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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Celle Stadt (CE)

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Baumnest auf abgebrochener Lärche

Jahr

Ankunft 1.Storch

Ankunft 2.Storch

Ringnummer

Flügge Junge

2016

14.03.

04.04.

(DEW 1T 692)

1

2015

23.04.

23.04.

 

2

2014

27.02.

28.02.

 

0

2013

21.04.

24.04.

(2) DEW 9X 412

3

2012

18.04.

21.04.

(1) DEW 3X 951

1

2011

20.04.

14.05.

 

-

2010

08.04.

12.04.

 

1

2009

05.04.

12.04.

 

2

2008

12.04.

13.04.

 

0

2007

25.04.

 03.05.

 

-

2016 Nach dem Männchen erschien zunächst ein neues, erst dreijähriges Weibchen. Das musste dann aber seiner Vorgängerin weichen. Nur ein Junges wuchs heran. Durch einen nahe vorbeifliegenden Heißluftballon wurde es vom Nest gescheucht und fand nicht mehr zurück. Unten auf der Straße geborgen kam es in die Pflegestation in Leiferde. Dort wurden zwar keine Verletzungen, wohl aber eine Krümmung der oberen Schnabelspitze festgestellt. Ob es damit in Freiheit überleben kann, ist derzeit noch unklar.

2015 Ernst knapp zwei Monate nach dem Paar im Vorjahr blieben diesmal zwei Störche. Vermutlich waren es wieder andere als im letzten Jahr. Auffällig ist, dass dieser nun seit neun Jahren bestehende Neststandort zwar in jedem Jahr besetzt wurde, die Brutstörche jedoch häufig wechselten. Von den beiden flüggen Jungen kollidierte eins kurz nach dem ersten Ausfliegen mit einer Hauswand. Es wurde geborgen und nach Leiferde gebracht. Von dort ist es dann mit anderen Pfleglingen abgezogen.

2014 Als bereits Ende Februar das Nest von einem unberingten Paar besiedelt wurde, war klar: Es musste sich diesmal um Westzieher handeln, und nicht dabei war das beringte Männchen des Vorjahres. Im Gegensatz zu seinem damals erst zweijährigen Vorgänger beteiligte es sich voll am Brutgeschäft. Als dann der kalte Dauerregen Ende Mai kam, waren die drei Jungen zweieinhalb Wochen alt. Sie überlebten nicht. Kurz darauf verließen beide nun verwaisten Eltern das Nest und kehrten nicht mehr zurück. Dies lässt darauf schließen, dass es sich um ein noch sehr junges Paar handelte. Für die restliche Saison blieb das doch ziemlich versteckt liegende Baumnest leer.

2013 Zuerst traf das Weibchen ein, dann mit Ring ein neues, erst zweijähriges Männchen. Das war 2011 im Zoo Rheine (NRW) groß geworden. In den ersten beiden Wochen nach dem Schlüpfen wurden vier Junge im Nest gesichtet, dann noch drei. Die wurden flügge, obwohl sich das Männchen nur sehr wenig am Brutgeschäft beteiligte. Für den Bruterfolg wichtige Voraussetzungen waren eine erfahrene Störchin und die nach dem Hochwasser der Aller guten Nahrungsbedingungen in Nestnähe.

2012 Das im letzten November unter vielen Mühen installierte neue Nest wurde angenommen. Neu war dabei zumindest das vierjährige Männchen. Im vorigen Jahr brütete es noch letztlich erfolglos in Ahnsbeck. In diesem Jahr war es bis seiner Vertreibung durch das dortige vorige Männchen zunächst in Langlingen. In Celle aber klappte es. Von den beiden geschlüpften Jungen wurde eins flügge.

2011 Lange musste das Männchen warten, bis am 14. Mai doch noch ein Weibchen eintraf. Eine Brut fand dann allerdings nicht mehr statt. Ende Juli zog das Paar ab. Am 26. August wurde durch heftige Sturmböen das Nest vollständig herab gerissen und zerstört. Noch in diesem November soll versucht werden, auf der oben abgebrochenen Lärche ein stabiles Nest zu installieren.

2010 Einer der beiden Jungen im Nest fiel durch unkoordinierte Flügelbewegungen auf. Darum wurde er mit Hilfe der Feuerwehr geborgen. In der TiHo Hannover stellte man einen dreifachen Flügelbruch fest. Es bleibt rätselhaft, wie das geschehen ist. Da dieser Jungstorch wegen seiner trotz aller tierärztlichen Bemühungen zurückgebliebenen Behinderungen nicht richtig fliegen kann, wird er nun im NABU-Artenschutzzentrum Leiferde in der Gruppe der Storchenpfleglinge bleiben. Das zweite Junge wurde problemlos flügge.

2009 Auch im dritten Jahr in Folge war das Baumnest besetzt, und es wurden zwei Junge flügge – zum ersten Mal seit 1963 wieder in der Innenstadt (damals hinter dem Bahnhof) und seit Ende der sechziger Jahre auf einem Baumnest (damals in Nienhof). Nahrungsgebiete dieses Paares sind offensichtlich die Dammaschwiesen, die Fuhseaue bei Westercelle, die Alleraue unterhalb von Celle und das Schweinebruch im Bereich Altenhagen-Bostel-Gockenholz

2008 Tatsächlich erschienen wieder zwei Störche, wahrscheinlich die vom Vorjahr. Das Nest wurde weiter ausgebaut und dann mit der Brut begonnen. Zwei Junge schlüpften, starben aber nach zwei Wochen. Grund wird sein, dass die noch unerfahrenen Eltern bei der großen Trockenheit nicht genügend Futter fanden.

2007 In einem Gartengrundstück zwischen Fritzenwiese und Nordwall begann Anfang Mai ein Storchenpaar auf einer oben abgebrochenen Lärche ein Nest zu bauen. Zwischenzeitig ab und zu aushäusig setzten die beiden dann doch wieder ihr Werk fort. Das ging über Wochen hin. Es gelang Ihnen, eine Nestplattform zu schaffen, auf der dann auch beide stehen und übernachten konnten. Für eine Brut war es jedoch viel zu spät. Offensichtlich war das Paar noch zu jung dafür, übte aber schon mal. Ob die beiden im nächsten Jahr wiederkommen?

 

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