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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Langlingen (CE)

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1. Nest auf dem Hof Mylius

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2017

29.03.

14.04.

- wie Vorjahr -
(1) DEW 7X 946
(2) DEW 4X 620

1

2016

02.04.

08.04.

- wie Vorjahr -
(1) DEW 7X 946
(2) DEW 4X 620

2

2015

09.04.

13.04.

- wie Vorjahr -
(1) DEW 7X 946
(2) DEW 4X 620

2

2014

27.04.

28.04.

(1) DEW 7X 946
(2) DEW 4X 620

1

2013

02.04.

08.04.

(2) DEW 4X 620

1

2012

07.04.

(09.) 15.04.

(DEW 3X 951)

1

2011

02.04.

05.04.

 

4

2010

30.03.

30.03.

 

3

2009

30.03.

01.04.

 

1

2008

02.04.

03.04.

 

3

2007

13.04.

15.04.

 

4

2006

-

-

 

 

2005

16.04.

16.04.

 

0

2004

15.04.

16.03.

(1) DER O 6559

2

2003

07.03.

21.03.

(1) DER O 6559

3

2002

16.03.

27.03.

(1) DER O 6559

4

2001

07.03.

11.04.

(1) DER O 6559

0

2000

02.04.

04.04.

DER O 6559

2

1999

31.03.

14.04

 

3

2017
Als das Männchen eintraf, musste es wie im Vorjahr  erst mal einen Konkurrenten vertreiben, der seinen Platz im Nest auf dem Hof Mylius eingenommen hatte. Dabei zerstörte es auch die drei Eier der bereits angefangenen Brut.  Zwei Wochen danach legte das Weibchen  erneut. Zwei Junge wuchsen heran, von denen eins flügge wurde.  Ein Nachgelege geschieht bei Störchen äußerst selten, konnte  aber hier aufgrund der Beringung des Weibchens eindeutig bewiesen werden.

2016
Zuerst kam das Weibchen, dann ein neues Männchen. Es musste aber schnell seinem Vorgänger weichen. Somit wieder dasselbe Paar wie in den beiden Vorjahren zog zunächst vier Junge groß. Eins von ihnen starb bald, ein zweites ähnlich wie im Vorjahr noch im Alter von 6 Wochen.

2015
Dasselbe Paar vom Vorjahr begann diesmal zwei Wochen eher mit der Brut. Lange Zeit sah es so aus, als ob alle drei Jungen flügge werden könnten. Eins starb dann aber doch noch im Alter von rund fünf Wochen. Aber immerhin: Mit zwei flüggen Jungen wurde das jeweilige Ergebnis der vorherigen drei Jahre um eins übertroffen.

2014
Zunächst kam ein Einzelstorch. Er blieb aber nicht auf Dauer. Über Wochen war dann das Nest das einzige noch nicht besetzte im Kreis Celle. Ende April traf doch noch zunächst das Weibchen des Vorjahres ein, am Tag darauf ein neues, aus Osloß stammendes vierjähriges Männchen. Als letztes Paar schritten beide erst am 7. Mai zur Brut. Eins der zunächst zwei Jungen überlebte nicht.

2013
Das neue, 2007 in WOB-Vorsfelde beringte Weibchen hat schon in jungen Jahren ein bewegtes Leben hinter sich. Als Vierjährige brütete sie in Sachsen, als Fünfjährige wurde sie dort von einer Konkurrentin vertrieben und hielt sich anschließend zehn Wochen mit neuem Partner in Dasselsbruch auf. Nun im sechsten Lebensjahr entschied sie sich für Nest und Partner im 18 km davon entfernten Langlingen. Ende Mai schien es, als sei die gesamte Brut dem kalten Dauerregen zum Opfer gefallen. Dann wurde aber doch gefüttert, nur war aufgrund dichten Bewuchses im Nest lange kein Nachwuchs zu sehen. Schließlich stellte sich dann heraus: Ein Junges hat überlebt, und das wurde auch flügge.

2012
Zuerst kam das Weibchen. Das vorjährigen Ahnsbecker Männchen nutzte die Chance und füllte die freie Stelle aus. Als die beiden gerade mit der Brut begonnen hatten, erschien auch das Langlinger Männchen. Nach heftigen Kämpfen vertrieb es den Nebenbuhler und zerstörte die schon vorhandenen Eier. Nach einer Legepause wurde doch noch mit einer zweiten Brut begonnen. Daraus schlüpften drei Junge, von denen aber letztlich nur eins flügge wurde.

2011
Zusammen mit Hornbostel wurde mit jeweils vier flüggen Jungen das diesjährige Rekordergebnis im Kreis Celle erzielt. Auch hier ist davon auszugehen, dass es sich um ein erfahrenes Elternpaar handelt, das möglicherweise auch schon in den Jahren zuvor in Langlingen gebrütet hat. Sicher kann man das aber nicht sagen, weil beide unberingt sind. Leider starb eins der vier Jungen wenige Tage nach dem ersten Ausfliegen. Es wurde tot unter der Überlandleitung nahe Nienhof gefunden.

2010
Eins von zunächst vier Jungen verstarb im Alter von fast vier Wochen, nachdem am Abend zuvor bei ihm Schluck - bzw. Atembeschwerden beobachtet worden waren. Eine Obduktion erbrachte folgendes Ergebnis: Aufgrund der Verpilzung seiner Atemwege (Aspergillose) konnte der ohnehin schon geschwächte Jungstorch keine Nahrung mehr zu sich nehmen. Sein Magen war leer - bis auf einige kleine Keramikscherbenstückchen.

2009
Von der diesjährigen hohen Jungensterblichkeit in weiten Teilen Nordwestdeutschlands blieb auch das Langlinger Storchenpaar nicht verschont. Vor allem in den Tagen um Pfingsten herum gab es einen Nahrungsengpass. Waren anfangs vier Junge im Nest, so reduzierte sich diese Zahl schließlich auf ein einziges. Das verließ erst Mitte August seine Geburtsheimat - und nahm seine Eltern gleich mit. 

2008
Was tun Störche, wenn die Sonne heiss hernieder brennt? Die drei flüggen Langlinger Jungstörche entdeckten eine Abkühlung der besonderen Art: Sie stellten sich unter einen Sprenger, der die frisch angesäte Rasenfläche auf dem Hof bewässerte. Offensichtlich genossen sie die Abkühlung sehr, denn sie nahmen auch in den folgenden Tagen diese für Störche nicht alltägliche Duschmöglichkeit wahr.

2007
Mitte April und damit als letztes von allen diesmal im Kreis Celle brütenden Paaren fanden auch in Langlingen zwei Störche zusammen. Es schlüpften vier Junge, die alle flügge wurden. Dies war zuvor nur zweimal in den letzten fünfzig Jahren - 1957 und 2002 - der Fall gewesen. Es war zugleich die erste erfolgreiche Brut im neuen Nest auf der Putenscheune.

2006
Erstmals seit Jahrzehnten blieb in Langlingen das - 2004 neu auf die Putenscheune versetzte - Storchennest leer – ein für den traditionellen Storchenstandort Langlingen somit völlig ungewohntes Geschehen. Ab und zu kamen lediglich Besuchsstörche, die aber nach kurzer Zeit wieder abzogen. Nun hoffen alle, dass es im nächsten Jahr wieder besser wird.

2005
Das neue Nest auf der Putenscheune Gutshof Mylius wurde angenommen - allerdings von einem neuen Paar, bei dem er keinen und dafür sie einen allerdings ganz schmalen Ring trug, wie ihn normalerweise Störche in Zoos haben. Leider war es nicht möglich, diesen Ring abzulesen. Als drei Wochen nach dem errechneten Schlupftermin immer noch gebrütet wurde, war klar: In diesem Jahr wird es nichts mit dem Storchennachwuchs. Vermutlich waren die Eier nicht befruchtet. Übrigens: Das vorherige Männchen DER O 6559 ist nach dem letzten Jahr nirgends mehr aufgetaucht und lebt wohl nicht mehr.

2004
Zum letzten Mal nach mehr als hundert Jahren nisteten die Störche auf dem alten Brennereischornstein des Hofes Mylius. Dieser Schornstein verkrümmte sich in den letzten Jahren im oberen Bereich immer mehr. Er musste nach Abschluss der Brutsaison nun im Herbst abgetragen werden. Anschließend wurde auf der Putenscheune nebenan ein neues Storchennest installiert.

2003
Das nun im vierten Jahr in Langlingen brütende Männchen ohnehin und seit vorigem Jahr auch das Weibchen sind aufgrund ihrer frühen Ankunft den Westziehern zuzurechnen. Zur ausreichenden Ernährung der Jungen in den ersten Wochen nach dem Schlupf trug die teilweise Reaktivierung des Stauwiesensystems bei Nienhof bei.

2002
Nach letztlich erfolgloser Brut im Vorjahr wurden diesmal alle vier Jungen flügge. Am 02.08. schlossen sie sich einem vorüber ziehenden Trupp an, der dann vor dem endgültigen Weiterflug zunächst noch hoch über dem Kloster Wienhausen kreiste.

2001
Fünf Wochen musste das beringte Männchen der beiden Vorjahre warten, bis doch noch eine Partnerin kam. Zwei Junge wuchsen heran, starben aber in der nasskalten Zeit um Pfingsten herum. Ebenfalls erfolglos blieb der Brutversuch eines Turmfalkenpaares direkt unter dem Storchennest, weil sich das Männchen in einer Drahtschlaufe verfing und starb.

2000
In Wienhausen war es nach Brutbeginn vertrieben worden. Im benachbarten Langlingen unternahm das beringte Männchen einen zweiten Versuch – diesmal mit Erfolg. 1997 in der Storchenstation Schwarzach an der Mosel nestjung beringt zog es als nun Dreijähriger mit seiner Partnerin zwei Junge groß.

1999
Während alle anderen Störche sich im August auf die große Reise machten, folgte der eine Langlinger Storch erst am 6. September. Damit blieb er nun schon zum achten Mal in Folge länger als alle anderen. Dies spricht dafür, dass es sich zumindest seit 1992 um denselben Storch handelt.

 

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2. Nest im Schleusenweg

Jahr

Ankunft

Ringnummer

Flügge Junge

1. Storch

2. Storch

2017

02.05.

02.05.

DEW 1T 083
DEW 9X278

 

2017
Anfang Mai begann ein Storchenpaar, auf einer gekappten Eiche in der Wochenendsiedlung an der Langlinger Schleuse ein Nest zu bauen. Das gelang, obwohl zunächst noch viele Äste und Zweige herunterfielen. Gebrütet wurde allerdings nicht. Vermutlich hatte das Weibchen, das zuvor auch in Altencelle-Burg aufgetaucht war, schon einen Brutabbruch hinter sich.  Mit dem „Stammpaar“ auf dem 2 km entfernten Hof Mylius gab es nur anfangs Auseinandersetzungen.

 

 

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