 9X 185

2

2015

17.03.

12.04.

(2) DEW 7X 985

1

2014

13.03.

17.03.

(2) DEW 6X 765

2

2013

15.03.

29.03.

(2) DEW 6X 765

1

2012

12.03.

(19.03.) 31.03.

(DEW 3X 973)
(2) DEW 6X 765

1

2011

05.04.

10.04.

 

3

2010

30.03.

13.04.

 

2

2009

02.04.

16.04.

 

0

2008

01.04.

13.04.

 

3

2007

11.04.

11.04.

(2) DEW 2X 685

0

2006

-

-

 

 

2005

21.05.

20.07

 

-

2004

30.03. (15.04.)

02.04. (15.04.)

 

1

2003

04.04.

(15.) 26.04.

 

-

2002

02.04.

18. (25.).04

 

2

2001

30.03.

20. (29.)04.

 

4

2000

03.04.

07.04.

 

2

1999

31.03.

19.04.

 

3

2017
Nach zuletzt mehrfachen Partnerwechseln kam diesmal das im Vorjahr neue Paar wieder und brütete erneut erfolgreich. Zwei der mindestens drei Jungen wurden flügge.  Nachdem sie am 8.August abgezogen waren, hielten sie sich anschließend  mit vielen anderen Jung- und auch Altstörchen in den überschwemmten Flächen bei Altencelle und Nienhagen auf.

2016
Das vermutlich seit vielen Jahren hier brütende unberingte Männchen kam nicht mehr zurück. Stattdessen bildete sich ein neues Paar. Dessen Männchen hatte im Vorjahr als Zweijähriger noch erfolglos in Fuhrberg gebrütet. Das Weibchen war zuvor drei Jahre in Jeversen. Das Winser Weibchen des letzten Jahres musste nach Wolthausen umziehen. Von den zwei Jungen war eins zunächst wesentlich kleiner, wurde aber dann ebenfalls flügge.

2015
Das Weibchen der letzten drei Jahre brütete diesmal in NRW. Ihre Nachfolgerin war – wie sie damals - auch erst zwei Jahre alt und stammt aus Kaiserwinkel im Kreis Gifhorn. Zwanzig Tage nach ihrer Ankunft kam es Anfang Mai doch noch zur Brut. Ein Junges wuchs heran. Seine Beringung erwies sich als nicht möglich, weil es sich nicht wie die Jungstörche sonst in dem Alter hin legte und tot stellte, sondern stehen blieb und dann gefährlich nahe an den Nestrand rückte.

2014
Ganze zwei Tage lang durfte sich ein wohl noch junges unberingtes Weibchen Hoffnung machen, an der Seite des Männchens neue Brutstörchin zu werden. Dann traf ihre Vorgängerin der letzten beiden Jahre ein. Schon beim ersten Anflug wurde die Neue vom Nest gedrängt. Zweimal versuchte sie vergeblich, ihren Platz zurück zu erobern. Das Männchen hielt sich dabei merklich zurück. Nach nicht einmal fünf Minuten war die Ablösung perfekt. Die - auch erst vierjährige - Alte hatte gewonnen, und die erste Paarung ließ dann auch nicht mehr lange auf sich warten.

2013
Das nun dreijährige Weibchen vom Vorjahr brütete wohl wieder mit demselben Partner. Erneut wurde nur ein Junges flügge. Die anderen überlebten vermutlich den kalten Dauerregen Ende Mai nicht. Unabhängig davon zeigt die Statistik, dass Winsen mit insgesamt elf flüggen Jungen in den letzten zehn Jahren im Vergleich mit anderen Standorten nur einen sehr geringen Bruterfolg hat. Eine wesentliche Ursache ist, dass in Nestnähe nicht genügend ertragreiche Nahrungsflächen vorhanden sind.

2012
Die erste Störchin blieb nur eine Woche. Dann kehrte sie zu ihrem vorjährigen Brutstandort Wesendorf (GF) zurück. Sechs Tage danach erschien eine neue Störchin. Mit ihren zwei Jahren war es für sie der erste Brutversuch – und das klappt manches Mal noch nicht. In Winsen aber war das Paar erfolgreich. Nachdem es etliche Nestkämpfe gegeben hatte und auch ein Ei später unbefruchtet am Nestrand lag, wurde immerhin ein Junges flügge.

2011
Anfangs war es verwirrend. Mal tauchte ein Paar in Winsen auf, mal im benachbarten Oldau, aber nie zur gleichen Zeit. Nachts schlief meist nur ein Storch in jedem Nest - oder in einem Nest zwei und im anderen keiner. Erst als ab dem 18.04. an beiden Orten gebrütet wurde, stand definitiv fest: Es sind nun zwei Paare. Erfreulich, dass dann im Winsen wie im Vorjahr drei Junge flügge wurden.

2010
Zwei von zunächst vier Jungen wurden groß. Bei ihrer Beringung stellen sich die Jungen normalerweise tot und lassen sie regungslos über sich ergehen. In Winsen aber wurde das eine unruhig und begann sich mit Schnabelhieben zu wehren. Eine über seinen und den Kopf des Geschwisters gelegte Jacke führte dann aber schnell zur Beruhigung und zum problemlosen Anlegen der Ringe.

2009
In der ersten Brutphase gab es heftige Nestkämpfe. Danach wurde unter dem Nest ein zerbrochenes befruchtetes Ei gefunden. Am 28.05. gelang es einem Angreifer, das Nest zu besetzen. Nach erbittertem Widerstand konnte er schließlich wieder vertrieben werden. Vermutlich ist bei den heftigen Kämpfen ein Teil ein Teil der Brut umgekommen. Dennoch schlüpfte schließlich mindestens ein Junges. Wenige Tage später lag es dann tot unter dem Nest.

2008
Nur ein einziges Junge war in den letzten fünf Jahren ausgeflogen. Erfreulich, dass es diesmal gleich drei waren. Dazu trug auch hier die durch die langen Überschwemmungen bedingte gute Ernährungslage mit bei. Zwei der drei Jungen übernachteten dann zwei Tage nach ihrem Abzug vom Heimatort auf einem Hausdach in Beedenbostel und zogen dann am nächsten Morgen weiter.

2007
Längere Zeit blieb unklar, ob das Paar überhaupt brüten würde. Dann klappte es aber doch noch. Es wurde beobachtet, wie nach dem Schlüpfen zumindest ein Junges gefüttert wurde. Wenige Tage darauf war kein Leben mehr im Nest. Die offensichtlich zu jungen Eltern waren wohl mit der Jungenaufzucht überfordert gewesen. Aufgrund ihrer Beringung 2005 in Lübbecke-Gehlenbeck/NRW stellte sich heraus, dass das Weibchen erst zweijährig (!) war.

2006
Bis auf gelegentliche Stippvisiten von Besuchsstörchen blieb das Nest leer.

2005
Erstmals seit vielen Jahren blieb das Nest in Winsen ohne Brut. Wohl infolge des „Störungsjahres“ für Ostzieher verbunden mit der nicht optimalen Nahrungssituation vor Ort gab es lediglich die Spätankunft von zwei Störchen im Mai und im Juli.

2004
Am 15.04. ließ sich in Winsen ein zweites Paar nieder und begann in 250 m Luftlinie vom ersten Paar entfernt eine Nestunterlage auszubauen. Es gab Auseinandersetzungen mit dem schon brütenden Paar, dem wohl auch Eier zum Opfer fielen. Nach einer Woche gab das zweite Paar den Ansiedlungsversuch auf und zog weiter. Von den zwei Jungen im Nest Kleinschmidt wurde eins flügge.

2003
Die beiden am 04. und 15.04. erschienenen Störche begannen mit der Brut. Am 26.04. muß es dann aber einen Partnerwechsel gegeben haben. Fortan wurde nicht mehr gebrütet. Mit der Zeit suchten die Störche immer weniger das Nest auf. Vermutlich war ein Partner noch zu jung. Ab dem 03.08. blieb das Nest dann leer.

2002
Am 25.04. wurden wie im Vorjahr bei Storchenkämpfen die ersten Eier zerstört. Anschließend wuchsen bei der zweiten Brut mit möglicherweise neuer Störchin zwei Junge heran. Eins von ihnen verletzte sich bei ersten Flugversuchen so schwer, dass es eingeschläfert werden musste.

2001
Nach dem Eintreffen beider Partner wurde bereits fünf Tage gebrütet. Dann erfolgte nach heftigen Kämpfen mit Zerstörung der Eier der Brutabbruch. Vermutlich gab es dabei einen Wechsel des Weibchens. Eine Woche danach wurde wieder gebrütet - diesmal mit Erfolg.

2000
Das Brutgeschehen verlief in diesem Jahr weitgehend störungsfrei. Von Anfang an wurden nie mehr als zwei Junge gleichzeitig beobachtet - und die beiden wurden auch flügge.

1999
Zunächst wuchsen vier Junge heran. Im Alter von drei Wochen wurde dann am 15.06. eins tot abgeworfen. Für die anderen drei war offensichtlich ausreichend Nahrung vorhanden. Sie wurden problemlos flügge.

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