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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Hornbostel (CE)

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Nest auf dem Schornstein der Bäckerei Segelke

Jahr

Ankuft 1. Storch

Ankunft 2. Storch

Ringnummer

Flügge Junge

2016

24.02.

26.02.

(DEW 0X 299)
- wie Vorjahr -

2

2015

04.03.

07.03.

(DEW 0X 299)
- wie Vorjahr -

3

2014

24.02.

27.02.

- wie Vorjahr -
(1) DEH H 0788
(2) DEW 1X 389

0

2013

06.03.

08.03.

- wie Vorjahr -
(1) DEH H 0788
(2) DEW 1X 389

3

2012

05.03.

07.03.

- wie Vorjahr -
(1) DEH H 0788
(2) DEW 1X 389

2

2011

24.02.

08.03.

- wie Vorjahr -
(1) DEH H 0788
(2) DEW 1X 389

4

2010

26.02.

01.03.

- wie Vorjahr -
(1) DEH H 0788
(2) DEW 1X 389

3

2009

03.03.

04.03.

- wie Vorjahr -
(1) DEH H 0788
(2) DEW 1X 389

2

2008

27.02.

11.03.

- wie Vorjahr -
(1) DEH H 0788
(2) DEW 1X 389

2

2007

08.03.

05.04.

(1) DEH H 0788
(2) DEW 1X 389

2

2006

26.03.

16.04.

(1) DEH H 0788

3

2005

20.03.

02.05.

(1) DEH H 0788

2

2004

21.03.

02.04.

(1) DEH H 0788

3

2003

01.04.

08.04.

(1) DEH H 0788

2

2002

04.04.

04.04.

(1) DEH H 0788

4

2001

(07.04.)

30.04.

 

-

2000

03.03.

06.04.

 

3

1999

29.03.

13.04.

 

3

2016 Am 26. Februar und damit als erstes im Kreis Celle war das langjährige Paar komplett. Es brütete nun zum zehnten Mal in Folge in derselben Zusammensetzung. Das nasskalte Wetter in der ersten Zeit nach dem Schlüpfen wird wohl der Grund sein, warum diesmal nur 2 Junge heranwuchsen.

2015 Nach dem ersten Totalverlust im Vorjahr war das nun zum neunten Mal in Folge brütende Elternpaar wieder erfolgreich. Einschließlich der drei in diesem Jahr bleibt Hornbostel mit insgesamt 24 flüggen Jungen in den letzten zehn Jahren, was den Storchennachwuchs betrifft, weiterhin der produktivste Neststandort im Kreis Celle.

2014 Im letzten Jahr waren die Jungen im Nest knapp zwei Wochen alt, als Ende Mai der große Regen kam. Alle drei überlebten. Nun hatten die Jungen zu bei ähnlichen Wetterbedingungen bereits ein Alter von 30 Tagen erreicht. Da waren dann auch ihre zum achten Mal in dieser Zusammensetzung brütenden Eltern trotz langjähriger Erfahrung machtlos. Alle drei Jungen starben. Es ist dies der erste Totalverlust vor Ort seit der Wiederbesiedlung im Jahr 1992. Im Jahr 2001 hatte keine Brut stattgefunden.

2013 Ungewöhnlich war der Brutbeginn erst fünf Wochen nach Ankunft des Paares. Dadurch waren die Jungen beim Dauerregen Ende Mai erst knapp zwei Wochen alt. Sie überlebten - wohl auch aufgrund elterlicher Erfahrung. In der Zeit danach gab es infolge der Allerüberschwemmungen Nahrung in Hülle und Fülle. Ich konnte beobachten, wie das Männchen zunächst etliche ca. 20 cm lange Fische auswürgte, die von den Jungen verschlungen wurden. Ein etwa 30 cm langer Fisch aber war zu groß für sie. Darum fraß der Vater den dann selbst wieder auf.

2012 Anfangs wurden drei Junge im Nest gesichtet, später nur noch zwei, und die wurden auch flügge. Damit bleibt Hornbostel mit 25 flüggen Jungen in den letzten zehn Jahren der produktivste Neststandort im Kreis Celle. Als Anfang April ein junges Storchenpaar versuchte, sich auf der neuen Nisthilfe im benachbarten Bannetze einzurichten, wurde es immer wieder vom Hornbosteler Männchen vom Nest gescheucht. Nach vier Tagen gab das Paar auf und zog weiter.

2011 Bei ihrer fünften gemeinsamen Brut in Folge stellten die Storcheneltern einen neuen persönlichen Rekord auf. Es gelang ihnen erstmals, vier Junge aufzuziehen - und das trotz der langen Trockenheit. Hierbei kam ihnen sicher ihre langjährige Erfahrung zugute.

2010 Zum vierten Mal in Folge mit demselben Paar besetzt wurden im Nest auf dem Schornstein der Bäckerei Segelke diesmal drei Junge flügge. Damit ist Hornbostel in den letzten zehn Jahren mit der insgesamt höchsten Jungenzahl der beste Brutstandort im gesamten Kreis Celle.

2009 Zum dritten Mal in Folge brütete dasselbe Paar. Wurden zunächst drei Junge bei den Fütterungen gesehen, waren es dann bald nur noch zwei. Zwei Wochen nach ihren ersten Flugrunden zogen sie fort. Sie hielten sich mehrere Tage in Engensen/Wedemark auf, kehrten dann aber wieder auf ihr Geburtsort zurück. Eine Woche darauf zogen sie endgütig ab.

2008 Bis zum Brutbeginn am 31.03. hielt sich das Paar täglich viele Stunden insbesondere zum Zweck der Regenwurmsuche in den überschwemmten Allerwiesen auf. Es war schon erstaunlich, wie oft die beiden im flachen Wasser stochernd dabei fündig wurden. Auffällig auch, dass die beiden in ihrem nun zweiten Ehejahr in diesen Tagen kaum voneinander wichen.

2007 Am Gründonnerstag standen das Storchenmännchen und sein kürzlich zurückgekehrtes Weibchen auf ihrem Nest, als zwei Fremdstörche angriffen. Dabei musste das alte Weibchen weichen, ein anderes, vor drei Jahren in Petershagen/NRW beringt, setzte sich durch und bildete nun mit DEH H 0788 ein neues Paar. Die beiden zogen letztlich zwei Junge groß.

2006 Das Männchen als Westzieher konnte im Vorjahr erstmals in seinem Winterquartier in Südspanien abgelesen werden. Die vorjährigen Jungen wählten nachgewiesen durch Ablesungen in Rheinhessen und Spanien ebenfalls die Westroute. Das Weibchen hingegen ist, wie auch die Ankunftszeiten dieses Jahres nahe legen, Ostzieherin. Somit hat sich bei der Zugrichtung der Jungen das väterliche Erbgut durchgesetzt.

2005 Besonders traf das „Störungsjahr“ das langjährige Hornbosteler Männchen. Selbst Westzieher, musste es sechs Wochen warten, bis endlich – völlig erschöpft - eine Partnerin als Ostzieherin gerade noch rechtzeitig erschien, um gemeinsam in diesem Jahr doch noch zwei Junge aufziehen zu können.

2004 Mit diesmal wieder drei flüggen Jungen ist Hornbostel mit insgesamt 28 Jungen in den letzten zwölf Jahren der produktivste Neststandort im Kreis Celle. Dies ist um so erstaunlicher, weil zuvor das Nest auf dem Schornstein der Bäckerei Segelke viele Jahre lang überhaupt nicht besetzt war.

2003 Das Männchen des Vorjahres brütete nun vierjährig erneut in Hornbostel – ob mit demselben Weibchen, lässt sich nicht feststellen, da dieses nicht beringt ist. Bemerkenswert ist, dass es nach Ankunft des Weibchens noch 18 Tage bis zum Brutbeginn dauerte.

2002 Zumindest das Männchen war neu. 1999 nestjung in Schkeuditz bei Leipzig beringt brütete es nun als Dreijähriger erstmals. Dass dabei gleich vier Junge flügge wurden, lässt auf eine erfahrene Partnerin schließen.

2001 Der erste Storch erschien am 07.04. und begann sich häuslich einzurichten. Vier Tage später war er wieder verschwunden. Ende April traf erneut ein Storch ein. Einen Partner fand er aber nicht mehr. Darum gab es in diesem Jahr erstmals seit 1992 keinen Storchennachwuchs.

2000 Zumindest vier Eier müssen gelegt worden sein. Drei Junge wurden flügge, ein nicht befruchtetes Ei wurde bei einer Kontrolle am Nestrand gefunden.

1999 Vier Junge schlüpften, eins wurde relativ schnell tot abgeworfen. Von den drei letztlich flüggen Jungstörchen erlitt einer bei einem Ausflug im Allerbereich einen Flügelbruch. Mit dieser schweren Verletzung kehrte er zu Fuß bis unter das Nest zurück. Dort geborgen musste ihm in der Pflegestation in Leiferde eine Schwinge amputiert werden. Er wurde somit gerettet, wird aber flugunfähig blieben.

 

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