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Weißstörche in den Kreisen Celle und Gifhorn
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Aktuelles im 1. Quartal 2017

Sie kommen ...
Sonntag, 19,.02.2017

    Nun treffen weitere Weißstörche ein. Im Kreis Gifhorn war heute morgen auf der webcam des NABU-Artenschutzzentrums in Leiferde zu sehen, dass ein unberingter Storch im Nest auf dem Schornstein stand. Das könnte das schon erwartete langjährige Männchen Fridolin sein- für die Leiterin Bärbel Rogoschik eindeutig zu erkennen an einer bestimmten Federzeichnung. Man darf gespannt sein, ob sie das morgen bestätigen kann. Gleich zwei Störche sind heute im Laufe des Tages in Hoitlingen eingetroffen. Da beide einen Ring tragen, liegt es nahe, dass es sich um das Paar vom Vorjahr handelt. Aus dem benachbarten Kreis Peine werden nach dem überwinternden Paar in Wendezelle nun auch zwei Störche in Vechelde und das Männchen in Wendeburg gemeldet. Weitere Sichtungen in Wolfsburg bedürfen noch der Abklärung. In den nächsten Tagen sind Stürme aus Südwest angesagt ...

Storchennest Hülperode: der Streit ist vorprogrammiert
Samstag, 18.02.2017

    Hülperode 18. Februar 2017 (G.Baemer)-sDie Weißstorch-Nisthilfe am Grenzweg in Hülperode (GF) wurde im Herbst 2011 errichtet. Bereits 2012 brütete dort ein Paar. Das ist auch in den Folgejahren so geblieben. Offensichtlich hat der Standort direkt am Nahrungsgebiet BS- Okeraue/Rieselfelder/ Deponie Alba eine große Anziehungskraft. Immer wieder gab es auch Kämpfe um das Nest. Dabei setzte sich bisher stets das Männchen DEW 6X 858 durch. Möglicherweise war es auch immer dasselbe Weibchen. Definitiv nachzuweisen ist das aber nicht, weil bisher alle Weibchen unberingt waren. Auch in diesem Jahr wird es wohl nicht ohne Auseinandersetzungen abgehen. Seit gestern ist das Nest von zwei Störchen besetzt. Beide sind unberingt (Foto G. Braemer). Zumindest das bisherige beringte Männchen ist somit noch nicht eingetroffen. Vielleicht hat sich ja nun zu dem bisherigen Weibchen das Männchen aus dem benachbarten Rothemühle hinzugesellt. Parallelbeobachtungen in den nächsten Tagen könnten Aufschluß darüber geben.

Weitere Störche zurückgekehrt
Mittwoch, 15.02.2017

    Heute eingetroffen sind im Bereich der Stadt Wolfsburg der erste Storch in Velstove und das Männchen in Kästorf (Meldung G. Fiedler). Der vorgestern auf dem Nest in Rothemühle (GF) gesichtete Storch wurde seither nicht mehr gemeldet, könnte aber durchaus weiter einer der vier Störche sein, die sich derzeit im Bereich Rieselfelder/Deponie Alba aufhalten. Auch in Schleswig-Holstein sind heute vier Störche angekommen (Meldung J. Heyna).

Der erste Storch ist da - Nestneubau in Groß Schwülper
Montag, 13.02.2017

    Gr. Schwülper 2017, Foto F. BörnerAls hätte er den gestrigen Bericht gelesen: Nun ist im Kreis Gifhorn der erste Weißstorch eingetroffen, und zwar auf dem Nest in Rothemühle. Kurz zuvor war außer den drei Störchen in den Rieselfeldern ein vierter ohne Ring gesichtet worden (Meldung G. Braemer), der dann Richtung Rothemühle abflog. Darum liegt es nahe, dass er sich bei dem dort dann gelandeten Storch um das Rothemühler Männchen handelt (das Weibchen ist beringt). Im Vorjahr war es am 6. Februar zurückgekehrt.

    Gr. Schwülper 2017, Foto F. BörnerNur zwei km weiter nordwärts wurde heute in Groß Schwülper im Schloßgarten 6 eine neue Nisthilfe aufgestellt (siehe Fotos Friedrich Börner!). Dahinter steht diese Überlegung: Das Gebiet Okeraue/Rieselfelder/Deponie Alba wird von immer mehr Störchen aufgesucht. Die Zahl der Brutpaare in unmittelbarer Nähe erhöhte sich außer dem Braunschweiger Paar in Watenbüttel auf der Peiner Seite von zwei auf sechs (nun: Sophiental, Wendezelle, Zweidorf (2), Wendeburg und Harvesse) Darum ist es gut denkbar, dass sich auch westlich und nördlich davon im Kreis Gifhorn außer den Paaren in Hülperode und Rothemühle noch weitere Paare ansiedeln. Vermutlich hat diese neue Nisthilfe in Groß Schwülper eher eine Chance, angenommen zu werden, als das leerstehende Nest in Klein Schwülper, dessen Paar 2015 südwärts in das nur 700 m entfernte Rothemühle umgezogen war.

Storchenankunft: 2016 war wohl ein Ausnahmejahr
Sonntag, 12.02.2017

    Seit immer mehr Weißstörche bereits in Spanien oder sogar schon in Frankreich überwintern, kehren die ersten von ihnen eher zurück als in früheren Jahren. Besonders extrem war dies im Vorjahr. Bereits am 20. Januar stand das Männchen in Hülperode wieder auf seinem Nest. Am heutigen 12. Februar waren damals bereits sieben Störche im Kreis Gifhorn angekommen. Es stellt sich da natürlich die Frage, ob dies wohl mehr ein einmaliges Ereignis war oder sich möglicherweise in den Folgejahren so fortsetzen würde. Der aktuelle Stand: Im Kreis Gifhorn ist bis jetzt noch kein Storch eingetroffen. Es gab bisher nur ganz wenige Durchzügler. Dazu zählt vermutlich auch der unberingte Storch, der vorgestern in den Rieselfeldern (BS) zusammen mit dem diesmal hier überwinternden Wendezeller Paar gesichtet wurde (Meldung Vera Jortzick). Somit zeichnet sich ab. dass es sich bei den extrem frühen Ankunftszeiten 2016 um eine Ausnahme handelte. Die damalige Ursache war wohl eine außergewöhnliche Großwetterlage mit starken Stürmen vom Südwesten her.

Sie dürfen wieder draußen sein
Dienstag, 07.02.2017

    Als im Kreis Gifhorn mit der Begründung "Vogelgrippe" Mitte November die Einstallungspflicht verordnet wurde, waren davon auch die 18 Pflegestörche im NABU-Artenschutzzentrum Leiferde betroffen. Sie mussten aus dem Freigehege geholt und in den Gebäuden untergebracht werden. Es zeigte sich dann sehr bald, dass die ja sonst im Freien lebenden Vögel sehr unter dieser Gefangenschaftshaltung litten. Dass ihnen schlecht ging, war an ihrem ganzen Verhalten auch zueinander erkennbar. Sie stellten ihre Gefliederpflege ein. Eine Störchin starb. Die Situation wurde für die Störche immer schlimmer. Im Grunde war das, was da mit ihnen gemacht wurde, eine staatlich verordnete Tierquälerei. Bärbel Rogoschik, die Leiterin des Artenschutzzentrums, wandte sich schon bald an die Behörden, schilderte die Situation und bat dringend um Abhilfe - zunächst aber vergeblich. Das Veterinäramt erklärte sich als nicht zuständig. Schließlich war es dann das Landwirtschaftsministerium, das doch eine Ausnahmeverordnung erließ: Seit Ende Januar dürfen die Störche nun wieder in ihrem gewohnten Freigehege sein.

    An diesem Storchenbeispiel wird exemplarisch deutlich, dass die generelle Einstallungspflicht schlimme Folgen hat, die überhaupt nicht bedacht wurden und auf die es immer noch keine Antworten gibt. Ein weiterer, selbst erlebter Fall zum Problem: "Was ist denn nun mit mit kranken und verletzten Vögeln?" Mir wurde ein von einem Auto angefahrener Bussard gebracht. Aber wohin nun mit ihm? Pflegestationen können ihn nicht aufnehmen - Ansteckungsgefahr! Ratschlag des Veterinäramtes: " Am besten da wieder hinlegen, wo er gefunden wurde." In diesem Fall fand sich glücklicherweise eine private Aufnahmestelle. Ansonsten hätte man konsequenterweise den verletzten Bussard, um ihm Schlimmeres zu ersparen, töten müssen. Das gleiche gilt auch für alle anderen aufgefundenen kranken und verletzten Vögel, solange die generelle Einstallungspflicht besteht.

Es tut sich was beim Storchenzug
Sonntag, 05.02.2017

    Inzwischen hat es in Süddeutschland einen ersten größeren Einflug von Weißstörchen gegeben. So sind in Hessen im NSG Bingenheimer Ried auf den dortigen sechs Nestern bereits elf Störche eingetroffen (gemeldet bei www.ornitho.de). Auch Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz verzeichnen die ersten Rückkehrer - wobei in diesen Bundesländern wesentlich mehr Störche überwintern als in Norddeutschland. Bei uns meldet Schleswig-Holstein die ersten beiden Rückkehrer in Eggebek und Linden-Pahlkrug. Im Kreis Northeim steht seit heute ein Storch auf dem Nest am Hochwasserrückhaltebecken Salzderhelden. Auch im Kreis Gifhorn wurde gestern ein Storch gesichtet, und zwar östlich der B4 nahe Ausbüttel/Siedlung. Hierbei wird es sich aber wohl nicht um einen Rückkehrer, sondern um das in diesem Gebiet überwinternde Männchen DEW 5X 921 handeln.

142 verschiedene Ringstörche auf 6,67 qkm
Samstag, 04.02.2017

    Im Gebiet Rieselfelder-Okeraue-Deponie Alba am nordwestlichen Stadtrand von Braunschweig wurden ab Juni letzten Jahres kontinuierlich - möglichst - alle beringten Weißstörche abgelesen. Das ist weitestgehend gelungen. Ich habe die Ablesungen nun auf diese Fragen hin untersucht: Wie viele Störche konnten festgestellt werden? Woher kommen sie? Welche Altersstruktur weisen sie auf? Die Abhandlung "BS-Rieselfelder 2016" steht in dieser HP unter "Ringstörche".

In Niedersachsen überwintern 46 Weißstörche
Freitag, 03.02.2017

    Meine Umfrage unter den Weißstorchbetreuern in Niedersachsen ergibt, dass wir bei uns 46 überwinternde Weißstörche haben. 20 und damit fast die Hälfte von ihnen werden von der Pflegestation Berne-Glüsing in der Wesermarsch gemeldet. Im Kreis Celle ist kein Überwinterer. Im Kreis Gifhorn ist der 2014 in Leiferde freigelassene frühere hessische Gehegestorch DEW 5X 921 erneut nicht abgezogen. Er hält sich vor allem in der Nähe seines Brutstandortes Isenbüttel auf, ist aber auch schon mal wieder am Leiferder NABU Artenschutzzentrum aufgetaucht. Einen Futterhappen kann er hier allerdings zur Zeit nicht ergattern, da sämtliche Pfleglinge einschließlich der Störche aufgrund des Vogelgrippen-Erlasses im Gebäude gehalten werden müssen. Dafür hat er sich aber auch schon mal einige Tage dem erstmals überwinternden Brutpaar aus Wendeburg-Wendezelle (PE) angeschlossen, das im Gebiet Rieselfelder-Okeraue-Deponie Alba (BS) seine Nahrung sucht und findet.

Die ersten ziehen durch - andere sind immer noch da
Mittwoch, 01.02.2017

    Hülperode, 19.01.2017 G. BraemerIch beginne wieder mit meinen Berichten, weil nun die ersten Störche durchziehen. Vorgestern wurde mir ein Storch auf einem Acker bei Hahnenhorn (GF) gemeldet, heute einer nördlich von Celle. Vermutlich haben sie irgendwo in Deutschland oder den Nachbarländern überwintert und sind nun auf dem Rückweg in ihre Brutquartiere. Sogar schon besetzt war das Nest in Hülperode (GF, Foto G. Braemer) - allerdings nicht von dem dortigen Brutpaar, sondern von dem Paar aus dem nicht weit entfernten Wendeburg-Wendezelle (PE). Dieses Paar war erstmals nicht abgezogen, sondern hat hier überwintert und dem Nachbarnest mal einen Kurzbesuch abgestattet.

 

 

 

 

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