Home
Über mich | Impressum | Links

Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
banner-unten


Wienhausen (CE)

zum Anfang zurückweiterzum Ende

Nest auf dem Kloster

Jahr

Ankunft 1.Storch

Ankunft 2.Storch

Ringnummer

Flügge Junge

2017

01.03.

26.03.

 

0

2016

23.03.

24.03.

 

3

2015

28.03.

10.04.

 

3

2014

20.03.

01.04.

 

0

2013

09.04.

09.04.

 

4

2012

08.04.

13.04.

 

3

2011

26.03.

(27.03.) 10.04.

 

0

2010

24.03.

24.03.

 

2

2009

30.03.

30.03.

 

2

2008

21.03.

31.03.

 

3

2007

24.03.

27.03.

 

3

2006

01.04.

05.04.

 

3

2005

11.04.

15.04.

 

0

2004

06.04.

15.04.

(2) DEH KA 4136

3

2003

27.02. (24.04.)

(24.04.)

 

-

2002

18.04.

09.05.

(2) DEH KA 4136

0

2001

27.03.

27.03

 

2

2000

26.03. (17.03.)

26.03.

(DER O 6559)

3

1999

18.03.

22.03.

 

3

2017
Am 8. Mai schlüpften die ersten von mindestens drei Jungen.  Zehn Tage später wurde nicht mehr gefüttert. Die Jungen waren gestorben und wurden dann später aus dem Nest geworfen. Todesursache könnte die Schlechtwetterphase in den Tagen zuvor gewesen sein. Das somit verwaiste Paar blieb, wechselte allerdings zwischenzeitlich auch mal für einige Tage nach Offensen.

2016
Der gute Bruterfolg vom Vorjahr wiederholte sich. Drei Junge wurden flügge. Eins von ihnen schaffte es nach seinem ersten Abflug zunächst nicht, auf das Nest zurückzukehren. Nachdem es sich bis dahin im Klostergarten aufgehalten hatte, gelang es ihm am dritten Tag doch noch, wieder oben neben seinen Geschwistern zu landen.

2015
Nach dem vorjährigen Totalverlust wurden diesmal wieder drei Junge groß. Dabei half, dass in den trockenen Phasen zu Beginn die Storcheneltern Regenwürmer für ihren Nachwuchs auch ganz in der Nähe auf den Rasenflächen im Klosterpark fanden. Mit insgesamt 23 flüggen Jungen in den letzten zehn Jahren ist Wienhausen nach Hornbostel (24) der produktivste Storchenstandort im Kreis Celle.

2014
Von den zunächst vier Jungen überlebte keins. Kurz nach dem kalten Dauerregen Ende Mai lebten immerhin noch zwei Junge. Dann wurde beobachtet, wie beim Füttern nur noch das eine der beiden fraß. Das ist immer ein ganz schlechtes Zeichen. Bald darauf waren auch die letzten beiden Jungen tot, vermutlich noch als eine Auswirkung der Schlechtwettertage. Dadurch zu sehr geschwächt reichte es für die Jungen nicht zum Überleben.

2013
Vier flügge Junge waren in Wienhausen zuletzt 1979 ausgeflogen. Das gute Ergebnis dieses Jahres basiert auf erfahrenen Eltern, einem günstigen Schlupftermin und lange Zeit optimalen Nahrungsbedingungen. Zum Schluss wurde es damit aber doch noch eng. So besaß ein Jungstorch nach erfolgtem Ausfliegen nicht mehr die Kraft, wieder auf das Nest zurückzukehren. Er wurde in einer Einfahrt am Rande der Hauptstraße eingefangen und nach Leiferde gebracht. Wieder aufgepäppelt trat er von dort aus den Flug in den Süden an.

2012
Zwar war das Paar am 13. April komplett, aber der Brutbeginn zögerte sich doch noch um einiges hinaus. Erst am 1. Mai war es dann soweit. Verluste gab es offensichtlich in diesem Jahr nicht. Mit drei flüggen Jungen erzielte das Wienhäuser Paar nach Altencelle (vier) in diesem Jahr das zweitbeste Brutergebnis im Kreis Celle.

2011
Gleich zweimal gab es einen Brutabbruch. Das erste – offensichtlich neue - Weibchen wurde von einer Konkurrentin – dem vorjährigen? - vertrieben. Es hielt sich dann noch eine Woche im benachbarten Bockelskamp auf, wo es auch einmal vom Männchen besucht wurde. Dann flog es weiter. Aber auch der zweiten Brut war kein Erfolg beschieden: nach heftigen Kämpfen mit Zerstörung der Eier kam es erneut zum Brutabbruch. Einen dritten Versuch gab es nicht mehr.

2010
Lebten nach einer Woche fünf Junge im Nest auf dem Kloster, waren es zehn Tage darauf nur noch zwei - ein großer und ein wesentlich kleinerer. Der schien kaum Überlebenschancen zu haben und wurde dann wegen seiner geringen Größe auch nicht beringt. Er ließ sich aber nicht unterkriegen und wurde mit einiger zeitlicher Verzögerung ebenfalls flügge. Schier unglaublich ist die Flugleistung des anderen mit der Ringnummer DEW 6X 500. Am Morgen des 19.08. in Celle mit einem Trupp los geflogen wurde er am 22.08 in 1693 km Entfernung in Spanien abgelesen.

2009
In der kritischen Zeit um Pfingsten herum wurden zwei der ursprünglich vier Jungstörche tot abgeworfen. Die anderen beiden überlebten – und mehr als zwei wurden in diesem Jahr in keinem Nest im Kreis Celle flügge.

2008
In diesem Jahr gab es in Wienhausen den dritten Dreier in Folge. Bemerkenswert war ferner, dass auch hier die Jungstörche bereits am 17. und 19.07. abzogen – nach gerade mal zehn Tagen Flugerfahrung. 

2007
Zwei Wochen nach Abzug der drei beringten Jungen landete abends ein unberingter Jungstorch auf dem Nest und durfte in den nächsten Tagen auch dort übernachten. Gefüttert wurde er allerdings trotz heftigen Bettelns nicht. Vier Tage später versuchte ein in Langlingen beringter Jungstorch, sich dort ebenfalls einzuquartieren. Dies wurde ihm aber verwehrt. So schlief er auf einer Klosterzinne. Der teiladoptierte Jungstorch flog dann zusammen mit den Altstörchen ab, der andere folgte erst eine Woche später. Die in Wienhausen erfolgte Aufnahme bzw. Duldung eines fremden Jungstorches so lange nach dem Abzug der eigenen Jungen ist bisher noch nirgendwo sonst dokumentiert worden.

2006
Bereits im Vorjahr war das Weibchen, das 2002 und 2004 in Wienhausen gebrütet hatte, zu spät gekommen und hatte gegen ihre Nachfolgerin keine Chance. In diesem Jahr erging es ihr genau so. Sie zog sich daraufhin für gut eine Woche an den Ortsrand von Oppershausen zurück, flog dann aber weiter und zog in Abbensen/Peine mit neuem Partner ein Junges auf. Im Nest auf dem Klosterdach wurden drei Junge flügge, obwohl bei anfänglichen Kämpfen (mit der Zuspätgekommenen?) mindestens ein Ei zerstört worden war.

2005
Zumindest das Weibchen war, weil unberingt, ein anderes als im Vorjahr. Als die Jungen gerade geschlüpft waren, griff ein fremder Storch das Nest an. Die Jungen wurden getötet, die Eltern vertrieben, Sie kehrten aber zurück, nachdem der Eindringling wieder verschwunden war. Mitte Juli erschien dann auch die Störchin des Vorjahres. Weil ihr Platz in Wienhausen belegt war, ließ sie sich bis zum Ende der Saison im benachbarten Bockelskamp nieder.

2004
Im Vorjahr nirgends gesichtet - in diesem Jahr tauchte sie wieder auf, die Störchin mit der Ringnummer DEH KA 4136. Zusammen mit ihrem Partner zog sie drei Junge auf. Diese schraubten sich, als dann am 22.08. ein Durchzüglertrupp hoch über dem Ort kreiste, nach oben, schlossen sich den anderem an und verließen ihren Geburtsort auf dem Zug gen Süden.

2003
Bereits am 27.02. und damit so früh wie noch nie traf der erste Storch in Wienhausen ein. Nach sieben Wochen erfolglosen Wartens auf eine Partnerin verschwand er. Kurz darauf kam ein Paar und begann, sich häuslich einzurichten. Es wurde dann aber von einem Einzelstorch (dem ersten?) vertrieben, der fortan solo blieb. Das beringte Weibchen des Vorjahres tauchte nicht wieder auf.

2002
Erst zu Himmelfahrt wurde das Paar komplett und beglückte sogleich die darunter im Freien versammelte Gottesdienstgemeinde. Das 1995 im Storchendorf Rühstädt geborene neue Weibchen hatte zuvor in Obershagen und Giesen gebrütet, war aber in den letzten beiden Jahren nicht mehr gesichtet worden. Beide diesjährigen Jungen fielen im besonders gefährdeten Alter von ca. fünf Wochen dem Dauerregen Ende Juli zum Opfer.

2001
Das Nest war als erstes im Kreis Celle besetzt. Von den zunächst fünf Jungen wurden zwei flügge. Die Eltern traten - viel später als die anderen Störche - erst am 15. September die Reise gen Südwesten an.

2000
Das zunächst eingetroffene Männchen war erst drei Jahre zuvor in Schwarzach an der Mosel beringt worden. Als gerade das 1. Ei gelegt war, griff ein anderes Storchenpaar an und eroberte das Nest. Die Neuen zogen drei Junge groß. DER O 6559 hingegen gründete im benachbarten Langlingen eine Familie.

1999
Die beiden Störche trafen als Westzieher wie im Vorjahr wieder als erste im Kreis Celle ein. Am Ende der ersten Lebenswoche der Jungen gab es mehrfach Regenschauer bei einer Temperatur von nur 11°. Unter den schützenden Flügeln der Eltern überlebten drei Junge die kritische Phase und wurden letztlich auch flügge.

zum Anfang zurückweiterzum Ende

 

 

Webdesign PFotoKINA
Besucher seit Februar 2011:
Counter