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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Oldau (CE)

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Nest auf dem Schornstein an der Gastwirtschaft Spohr

Jahr

Ankunft 1.Storch

Ankunft 2.Storch

Ringnummer

Flügge Junge

2016

01.04.

10.04.

(2) DEW 9X 278

0

2015

02.04.

02.04.

(1) DEW 2X 673

 

2014

02.04.

02.04.

(1) DEW 9X 110

0

2013

12.04.

13.04.

 

1

2012

10.04.

12.04.

 

0

2011

07.04.

11.04.

 

0

2010

31.03.

09.04.

 

0

2009

23.04.

23.04.

 

0

2008

-

-

 

 

2007

-

-

 

 

2006

-

-

 

 

2005

03.06.

07.06.

 

 

2004

(04.05.)

(04.05.)

 

-

2003

-

-

 

-

2002

02.04.

-

 

-

2001

24.04.

08.05.

 

-

2000

06.04.

21.04.

Helg. 899 N

1

1999

22.04.

26.04.

Helg. 899 N

0

2016 In diesem Jahr kam außer einem anderen, nun unberingten Männchen auch ein anderes, nun beringtes Weibchen. Das neue Paar durchbrach die lange Serie des Brütens auf tauben Eiern. Mindestens zwei Junge schlüpften. Davon wurde zunächst eins und zwei Wochen danach das zweite tot am Nestrand liegend beobachtet, ohne dass ein Grund dafür erkennbar war. Immerhin: Das Paar blieb bis zum Saisonende.

2015 Zum sechsten Mal in sieben Jahren wurde wieder auf tauben Eiern gebrütet. Am Männchen kann es nicht liegen. Das, 2011 in Bremen geschlüpft, war diesmal neu. So bleibt als Erklärung nur eine Unfruchtbarkeit des unberingten Weibchens. Aus den neuen Bundesländern ist ein Fall bekannt, wo ein beringtes Weibchen viele Jahre lang taube Eier legte, in einem Jahr zwischendurch aber ein Junges ausbrütete. Das war in Oldau vor zwei Jahren ja auch der Fall.

2014 Nach vorherigem viermaligem Brüten auf tauben Eiern schien im letzten Jahr der Bann gebrochen. Erstmals wurde wieder ein Junges flügge. Offensichtlich war der unfruchtbare Partner nicht zurückgekehrt. In diesem Jahr wurde nun allerdings erneut vergeblich gebrütet. Weil dabei zumindest ein Storch mit Ring neu war, legen sich zwei mögliche Erklärungen nahe: Entweder war der unfruchtbare Storch nach einem Jahr wieder zurückgekehrt, oder aber der neue erst dreijährige, aus Luckau (Wendland) stammende Ringstorch war noch nicht ganz brutreif.

2013 Vier Jahre lang gab es aufgrund von tauben Eiern keinen Bruterfolg. Die Freude war groß, als nun erstmals wieder im Nest gefüttert wurde. Offensichtlich war zumindest der unfruchtbare Storch nicht wieder gekommen und durch einen anderen ersetzt worden. Wie viele Junge es anfangs waren, blieb unklar. Nach dem Dauerregen Ende Mai wurde eins tot unter dem Nest gefunden. Eins anderes aber wurde weiterhin beobachtet und letztlich auch flügge.

2012 Nun brütete das Paar schon zum vierten Mal in Folge auf unbefruchteten Eiern. Da beide Störche seit Jahren keine Ringe tragen, kann nicht geklärt werden, ob es immer dieselben sind. In jedem Fall aber ist in diesen vier Jahren immer der unfruchtbare Storch dabei. Solange das so bleibt, wird es leider keinen Storchennachwuchs in Oldau geben.

2011 Wie in den beiden Vorjahren blieb das Storchenpaar auch diesmal wieder ohne Bruterfolg. Als nach sieben Wochen immer noch gebrütet wurde, wurden zwei der vier Eier geborgen und untersucht. Sie waren nicht befruchtet. Dass zum dritten Mal in Folge nur taube Eier im Nest liegen, ist sehr ungewöhnlich. Vermutlich ist ein Partner unfruchtbar. Dies kann verschiedene Ursachen haben, darunter auch den Verzehr von belasteter Nahrung.

2010 Wie im letzten Jahr wurde wieder lange über den errechneten Schlupftermin hinaus gebrütet. Wieder gab es keinen Nachwuchs. Das lässt auf erneut unbefruchtete Eier schließen. Denkbar ist auch ein zwischenzeitliches Verlassen des Nestes in der Brutphase, so dass die Eier erkalteten.

2009 Nach acht Jahren Pause fand erstmals wieder eine Storchenbrut statt. Nachdem aber statt 32 Tage nach sieben Wochen immer noch gebrütet wurde, war klar: Junge würden nicht mehr schlüpfen. Vermutlich waren die Eier nicht befruchtet. Nachdem die Störche dann doch aufgegeben hatten, kamen sie nur noch selten zum Nest. Statt dessen tauchten sie allabendlich in Stedden auf und übernachteten auf dem dortigen Nest.

2007 und 2008 - wie 2006

2006 Bis auf gelegentliche Besuchsstörche blieb das Nest leer.

2005 Von Anfang Juni bis Ende August hielt sich in Oldau ein Paar mit Nestbindung auf.

2004 Anfang Mai kam ein noch junges Paar, baute auch am Nest, war aber sonst meistens unterwegs und zog nach zwei Wochen weiter. Fortan gab es nur noch sporadische Nestbesuche.

2003 Nur ganz selten hielt sich mal für kurze Zeit ein Besuchsstorch auf dem Nest auf. Oldau ist aufgrund seiner im Vergleich mit anderen Standorten geringeren Nahrungsgrundlage in Zukunft als Brutstelle gefährdet.

2002 In diesem Jahr gab es nur einen Einzelstorch. Als sich über längere Zeit kein Partner fand, kehrte er immer seltener zum Nest zurück, z.B., wenn sich Fremdstörche darauf nieder lassen wollten. Zuletzt wurde am 26.07. unter einem Strommast ein Storch tot aufgefunden. Er starb durch innere Verblutungen aufgrund eines Leberrisses, den er sich vermutlich bei einem Zusammenprall mit Mast oder Leitung zugezogen hatte.

2001 Das beringte Männchen der beiden Jahre zuvor kam nicht wieder. Zu dem neuen Männchen gesellte sich erst am 8. Mai ein Weibchen. Eine Brut kam nicht mehr zustande.

Als am 24.06. in Nestnähe auf dem Schützenplatz ein Feuerwerk stattfand, gerieten die Störche in Panik, verließen in der Dunkelheit das Nest und kehrten erst am folgenden Abend wieder zurück. Mit den Verantwortlichen wurden daraufhin Gespräche geführt, dass sich solche Vorfälle nicht mehr wiederholen.

2000 Nachdem am 21.06., dem heißesten Tag des Sommers, auch das zweite Junge tot abgeworfen war, konnten Fütterungen nicht mehr beobachtet werden. Es schien kein Leben mehr im Nest zu sein. Um so größer war die Freude, als einige Tage später doch noch ein weiteres Junges gesichtet wurde. Und das überlebte.

1999 Das 1991 in Jössen/NRW beringte Storchenmännchen Helg. 899 N hielt sich schon in den Vorjahren im Nachbarkreis Soltau-Fallingbostel und als Kurzbesucher auch in Jeversen auf. In diesem Jahr nun entschied es sich für das Nest in Oldau. Zwei Junge schlüpften am 04.06., starben aber nach einer Woche.

 

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